• 18. Juni 2018

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"Etwas zu sehen ist der erste Schritt . . .": Jo-Anne McArthur mit "Fanny". - © Farm Sanctuary

Interview

"Es ist schwer, ihre Blicke zu vergessen"3

  • Die kanadische Fotografin Jo-Anne McArthur über den Einsatz von Bildern im Tierschutz, ihre Ansichten über Zoos - und warum sie Gnadenhöfe für Tiere bevorzugt.

"Wiener Zeitung": Warum rückt man als Fotojournalistin Tiere in den Fokus? Jo-Anne McArthur: Nachdem ich lange Menschenrechts- und Reisegeschichten fotografiert habe, bin ich über das gestolpert, was ich die "unsichtbaren Tiere" nennen würde. Tiere, die trotz ihrer Masse in den Medien völlig unterrepräsentiert sind: Alle sehen gerne Bilder von... weiter




"Es geht um das Bedürfnis nach Nähe.": Monika Wogrolly. - © Luiza Puiu

Interview

"Die Therapeutin will eine gute Fee sein"19

  • Die Schriftstellerin und Psychotherapeutin Monika Wogrolly über moderne Pseudobeziehungen, Märchen als Hilfe bei Problemen - und darüber, wie der frühe Tod ihres Mannes ihr weiteres Leben geprägt hat.

"Wiener Zeitung": Sie sind Psychotherapeutin und haben gerade ein Sachbuch zum Thema glückliche Beziehungen veröffentlicht. Befolgen Sie eigentlich in Ihrem Privatleben Ihre eigenen Ratschläge? Monika Wogrolly: Gute Freunde haben schon in zynischer Laune zu mir gesagt: Da gibt es ein gutes Buch, das du vielleicht mal lesen solltest... weiter




- © Peter Jungwirth

Interview

"Hitlers Expansion war eine Flucht nach vorne"24

  • Der Historiker Kurt Bauer über die Vorgeschichte der dunklen Jahre Österreichs, die ambivalente Rolle von Kanzler Schuschnigg und der Kirche - und wie die intensive Beschäftigung mit NS-Gräueln einen belastet.

"Wiener Zeitung": Herr Bauer, Sie haben ein Buch über die "dunklen Jahre" Österreichs in der NS-Zeit geschrieben und kürzlich veröffentlicht. Was war Ihre Motivation, sich mit dieser doch sehr intensiv erforschten Zeit nochmals ausführlich zu beschäftigen... weiter




Konstatiert einen massiven Trend weg vom Standardisierten: Andreas Reckwitz. - © Jürgen BauerInterview

Interview

"Es gibt eine Krise des Allgemeinen"35

  • Der deutsche Soziologe Andreas Reckwitz erklärt den Strukturwandel der Moderne anhand seines Konzepts einer "Gesellschaft der Singularitäten".

"Wiener Zeitung": Herr Reckwitz, Ihr neues Buch, "Die Gesellschaft der Singularitäten", ist eine Generaltheorie unserer Epoche. Was bedeutet der zentrale Begriff "Gesellschaft der Singularitäten"? Andreas Reckwitz: Die Grundthese in meinem Buch ist, dass wir einen Strukturwandel in der Moderne erleben, dass die klassische, industrielle Moderne... weiter




"In meinem Leben gibt es eine Überschrift, die man über alles setzen könnte: ,Es ist mir passiert.'": Hans Schmid - © Robert Wimmer

Interview

"Viele Dinge haben sich zufällig ergeben"12

  • Er war Inhaber einer Werbeagentur und Zeitungsverleger, ist u.a. Eigentümer des Kaufhauses "Steffl", Eishockey-Präsident und Verehrer der Werke von Christine Lavant: Hans Schmid über seine vielen Leben und Interessen.

"Wiener Zeitung": Herr Schmid, Sie haben in Ihrem Leben bisher in den unterschiedlichsten Sparten Erfolgsgeschichten geschrieben . . . Hans Schmid: Auch Misserfolgsgeschichten . . . Beginnen wir mit einer vielleicht weniger bekannten Facette Ihrer Persönlichkeit... weiter




"Das Leben ist ein Anpassungsprozess. Das gilt auch für das Alter." - © luizia puiu

Alter

"Jeder Mensch hat das Recht auf Unvernunft"36

  • Der Gerontopsychologe Gerald Gatterer über geistige Fitness im Alter und Auswirkungen von Demenz auf das Sexualleben.

"Wiener Zeitung": Die neuen Alten werden gern fit, sonnengebräunt und mit strahlenden Gesichtern dargestellt. Geht so glückliches Altern? Gerald Gatterer: Nein. Das Wichtigste ist Lebenszufriedenheit. Ich muss nicht überall mitmachen. Ich kann auch ein traditionelles altes Ehepaar sein... weiter




Unser heutiges Leben ist ohne Lebensmittelkonservierung nicht denkbar. - © SalomT Fresco Barbeito/Getty Images

Interview

"Konservieren hat mit Beziehungspflege
zu tun"
3

  • Der Sozial- und Wirtschaftshistoriker Uwe Spiekermann über die Geschichte der Haltbarmachung von Lebensmitteln - und wie Einweckapparate, Konserven und Tiefkühlkost unser Leben verändert haben.

"Wiener Zeitung": Herr Spiekermann, wie sähe unser Leben ohne Lebensmittelkonservierung aus? Uwe Spiekermann: Unser heutiges Leben ist ohne Lebensmittelkonservierung nicht denkbar. Sie ist die Grundlage für jede arbeitsteilig agierende Gesellschaft. Ohne Konservierung müssten 80 bis 85 Prozent der Bevölkerung im Lebensmittel-... weiter




Bischof Kräutler im Gespräch mit Sonja Panthöfer, das im Rahmen einer Veranstaltung von "globart" im Kremser Kloster UND im Herbst dieses Jahres stattfand. - © Bernadette Sattler-Remling

Interview

"Ich war schon immer ein Gefühlsmensch"45

  • Bischof Erwin Kräutler über Brasilien, die Herzlichkeit der Menschen dort und seine Einstellung zum Gebet.

"Wiener Zeitung": Herr Bischof, Sie leben schon sehr lange in einer Welt, die den allermeisten Menschen hier fremd ist. Beschreiben Sie doch bitte: Wie sieht es dort aus, was hört und riecht man? Erwin Kräutler: Amazonien war einmal eine Welt voller Wasser und riesiger Wälder, ein grüner Ozean... weiter




Walter Baier (l.) und Robert Pfaller im Gespräch mit "Wiener Zeitung"-Mitarbeiterin Barbara Freitag. - © Peter Jungwirth

Interview

"Die Linke sollte das Moralisieren lassen"67

  • Walter Baier und Robert Pfaller über Auswirkungen des Neoliberalismus, Political Correctness, die #metoo-Debatte - und politische Visionen.

"Wiener Zeitung": Meine Herren, wie halten Sie es mit der Political Correctness? Walter Baier: Mich hat immer befremdet, dass bestimmte Formen des diskriminierungsfreien Kommunizierens als politische Haltung erscheinen. Dass man etwa keine antisemitischen Witze erzählt... weiter




"Sammeln hat auch etwas mit erreichbarer Seltenheit zu tun." Andrea Maria Dusl - © Markus Ladstätter

Interview

"Sammeln hat einen kindlichen Ursprung"15

  • Die Autorin und Zeichnerin Andrea Maria Dusl erzählt von ihrer Sammelleidenschaft.

"Wiener Zeitung": Frau Dusl, wie hat Ihre große Sammelleidenschaft begonnen? Andrea Maria Dusl: Meine erste Begegnung mit dem Begriff "Sammeln" machte ich in der Volksschule. Die Nonnen in der Leopoldsgasse (Volksschule der Schulschwestern in 1020 Wien, Anm.) sammelten bei uns Geld... weiter




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