• 18. Juli 2018

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Schlagwortsuche

Auf Reisen: Jule (Mala Emde) und Jan (Anton Spieker). Filmstart von "303" ist diese Woche. - © Alamode Film

Interview

"Das Schöpferische braucht Muße"

  • Der neue Film "303" von Hans Weingartner präsentiert sich zugleich als Liebes-, Dialogfilm sowie Roadmovie.

"Wiener Zeitung": Ihr neuer Film "303" ist ein Dialogfilm in Form eines Roadmovies. Welches Publikum wollen Sie damit erreichen? Hans Weingartner: Die Frage stelle ich mir nicht, bevor ich mit der Arbeit beginne, da geht es mir vor allem darum: Braucht die Welt diesen Film... weiter




Gunnel Lindblom, Bergmans langjährige künstlerische Weggefährtin, gibt im Film Auskunft. - © Filmladen

Margarethe von Trotta

"Bergman würde auch für Netflix drehen"2

  • Eine sehr persönliche Spurensuche: Margarethe von Trotta hat eine Doku über Ingmar Bergman gedreht.

Margarethe von Trotta hat sich in ihrem ersten Dokumentarfilm "Auf der Suche nach Ingmar Bergman" (derzeit im Kino) auf eine sehr persönliche Spurensuche aus Anlass des 100. Geburtstages der schwedischen Regie-Legende (1918-2007) begeben. Darin wird der Schöpfer von Meisterwerken wie "Persona"... weiter




Auf der Flucht ist ein Aborigines-Paar nach rassistischer Hetze und einer tödlichen Notwehr. - © ThimfilmVideo

Interview

Mr. Jurassic Park im Outback6

  • Sam Neill über den australischen Rassismus-Western "Sweet Country" und seine Zeit im "Jurassic Park".

Vielen gilt Sam Neill als "Mr. Jurassic Park", weil er in der Rolle des Dr. Grant ein Millionenpublikum dazu ermahnte, dass menschliches Gott-Spielen keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen sei. So, wie die Dinge damals, 1993, im "Jurassic Park" von Steven Spielberg aus dem Ruder gelaufen sind... weiter




Auf der Suche nach dem Gegenalgorithmus. Filmstill aus Alexander Kluges "Lebenszeit als Währung", 2017. - © Alexander Kluge

Interview

"Menschen sind nicht unterdrückbar"4

  • Filmemacher und Autor Alexander Kluge über die Zukunft der Museen und warum er 12 Stunden Schlaf braucht.

"Wiener Zeitung":Sie sprechen davon, dass Museen zu Werkstätten werden, die sich bemühen, die Trennung zwischen den Künsten wieder aufzuheben. Wie kommen Sie darauf? Alexander Kluge: Denken wir an die Renaissance. Es war eine Umbruchzeit, mit gesellschaftlichen Entwicklungen und Neuerungen, zugleich wurden laufend Kriege geführt... weiter




Wolfgang Schmale in der Aula der Universität Wien. - © Thomas SeifertInterview

EU-Vorsitz

"...eine Ansammlung von Zwergen"25

  • Historiker Schmale über eine Union, die sich derzeit auseinanderdividieren lässt, anstatt zusammenzustehen.

"Wiener Zeitung": Die Europäische Union ist in einer schwierigen Situation: intern zerstritten, von den USA mit einem Handelskrieg unter Druck gesetzt und von Russland militärisch bedroht. Wie beurteilen Sie die geopolitische Lage für die EU? Wolfgang Schmale: Man sollte die transatlantischen Beziehungen in der Vergangenheit angesichts der... weiter




"Theater ist ein Zufluchtsort für Menschen, die nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen", sagt Hubsi Kramar. - © apaInterview

Interview

"Heute regiert das Selfie"9

  • Hubsi Kramar wird am 27. Juni 70 Jahre alt. Der Aktivist und Schauspieler über Sex, Selfies und Adolf Hitler.

Hubsi Kramar ist der große Außenseiter der Wiener Theaterlandschaft. In der freien Szene ragt er durch seine vielfachen Theatergründungen und Initiativen geradezu monumental hervor. Bekannt ist er für seine Film- und Fernsehauftritte (etwa als "Tatort"-Oberkommissar Ernst Rauter), berühmt-berüchtigt für seinen Aktionismus... weiter




Düstere Aussichten: Peter Simonischek spielt in "Dolmetscher" den Sohn eines Nazi-Verbrechers. - © Filmladen

Peter Simonischek

Worüber man nicht sprach7

  • Peter Simonischek über NS-Aufarbeitung, seinen Film "Dolmetscher" und Gefahren von rechts.

Ein tief sitzender Schmerz über den Verlust der Eltern im mörderischen NS-Regime treibt den 80-jährigen Dolmetscher Ali Ungár (Jirí Menzel) aus Bratislava um; er will die Mörder seiner Eltern zur Strecke bringen, doch selbstredend findet er bei seiner Wien-Reise nicht mehr den bereits verblichenen SS-Offizier Kurt Graubner vor... weiter




Kunst als Therapie: Erlebtes Grauen mit kreativen Mitteln ausdrücken zu können, hilft bei der Verarbeitung des Schreckens. - © HemayatInterview

Interview

"Ich halte meine Arbeit für hochpatriotisch"19

  • Barbara Preitler therapiert Menschen, die Folter und Krieg hinter sich haben. Sie warnt vor einer "Bumerang-Politik".

Wien. Anlässlich des "World Refugee Day" haben die Vereinten Nationen in ihrem aktuellen Bericht auf eine Rekordzahl hingewiesen: Weltweit sind mehr als 68 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Zahl jener, die Schutz vor Gewalt, Krieg, Verfolgung und Zerstörung suchen, ist damit das fünfte Jahr in Folge gestiegen... weiter




- © Robert Newald

Interview

"Dem wilden Denken Raum geben"11

  • Wiens neue Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler über schnelle Entscheidungen und Handlungsbedarf.

"Wiener Zeitung": Ihre Bestellung als Wiener Kulturstadträtin hat viele überrascht. Sie selbst auch? Veronica Kaup-Hasler: Außerordentlich. Es war gerade drei Tage vor Bekanntgabe, als ich den Anruf vom damaligen Wohnbaustadtrat Michael Ludwig bekommen habe - und war perplex. Nach einer halben Stunde war für mich aber klar: Ich muss das machen... weiter




Interview

"Möchte erinnern, dass die USA ein guter Freund sein können"4

  • Der neue US-Botschafter in Wien, Trevor D. Traina, im Gespräch mit der "Wiener Zeitung".

Der Marshallplan hat Österreich nach dem Krieg vor 70 Jahren wieder auf die Beine geholfen. Gelder in der Höhe von 133 Dollar für jeden Österreicher wurden damals ausgeschüttet. Was viele nicht wissen: Unter dem Namen ERP (European Recovery Program = Europäisches Wiederaufbau-Programm)wird bis heute aus diesen Geldern die österreichische Wirtschaft... weiter




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