• 12. Dezember 2018

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- © Peter Jungwirth

Interview

"Hitlers Expansion war eine Flucht nach vorne"24

  • Der Historiker Kurt Bauer über die Vorgeschichte der dunklen Jahre Österreichs, die ambivalente Rolle von Kanzler Schuschnigg und der Kirche - und wie die intensive Beschäftigung mit NS-Gräueln einen belastet.

"Wiener Zeitung": Herr Bauer, Sie haben ein Buch über die "dunklen Jahre" Österreichs in der NS-Zeit geschrieben und kürzlich veröffentlicht. Was war Ihre Motivation, sich mit dieser doch sehr intensiv erforschten Zeit nochmals ausführlich zu beschäftigen... weiter




In der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 wurde Schuschniggs Abschiedsrede von der Titelseite entfernt. Faksimile

Pressegeschichte

Weiße Flecken, finstere Zeiten11

  • Die Nazis stellten die "Wiener Zeitung" bis 1940 schrittweise ein und schanzten die Pflichtveröffentlichungen dem "Völkischen Beobachter" zu.

Es war vielleicht der schwierigste Auftrag, den er in seiner langen Laufbahn als Journalist erhielt: Unter dem Titel "Rückblick und Abschied" hatte Rudolf Holzer, seit der Jahrhundertwende beim Blatt tätig, in der vermeintlich letzten Nummer der "Wiener Zeitung" den Leserinnen und Lesern Lebewohl zu sagen - eine "schmerzliche Ehre"... weiter




"Karl Renner bewies über die Jahrzehnte, dass er sich mit Regimewechseln zu arrangieren wusste. Er war, genauso wie Kardinal Innitzer, ein Opportunist." Florian Wenninger - © Foto: Andreas Urban

Nationalsozialismus

Florian Wenninger6

  • Der Historiker Florian Wenninger über den "Anschluss" Österreichs 1938, Kontinuitäten und Brüche mit dem Dollfuß/Schuschnigg-Regime, die Aufarbeitung der Jahre 1933 bis 38 - und warum er "Ständestaat" für einen verharmlosenden Begriff hält.

"Wiener Zeitung": Die Österreicher hatten die Kruckenkreuzbinde noch am Arm - und die Hakenkreuzbinde bereits vorsorglich in der Tasche, besagt ein historisches Bonmot. Wie viel Wahrheitsgehalt steckt darin - und wie war die Stimmung in der Bevölkerung im März 1938... weiter





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