• 20. November 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

"Schiele war sich des Publikums bewusst", ist Kunsthistoriker Tobias Natter überzeugt. Vor allem bei seinen Selbstakten. Im Bild: "Sitzender Männerakt" (Selbstdarstellung), 1910. - © Leopold Museum, Wien, Inv. 465

Egon Schiele

Das nackte Narrativ8

  • Egon Schieles archetypische Tat für die Moderne: der gnadenlose, nackte und kalkulierende Blick auf sich selbst.

Wien. Der Körper wird in seinen Bildern zur abgründigen Spiegelfläche der Seele, er wird zum Ort des Stigmas, dem Schmerz geweiht. Dadurch, dass es der eigene Körper ist, macht Egon Schiele auch Sexualität zur klaffenden Wunde, zur existenzialistischen Leerstelle einer gerade anbrechenden, alles zerbrechenden Epoche... weiter




Eines von Schieles Hauptwerken, beheimatet in der Sammlung Leopold: "Selbstbildnis mit Lampionfrüchten", 1912. - © VCG Wilson/Corbis via Getty Images

Bildende Kunst

Ein Jahrhundert Schiele6

  • Kurzes Leben, langer Ruhm: Zum 100. Todestag des Künstlers ein Rückblick auf eine Karriere, die erstaunlich rasch zu Weltgeltung führte.

Am 31. Oktober 2018 jährt sich der 100. Todestag des inzwischen weltberühmten Malers Egon Schiele. Er ist im Hause seiner Schwiegereltern Harms, in der Hietzinger Hauptstraße (Wien 13), im Haus gegenüber von seinem Atelier, verstorben. Das Andenken an ihn und sein revolutionäres Werk wird weltweit gefeiert... weiter




Schiele

Egon Schiele1

weiter




Krimi

Liebe, Mord und Schiele

Raub und Mord, ein bisschen zwischenmenschliches Knistern, dazu noch etwas Kunstgeschichte – und fertig ist der passende Krimi zum Schiele-Gedenkjahr. Bei Natalie Mesensky ist der Roman über Kunstdiebstähle in Tulln nur das Vehikel, um das Leben des berühmten Malers Egon Schiele auf der Zwischenebene nachzuzeichnen... weiter




In der Neuen Galerie werden Klimt und Schiele bis September parallel für ihre "bahnbrechenden Errungenschaften" in der Kunst gefeiert. - © APAweb, Herbert Neubauer

Ausstellungen

New Yorker Museen feiern Klimt und Schiele

  • Eigene Ausstellungen zum 100. Todestag im Met Breuer und der Neuen Galerie.

New York. Zum 100. Todestag von Gustav Klimt und Egon Schiele widmen zwei New Yorker Museen den Künstlern eigene Ausstellungen. Das zum Metropolitan Museum gehörende Met Breuer zeigt ab Dienstag bis Ende Oktober rund 50 Akte, darunter aber auch Werke von Pablo Picasso... weiter




Ihre Gründung 1897 markiert den Beginn einer Epoche, die bis heute wirkt: die Secession. - © CC/Böhringer Friedrich

Wien um 1900

Jedem sein Wien um 19004

  • 1918 starben Klimt und Schiele, Kolo Moser und Otto Wagner - das macht 2018 auch zum Gedenkjahr für Wiens Glanzzeit um 1900.

Wien. Das Jahr 2018 ist ein eigenartiges, um das Jahr 1900 zu feiern. Und auch wieder nicht - zumindest in Wien und in der Kunst. Mit dem Tod von Gustav Klimt und Egon Schiele, Koloman Moser und Otto Wagner verlor Wiens Kulturszene der Jahrhundertwende 1918 vier ihrer prägendsten Protagonisten... weiter




"Frau, das Gesicht verbergend" von Egon Schiele.  - © Richard Nagy

Sammlung Grünbaum

Schiele-Werke gehen an Erben3

  • Gericht sieht "Frau mit schwarzer Schürze" und "Frau, das Gesicht verbergend" als Raubkunst.

New York. Jene beiden Schiele-Blätter, die vor zwei Jahren in New York beschlagnahmt wurden, nachdem sie der Londoner Galerist Richard Nagy auf einer Kunstmesse angeboten hatten, gehen laut dem Urteil eines New Yorker Gerichts an die Erben nach Fritz Grünbaum... weiter




Pankaj Mishra bei seinem Besuch in Wien, fotografiert im Hotel Wandl. - © Christian WindInterview

Pankaj Mishra

Leben im Zeitalter der Wut43

  • Der indische Essayist Pankaj Mishra über Demagogen, die Zweischneidigkeit der Moderne und den Aufstieg Chinas.

Wien. Der sozialkritische indische Essayist und Schriftsteller Pankaj Mishra setzt sich in seinem jüngsten Buch "Age of Anger" mit der Geschichte der Wut auseinander. Gibt es eine Verbindung zwischen den Anarchisten des 19. und 20. Jahrhunderts und den Dschihadisten des IS... weiter




Egon Schiele: "Selbstbildnis mit Lampionblume" von 1912 (oben) und "Kniende in orangerotem Kleid" aus 1910. - © Leopold Museum

Kunstbuch

Zische zitternder Zirze4

  • Ein neues Gemäldeverzeichnis Egon Schieles von Tobias Natter im Taschen-Verlag-Überformat.

Es ist das sechste Verzeichnis der Gemälde von Egon Leo Adolf Ludwig Schiele, der nur von 1890 bis 1918 lebte, aber international zu den erfolgreichsten österreichischen Künstlern zählt. Sein Autor, Tobias Natter, setzt nach etwa 170 Frühwerken der Schulzeit mit Hochbegabung und abgebrochener Akademiezeit an... weiter




Im "sitzenden Paar" zeigt Egon Schiele die Einsamkeit in einer Beziehung - ist Liebe überhaupt noch möglich? - © Albertina

Ausstellungskritik

Der Mensch an sich7

  • Die Provokation liegt in der Verweigerung der Provokation: Neudeutung des Werks von Egon Schiele in der Albertina.

Das Bild zeigt auf den ersten Blick ein sitzendes Paar. Die Frau umarmt den Mann von hinten. Sie will seinen Körper an ihrem Körper spüren. Ihr Gesicht widerspiegelt Hingabe, auch Liebe. Der zweite Blick aber muss dem Mann gelten. Wie eine Gliederpuppe hängt er in den Armen der Frau. Sein Gesicht ist so hölzern wie seine Haltung... weiter




zurück zu Schlagwortsuche
  • zurück
  • 1
  • 2
  • weiter


Werbung