• 23. Februar 2018

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Schlagwortsuche

"Das Leben ist ein Anpassungsprozess. Das gilt auch für das Alter." - © luizia puiu

Alter

"Jeder Mensch hat das Recht auf Unvernunft"29

  • Der Gerontopsychologe Gerald Gatterer über geistige Fitness im Alter und Auswirkungen von Demenz auf das Sexualleben.

"Wiener Zeitung": Die neuen Alten werden gern fit, sonnengebräunt und mit strahlenden Gesichtern dargestellt. Geht so glückliches Altern? Gerald Gatterer: Nein. Das Wichtigste ist Lebenszufriedenheit. Ich muss nicht überall mitmachen. Ich kann auch ein traditionelles altes Ehepaar sein... weiter




Unser heutiges Leben ist ohne Lebensmittelkonservierung nicht denkbar. - © SalomT Fresco Barbeito/Getty Images

Interview

"Konservieren hat mit Beziehungspflege
zu tun"
1

  • Der Sozial- und Wirtschaftshistoriker Uwe Spiekermann über die Geschichte der Haltbarmachung von Lebensmitteln - und wie Einweckapparate, Konserven und Tiefkühlkost unser Leben verändert haben.

"Wiener Zeitung": Herr Spiekermann, wie sähe unser Leben ohne Lebensmittelkonservierung aus? Uwe Spiekermann: Unser heutiges Leben ist ohne Lebensmittelkonservierung nicht denkbar. Sie ist die Grundlage für jede arbeitsteilig agierende Gesellschaft. Ohne Konservierung müssten 80 bis 85 Prozent der Bevölkerung im Lebensmittel-... weiter




Bischof Kräutler im Gespräch mit Sonja Panthöfer, das im Rahmen einer Veranstaltung von "globart" im Kremser Kloster UND im Herbst dieses Jahres stattfand. - © Bernadette Sattler-Remling

Interview

"Ich war schon immer ein Gefühlsmensch"38

  • Bischof Erwin Kräutler über Brasilien, die Herzlichkeit der Menschen dort und seine Einstellung zum Gebet.

"Wiener Zeitung": Herr Bischof, Sie leben schon sehr lange in einer Welt, die den allermeisten Menschen hier fremd ist. Beschreiben Sie doch bitte: Wie sieht es dort aus, was hört und riecht man? Erwin Kräutler: Amazonien war einmal eine Welt voller Wasser und riesiger Wälder, ein grüner Ozean... weiter




Walter Baier (l.) und Robert Pfaller im Gespräch mit "Wiener Zeitung"-Mitarbeiterin Barbara Freitag. - © Peter Jungwirth

Interview

"Die Linke sollte das Moralisieren lassen"66

  • Walter Baier und Robert Pfaller über Auswirkungen des Neoliberalismus, Political Correctness, die #metoo-Debatte - und politische Visionen.

"Wiener Zeitung": Meine Herren, wie halten Sie es mit der Political Correctness? Walter Baier: Mich hat immer befremdet, dass bestimmte Formen des diskriminierungsfreien Kommunizierens als politische Haltung erscheinen. Dass man etwa keine antisemitischen Witze erzählt... weiter




"Sammeln hat auch etwas mit erreichbarer Seltenheit zu tun." Andrea Maria Dusl - © Markus Ladstätter

Interview

"Sammeln hat einen kindlichen Ursprung"15

  • Die Autorin und Zeichnerin Andrea Maria Dusl erzählt von ihrer Sammelleidenschaft.

"Wiener Zeitung": Frau Dusl, wie hat Ihre große Sammelleidenschaft begonnen? Andrea Maria Dusl: Meine erste Begegnung mit dem Begriff "Sammeln" machte ich in der Volksschule. Die Nonnen in der Leopoldsgasse (Volksschule der Schulschwestern in 1020 Wien, Anm.) sammelten bei uns Geld... weiter




"Je gerechter eine Gesellschaft, desto geringer die Straffälligkeit" (Thomas Galli). - © Stanislav JenisInterview

Interview

"Es ist ein Unsinn, was da im Gefängnis passiert"78

  • Der langjährige Gefängnisdirektor Galli, erklärt, warum die Resozialisierung in Strafanstalten kaum gelingen kann.

"Wiener Zeitung": Herr Galli, früher haben Sie Gefängnisse geleitet, heute fordern Sie ihre Abschaffung. Wie war Ihr beruflicher Werdegang bis dahin? Thomas Galli: Ich bin ausgebildeter Jurist. 2001 habe ich in der Justiz zu arbeiten begonnen, zunächst in Amberg/Bayern... weiter




Hat seine eigene Familiengeschichte intensiv erforscht: Wolfgang Krüger. - © Weidinger

Interview

"Zuerst stoßen sie immer auf ein Schweigen"56

  • Der Psychotherapeut Wolfgang Krüger erklärt, warum er Menschen erst begreift, wenn er ihre Großeltern kennt - und weist auf die eminente Bedeutung von Familienforschung hin.

"Wiener Zeitung": Herr Krüger, warum boomt die Familienforschung seit einigen Jahren so stark? Wolfgang Krüger: Ich denke, dass das drei Gründe hat. Erstens leben wir in einer Zeit großer Unsicherheiten - die Eurokrise, die Klimakatastrophe, die Flüchtlingsströme. Viele fragen sich da: Wohin schlittert Europa... weiter




- © Leonardo Cendamo/ Imago

Interview

"Ich bin Katholik mit einem
heidnischen Hang"
7

  • Der französische Schriftsteller Pierre Michon bekennt seine sprachliche Doppelprägung, erläutert seine Sicht auf Vaterschaft, Kunst und Religion, erzählt von seinem Filmdebüt - und von seinem Twitter-Double.

"Wiener Zeitung": Monsieur Michon, in einem Interview mit dem "Nouvel Observateur" haben Sie einmal gesagt: "Mit einem Journalisten zu reden, scheint mir das Gegenteil zu dem, weshalb man schreibt." Warum das Gegenteil? Pierre Michon: Nicht unbedingt das Gegenteil... weiter




"Ich weiß nicht, warum sich so viele Schriftsteller vor der Verantwortung wegducken." - © Simone Brunner

Interview

"Minenfelder ohne Landkarte"5

  • Der Schriftsteller Sergej Lebedew über das Jahr 1917, die "sowjetische" Sprache und radioaktive Mythen.

"Wiener Zeitung": Herr Lebedew, vor genau 100 Jahren übernahmen die Bolschewiken in Russland die Macht und die sowjetische Ära begann. In Ihren Büchern setzen Sie sich vor allem mit den dunklen Seiten dieser Epoche auseinander. Warum?Sergej Lebedew: Das hat viel mit meiner eigenen Familiengeschichte zu tun... weiter




"Wir machen viele Experimente mit dem Publikum. Manches wird verstanden, manches nicht. Daraus lernen wir." (Matthias Beitl). - © Stanislav Jenis

Interview

"Heimat ist ein gefährlicher Begriff"14

  • Matthias Beitl, der Direktor des Wiener Volkskundemuseums, spricht über Ausstellungen, die nicht von allen Besuchern verstanden werden, erklärt den Unterschied zwischen Heimat- und Volkskundemuseum - und verrät, warum er keine Trachten mehr trägt.

"Wiener Zeitung": In Wahlkampfzeiten hat der Heimatbegriff Hochkonjunktur. Da packen Politiker ihre Lederhosen aus und sprechen wieder Dialekt. Aber was genau ist das eigentlich: Heimat? Matthias Beitl: Ich war überrascht, als beim Präsidentschaftswahlkampf im letzten Jahr der Begriff Heimat sehr stark betont wurde... weiter




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