• 18. November 2018

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"Hätte mir von den Amerikanern mehr zivilen Ungehorsam erwartet": Der Schriftsteller Ilija Trojanow kritisiert während seiner Lesereise die USA und die NSA. Das Archivbild aus 2007 zeigt den Weltbürger und Wahlwiener in seiner Wohnung in Alsergrund. - © apa

Ilija Trojanow

"Die Hintertüren sind offen"5

  • Überwachungsdebatte: Ilija Trojanow liest der US-Regierung wegen ihrer Datensammelwut die Leviten

New York. Zuerst ließen sie ihn nicht herein und jetzt feiern sie ihn nicht nur, sondern haben ihm gleich auch noch ein Langzeit-Visum gegeben. Was Reisen in die USA angeht, muss sich der deutsche Schriftsteller Ilija Trojanow in den nächsten zehn Jahren keine Gedanken mehr machen, so lange ist sein neues Visum gültig... weiter




Leon de Winter fürchtet, dass radikale Islamisten viele Fans haben. - © Bastian Schweitzer/Diogenes

Interview

"Syrien ist plötzlich Rock’n’Roll"

  • Leon de Winter über die Wut auf einen Toten und fehlende islamische Vorbilder.

Marokkanische Terroristen halten Amsterdam in Atem. Der ermordete Filmemacher Theo van Gogh soll als Engel die Welt retten. In seinem neuen Roman "Ein gutes Herz", der Fiktion und Realität vermischt, spart Leon de Winter weder mit Ressentiments noch mit ironischer Fantasie (siehe auch Rezension im "extra")... weiter




Die verbreitete westliche Vorstellung, in Saudi-Arabien gäbe es nur reiche Öl-Scheichs, die durch die Welt jetten, ist trügerisch. - © Abed Rahim Khatib/ZUMA Press/Corbis

Mohamed Hassan Alwan

"Ich würde dem König danken"

  • Ein moderner arabischer Autor zwischen Liebesroman und Twitter.

Mohamed Hassan Alwan, 1979 geboren, ist einer der ersten saudischen Autoren jüngerer Generation, die sich kritisch mit ihrer Gegenwart und den brennenden gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen und darüber schreiben, was in den jungen Menschen in diesem nach außen so verschlossen wirkenden Land vor sich geht... weiter




"Das Grausame ist unerträglich, das Komische ist die Möglichkeit, es erträglich zu machen" sagt Wolf Haas zur Erklärung der Brutalität seiner Krimis. - © Foto: apa/Georg Hochmuth

Wolf Haas

Wolf Haas: "Aber das Zentrale ist die Komik"9

  • Der Schriftsteller Wolf Haas legt dar, warum er gerne Interviews gibt, berichtet, wie es dazu kam, dass er Krimis schrieb, erklärt den Unterschied zwischen Werbung und Literatur und findet, dass ihm abgedroschene literarische Genres besonders gut liegen.

"Wiener Zeitung": Herr Haas, als Journalistin einen Autor zu interviewen, der seinen ganzen Roman "Das Wetter vor 15 Jahren" darüber geschrieben hat, wie eine Journalistin ihn interviewt, macht einen verlegen. Wolf Haas: Verlegen war wohl eher ich. An dem Buch saß ich so lange wie an keinem anderen... weiter




"Wahnsinn, wirklich alles ist möglich": Der 31-jährige Grazer Autor Clemens J. Setz ist auf dem Sprung nach Übersee. - © dpa

Clemens J. Setz

"Ich bin zu allem fähig"9

  • Ein Gespräch über Schubladen, Nationalstolz und Gewalt.

New York – Auf das mittlere Initial legt er, anders als daheim, in Amerika keinen Wert. In New York City wird der Schriftsteller dem Publikum als Clemens Setz vorgestellt, das J. (für Johann), das auf seinen Büchern steht, ist irgendwo über dem Atlantik verloren gegangen... weiter




Gerhard Ruiss

"Amazon macht den Eigenverlegern etwas vor"2

  • Branchenkenner Gerhard Ruiss räumt dem E-Book nicht viele Chancen ein.

"Wiener Zeitung": (pat) Was halten Sie grundsätzlich von Self-Publishing-Plattformen? Liegen darin ungeahnte Potenziale und Selbstbestimmungsmodelle für Autoren oder ist dies nur eine weitere Methode, um die schreibende Zunft auszuschlachten? Gerhard Ruiss: Grundsätzlich unterscheidet sich der digitale Eigenverlag vom gedruckten Eigenverlag nicht... weiter




Ruht sich nur kurz aus: Daniel Kehlmann hat einen neuen Roman geschrieben: "F" (Rowohlt). - © Lukas Beck

Interview

"Die Kunst ist eine schöne Lüge"4

  • Daniel Kehlmann über Hochstapler im Kunstbetrieb und Twitter als extrem nerviges Geschnatter

Um drei Brüder dreht sich Daniel Kehlmanns neuer Roman "F" - einen Pfarrer ohne Glauben, einen Künstler ohne Talent und einen Finanzspezialisten ohne Geld. Hinter ihnen steht ein abwesender Vater - ein Schriftsteller, der mit seinen Büchern zum Beispiel Selbstmorde unter seinen Lesern auslöst... weiter




Menasse: "Faymann ist auch so ein Teflon-Kanzler." - © Pfarrhofer/apa

Bundestagswahl

"Heidi-Klumisierung der Politik"8

  • Darf man "Mutti Merkel" sagen? "Ja", sagt Bestseller-Autorin Eva Menasse.

"Wiener Zeitung": In Deutschland enthalten griffige Schlagzeilen, die über Angela-Merkel-Geschichten prangen, das Wort: "Mutti". Erstens: Trifft es das? Eva Menasse: "Mutti" trifft es nicht so gut, finde ich. Ursula März hat vor kurzem in der "Zeit" geschrieben, dass Angela Merkel die Rolle einer deutschen Queen Elizabeth ausfüllt... weiter




Deon Meyer mag mal Positives über seine Heimat lesen. - © Anita Meyer

Bücher

"Wir sind nicht Erste Welt!"3

  • Im Oscar-Pistorius-Prozess rechnet der Bestsellerautor noch mit Überraschungen.

Man kommt nicht umhin, ihn zu fragen. Den bekanntesten Krimi-Autor Südafrikas nach dem prominentesten aktuellen Kriminalfall Südafrikas. Und Deon Meyer gibt zu: "Ja, ich dachte schon ganz ehrlich: Das wäre ein Fall für meinen Kommissar Benny Griessel"... weiter




"Ich bin geil": Charlotte Roche wünscht sich Frauen, die Talent zum Verhandeln haben. - © picturedesk

charlotte roche

"Mehr Geld her, Sackgesicht!"12

  • Roche über Frauen mit zu wenig Gehalt und zu wenig Ambition - und über Slipeinlagen.

Eine Spinatpizza wird man wahrscheinlich nicht so schnell essen wollen, wenn man die Verfilmung von Charlotte Roches Roman "Feuchtgebiete" im Kino (ab 23. August) gesehen hat. Exzentrische Auslegung von Hygiene, legerer Umgang mit Menstruationsblut, explizite Betrachtung der Hämorrhoiden-Problematik - für das Buch und für den Film braucht man... weiter




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