• 19. Juni 2018

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Schlagwortsuche

Matthias Sindelar (l.) schoss die "Ostmark" zum 1:0. Die Deutschen hatten das Nachsehen. - © apa/Graf

Fußball-Geschichte

Das letzte Spiel in Rot-Weiß-Rot2

  • Am 3. April 1938 betrat Österreichs Nationalmannschaft ein letztes Mal den Rasen. Der Gegner hieß Deutschland.

Wien. Da staunte der Reichssportführer nicht schlecht. Nun war ja zwar bekannt, dass die Österreicher gut Fußball spielen konnten. Dass aber die "Ostmärker", wie die Menschen aus der Alpenrepublik nach dem im März erfolgten "Anschluss" an Deutschland genannt wurden... weiter




- © Ronald Zak/AP/picturedesk.comVideo

Österreich

"Feigheit darf keine Option mehr sein"1

  • Die Republik erinnert mit einem Festakt an den "Anschluss" vor 80 Jahren.

Wien. Die Spitzen der Republik, die ehemaligen wie die gegenwärtigen, versammelten sich am Montag zu einem Staatsakt des Gedenkens im Zeremoniensaal der Wiener Hofburg. Vor 80 Jahren, in der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938, überquerten deutsche Truppen an mehreren Stellen die Grenze zu Österreich... weiter




- © Studio Susan Philipsz

Heldenplatz

Zwischen Raum und Klang3

  • Die Klanginstallation "The Voices" beschallt bis November den Heldenplatz.

Wien. (temp) Zweimal täglich - um 12.30 Uhr und um 18.30 Uhr - sind seit gestern bis November auf dem Wiener Heldenplatz ungewohnte Klänge zu hören. Klänge von unterschiedlich hoch mit Wasser gefüllten, kristallenen Weingläsern, an deren Rändern die Künstlerin Susan Philipsz mit dem Finger entlanggefahren ist... weiter




Staatsakt in der Hofburg: Margit Fischer, Alt-Bundespräsident Heinz Fischer, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Künstler Andre Heller und Doris Schmidauer (v.l.). - © APAweb/APA, Hanz PunzVideo

Gedenkveranstaltung

Staatsakt zum 80. Jahrestag des "Anschlusses"6

  • Bundespräsident Alexander Van der Bellen rief zur Stärkung der Demokratie auf.

Wien. Mit einem Staatsakt hat das offizielle Österreich am Montag des "Anschlusses" an Nazideutschland vor 80 Jahren gedacht. Bundespräsident Alexander Van der Bellen sprach sich in der Hofburg gegen jegliches Vergessen und für eine Stärkung der Demokratie aus... weiter




"Da oben ist er gestanden", sagt Karl Knell bei einem Ausflug auf den Wiener Heldenplatz über Hitler bei dessen Rede zum "Anschluss" am 15. März vor 80 Jahren. - © WZ/Moritz ZieglerInterview

Anschluss

"Ich habe den Parolen über ,Arbeit und Brot‘ geglaubt"107

  • Karl Knell war 17, am Tag des "Anschlusses" am 13. März 1938. Bei der Volksabstimmung stimmte er mit Ja.

Wien. Karl Knell trägt zwei Eheringe. Einen auf seiner linken und einen auf seiner rechten Hand. Der rechte, das ist seiner, sagt der 97-Jährige im Gespräch mit der "Wiener Zeitung", und der linke gehöre seiner Frau. Nach deren Tod vor zwei Jahren habe er den Ring weiten lassen, ihn angesteckt und nicht mehr abgenommen... weiter




Der vollzogene "Anschluss" zeitigte rasch Folgen, wie etwa die Auswechslung der Landeskennzeichen . . . - © IMAGNO/picturedesk.com

Zeitgeschichte

"Die Stunde ist gekommen"33

  • Im März 1938 marschierten deutsche Truppen in Österreich ein und erzwangen den von vielen bejubelten "Anschluss": Eine Chronik der Ereignisse.

"Als Führer und Kanzler der Deutschen Nation und des Reiches melde ich vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich!" Mit diesen Worten beendete Adolf Hitler am Mittag des 15. März 1938 - einem Dienstag - die "Befreiungskundgebung" auf dem Heldenplatz in Wien vor angeblich 250... weiter




- © Peter Jungwirth

Interview

"Hitlers Expansion war eine Flucht nach vorne"24

  • Der Historiker Kurt Bauer über die Vorgeschichte der dunklen Jahre Österreichs, die ambivalente Rolle von Kanzler Schuschnigg und der Kirche - und wie die intensive Beschäftigung mit NS-Gräueln einen belastet.

"Wiener Zeitung": Herr Bauer, Sie haben ein Buch über die "dunklen Jahre" Österreichs in der NS-Zeit geschrieben und kürzlich veröffentlicht. Was war Ihre Motivation, sich mit dieser doch sehr intensiv erforschten Zeit nochmals ausführlich zu beschäftigen... weiter




In der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 wurde Schuschniggs Abschiedsrede von der Titelseite entfernt. Faksimile

Pressegeschichte

Weiße Flecken, finstere Zeiten11

  • Die Nazis stellten die "Wiener Zeitung" bis 1940 schrittweise ein und schanzten die Pflichtveröffentlichungen dem "Völkischen Beobachter" zu.

Es war vielleicht der schwierigste Auftrag, den er in seiner langen Laufbahn als Journalist erhielt: Unter dem Titel "Rückblick und Abschied" hatte Rudolf Holzer, seit der Jahrhundertwende beim Blatt tätig, in der vermeintlich letzten Nummer der "Wiener Zeitung" den Leserinnen und Lesern Lebewohl zu sagen - eine "schmerzliche Ehre"... weiter




Die Feststiege der juridischen Fakultät. - © ÖNB

Gedenkjahr 2018

"Anschluss" im Fokus der Wissenschaft3

  • Filme, Ausstellungen, Symposien: Veranstaltungen der Uni Wien und der Akademie der Wissenschaften im Zeichen des Gedenkjahres.

Wien. Die österreichischen Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen gedenken den 80. Jahrestags des "Anschlusses" an Hitler-Deutschland im Jahr 1938 mit zahlreichen Veranstaltungen. Die Uni Wien stellt ihren "Dies Academicus" am 12. März ganz ins Zeichen des Gedenkjahrs, die Akademie der Wissenschaften ist am 8... weiter




Dem Kabelsalat wurde in Brüssel nun ein Ende gesetzt. - © M. Ziegler

EU-Parlament

Ladekabel - endlich ein Anschluss für alle

  • EU-Parlament erzwingt einheitlichen Stecker für Handys und Tablets.

Brüssel. Der damalige EU-Industriekommissar Günter Verheugen erklärte schon 2009: "Meine Geduld mit der Industrie ist jetzt zu Ende, und wenn die Industrie jetzt nicht bald mit einer Lösung kommt, die dazu führt, dass es einheitliche Ladegeräte für die Handys gibt, dann werden wir die Industrie zwingen, das zu tun... weiter




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