• 21. September 2018

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Schlagwortsuche

"Kompromissfindung in der Politik erfordert mehr Geduld", meint Philippe Narval, und dass "Entwicklungsprozesse einfach Zeit brauchen." - © Apa/Georg HochmuthInterview

Demokratie

"Mit Emotion alleine kommen wir nicht weiter"12

  • Philippe Narval, Geschäftsführer des "Europäischen Forum Alpbach", über die Krise der Demokratie - und wie man sie seiner Meinung nach durch eine vermehrte, gut organisierte politische Bürgerbeteiligung überwinden könnte.

Wiener Zeitung: Herr Narval, Sie sind 1977 geboren. Die Revolte der 1968er haben Sie nicht miterlebt. Wäre das eine spannende Zeit für Sie gewesen? Philippe Narval: Spannend war sie gewiss und wichtig, denn sie erbrachte große reformatorische Leistungen und erfüllte viele legitime Forderungen der gesellschaftspolitischen Mitte... weiter




Soziologe Harald Welzer: "Was mir keinen Spaß macht, wäre, meine eigene Bauchrednerpuppe zu sein . . ." - © Luizia Puiu

Interview

"Wir dienen den Maschinen"53

  • Der Soziologe Harald Welzer über die Zumutungen digitalisierter Arbeits- und Lebenswelten und neue Abhängigkeiten.

"Wiener Zeitung": Stimmt es, dass Sie kein Smartphone haben? Harald Welzer: Natürlich. Meine Zeit ist mir zu schade, um mich mit Dingen zu befassen, die für mein Leben völlig uninteressant sind. Ich habe auch keine Social- Media-Accounts und bin stolz darauf, noch keinen einzigen "Shitstorm" mitbekommen zu haben... weiter




Andrea Bücher: "Ich taste gerne Ränder ab, weil diese etwas über das Zentrum aussagen. Grenzen sind Orte der Begegnung – und solche sind für mein Denken und Handeln zentral." - © Stanislav Jenis

Interview

"Im Moment dominieren die Reflexe"14

  • Die Juristin und Präsidentin der Schweizer Ethikkommission Andrea Büchler über Leihmutterschaft, pränatale Diagnostik - und warum der Fötus immer häufiger als eigene Rechtspersönlichkeit gesehen wird.

"Wiener Zeitung": Sie haben jüngst ein Buch über reproduktive Autonomie geschrieben. Was meinen Sie damit? Andrea Büchler: Reproduktive Autonomie bedeutet in Wesentlichen, dass die Frau in Fragen der Reproduktion, der Schwangerschaft und der Geburt selbstbestimmte Entscheide treffen kann und muss... weiter




"Wenn ich mir gewisse Lebensmittel strikt verbiete, wird die Gier darauf viel größer werden." - © Robert Wimmer

Interview

"Mit Essen wird viel kompensiert"31

  • Die Ernährungs-Psychologin Romana Wiesinger über Bauch- und sonstige Gefühle, die unser Essverhalten steuern, die Ineffizienz von Diäten - und woran man erkennt, dass Kinder Essstörungen entwickeln.

"Wiener Zeitung": Frau Wiesinger, Sie sind Psychotherapeutin mit speziellem Fokus auf unser Essverhalten. In Ihrem neuen Buch, "Kochbuch für die Seele", schreiben Sie, dass Sie auf immer weniger Menschen treffen, die mit ihrem Körpergewicht und Körpergefühl zufrieden sind. Woran liegt das Ihrer Meinung nach... weiter




(Die Ausstellungskustodin) Roswitha Muttenthaler unter einer elektrischen Röhrentrockenhaube der Metallwaren-Erzeugung Ludwig Hofstädter in Wien, die im Zeitraum von 1930 bis 1950 produziert wurde und für den professionellen Einsatz in Frisiersalons gedacht war. - © Michael Janousek

Interview

"Staubsauger waren Riesengeräte"4

  • Roswitha Muttenthaler, Kuratorin im Technischen Museum, über die Geschichte(n) von Haushaltsgeräten und "Smart Homes".

"Wiener Zeitung": Frau Muttenthaler, wozu sammelt das Technische Museum Haushaltsgeräte? Roswitha Muttenthaler: Das Technische Museum hat bereits kurz nach seiner Gründung elek-trifizierte Küchengeräte ausgestellt, das waren vor allem Spenden aus der Industrie. Heute haben wir einen anderen Zugang, weil Technik als Kulturentwicklung begriffen wird... weiter




Reinhard Haller: "Der seelische Teil des Menschen rückt wieder vermehrt in den Mittelpunkt, nachdem die Medizin sich in den letzten 50 Jahren hautpsächlich um rein körperliche Belange kümmerte." - © Prugger

Interview

"Als Kind sah ich mich als Priester oder Papst"11

  • Der Psychiater und Gerichtsgutachter Reinhard Haller über die Macht von Kränkungen, die öffentlichkeitswirksamen Fälle von Jack Unterweger und Franz Fuchs - und seine frühen Berufswünsche.

"Wiener Zeitung": Herr Doktor Haller, wie nehmen Sie die erste Einschätzung eines Menschen vor? Verlassen Sie sich auf Habitus, Mimik, Händedruck, Blickkontakt, Kleidung usw. oder schauen Sie immer gleich auch ein bisschen in die Seele? Reinhard Haller: Auch Psychiater können nicht in andere Menschen hineinsehen... weiter




Betreibt die älteste Tantra-Schule Europas in Berlin: Saranam Mann. - © privat

Interview

"Meine Sichtweise ist für viele eine Provokation"19

  • Saranam Mann, der Enkel von Heinrich Mann, über Tantra, freie Sexualität, das Erbe von 1968, die Visionen seines Großvaters - und über sein Verhältnis zu den Nachkommen von Thomas Mann.

"Wiener Zeitung": Herr Mann, Sie sind der Sohn der Heinrich Mann-Tochter Leonie und des tschechischen Schriftstellers Ludvik Askenazy. Ihre Kindheit haben Sie in der Tschechoslowakei verbracht, später haben Sie an der Berliner Filmhochschule studiert. Wie kamen Sie zu Tantra? Saranam Mann: Ich war inspiriert von den 68ern... weiter




Eine Mischung von Natur und Kultur, von Menschlichem und Nicht-Menschlichem: der Fushimi- Inari-Taisha-Schrein in Kyoto, wo in Emanuele Coccia die Idee reifte, das Buch "Die Wurzeln der Welt" zu schreiben. - © Wolfgang Kaehler/LightRocket via Getty Images

Interview

"Pflanzen stellen den Ursprung der Welt dar"32

  • Der Philosoph Emanuele Coccia über die einzigartige Weise, wie Pflanzen das Antlitz der Welt geformt haben, seine Kritik an Veganern - und warum er Efeu hasst.

"Wiener Zeitung": Geht Ihnen als Pflanzenfreund das Herz auf, wenn Sie Zimmerpflanzen auf der Fensterbank sehen? Emanuele Coccia: Ehrlich gesagt, kommt es darauf an, um welche Pflanzen es sich jeweils handelt. Die Philosophin Hannah Arendt sagte einmal: "Es gibt nicht die Liebe zur Menschheit, sondern Liebe bezieht sich immer auf bestimmte Personen... weiter




Pionier auf dem Gebiet der Sterbebegleitung: Frank Ostaseski. - © Flatiron Books, New YorkInterview

Sterbebegleitung

"Mit dem Tod eine Tasse Tee trinken"14

  • Der Amerikaner Frank Ostaseski begleitet seit vier Jahrzehnten Menschen auf ihrer letzten Reise. Seine Erfahrungen hat er jetzt in Buchform veröffentlicht.

Er hat tausende Menschen buchstäblich in den Tod begleitet: Frank Ostaseski, 67, internationaler Bestsellerautor und Leiter des von ihm gegründeten Metta Institute in Sausalito, Kalifornien, das für Pflegekräfte und Laien aus der ganzen Welt Seminare über Sterbebegleitung anbietet... weiter




"Etwas zu sehen ist der erste Schritt . . .": Jo-Anne McArthur mit "Fanny". - © Farm Sanctuary

Interview

"Es ist schwer, ihre Blicke zu vergessen"3

  • Die kanadische Fotografin Jo-Anne McArthur über den Einsatz von Bildern im Tierschutz, ihre Ansichten über Zoos - und warum sie Gnadenhöfe für Tiere bevorzugt.

"Wiener Zeitung": Warum rückt man als Fotojournalistin Tiere in den Fokus? Jo-Anne McArthur: Nachdem ich lange Menschenrechts- und Reisegeschichten fotografiert habe, bin ich über das gestolpert, was ich die "unsichtbaren Tiere" nennen würde. Tiere, die trotz ihrer Masse in den Medien völlig unterrepräsentiert sind: Alle sehen gerne Bilder von... weiter




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