• 20. September 2018

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Wir und das Öl: An einer Kreuzung in Caracas wird mit einer Ölpumpe in venezolanischen Farben der Quelle des Reichtums gedacht. Das Plakat am Zaun macht dagegen die Mangelwirtschaft deutlich: Es wirbt für einen zweimal im Monat stattfindenden "Corotazo", eine Art Flohmarkt, auf dem informell "alles und jedes gekauft und verkauft wird". Corotazos werden angesichts der leeren Regale immer wichtiger. - © afp/Parra

Venezuela

Die Kultur des Erdöls8

  • In Venezuela, dem erdölreichsten Staat der Welt, geht alles darum, wer an den Öl-Töpfen sitzt und den Reichtum an seine Klientel verteilen kann. Die Korruption grassiert und das Militär schneidet kräftig mit, erklärt Lateinamerika-Experte Ulrich Brand.

Caracas/Wien. In Venezuela kennt jeder Bürger den aktuellen Erdölpreis. Denn in dem südamerikanischen Land steht und fällt alles mit den Weltmarkt-Kurven von Brent und West Texas Intermediate. Als der inzwischen verstorbene, legendäre linkspopulistische Staatschef Hugo Chavez 1998 angetreten ist, das südamerikanische Land umzubauen... weiter




Blutige Zusammenstöße zwischen Militär und Regimegegnern sind an der Tagesordnung. - © reu/Ramirez

Krise

Die zwei Realitäten Venezuelas11

  • Der Lateinamerika-Experte Ulrich Brand über den Konflikt im Land, Verschwörungstheorien und die Politik der leeren Supermärkte.

Für die einen war Venezuelas 2013 verstorbener Präsident Hugo Chávez gottgleich und sein Nachfolger Nicolás Maduro vervollständigt sein Werk - den Sozialismus des 21. Jahrhunderts in einem der ölreichsten Länder der Erde. Für die anderen ist Venezuela längst in eine Diktatur abgeglitten, Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung... weiter




Dilma Rousseff ist vorerst vom Senat suspendiert worden. Über ihre weitere Zukunft wird Ende August entschieden.Interview

Brasilien

"Völliges Versagen der politischen Klasse"6

  • Der Lateinamerika-Experte Ulrich Brand über den "kalten Staatsstreich" in Brasilien und den Rechtsruck in Lateinamerika.

"Wiener Zeitung": Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff ist vom Senat suspendiert worden. Man wird sehen, ob sie überhaupt ins Amt zurückkehrt. Nach den Olympischen Spielen Ende August wird endgültig über ihre Amtsenthebung entschieden. Wie geht es weiter in Brasilien... weiter




Klimawandel

Der blinde Fleck der Klimapolitik5

  • Beim Pariser Gipfel wird viel über Emissionen und Verträge geredet werden. Das eigentliche Problem ist unsere Lebensweise.

Monatelang stand in der politischen Diskussion "Paris" für die am Montag beginnende UN-Klimakonferenz, die seit 1995 alljährlich um diese Jahreszeit stattfindet. Durch die mörderischen Anschläge steht die französischen Hauptstadt seit zwei Wochen auch für Terror und Verunsicherung... weiter




Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik an der Universität Wien. Er war bei den G8-Gipfeln 1999 in Köln und 2007 in Heiligendamm jeweils an den Alternativkongressen beteiligt.

Gastkommentar

Misslingende Selbstinszenierung von Weltpolitik7

  • Die G7 haben sich politisch überlebt. Die globalen Probleme werden jedenfalls nicht durch G7-Gipfel gelöst.

Nach wochenlangen Berichten wissen wir nun, worum es beim G7-Gipfel geht: 20.000 Polizisten sind aufgeboten, um das 24 Stunden währende Treffen der sieben Regierungschefs zu sichern, die Region ist Hochsicherheitszone. Die regionale Bevölkerung schwankt zwischen Ärger über die Einschränkungen, Geschäftsausfall und Angst vor "Randalierern"... weiter




In Ecuador verschärfen sich die Spannungen zwischen Regierung und Indigenen. - © epa/Jose Jacome

Gastkommentar

Lateinamerikas Probleme mit billigem Öl

Die Ölpreise rutschen immer weiter in den Keller - für Länder wie Venezuela, deren Wirtschaft zu 90 Prozent von den Ölexporten abhängt, hat das dramatische Folgen. Das Land, das unter Hugo Chávez Ende das 20. Jahrhunderts die Linkswende in Lateinamerika einläutete, hat auf dem Kontinent die weitreichendsten Versuche unternommen... weiter




Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik an der Universität Wien und Mitherausgeber des Buches "Plurinationale Demokratie. Gesellschaftliche und staatliche Transformationen in Bolivien".

Gastkommentar

Konsolidierung einer post-neoliberalen Alternative3

  • Vor der Präsidentschaftswahl in Bolivien steht Amtsinhaber Evo Morales bereits als Sieger fest.

Dieses Wochenende werden in Bolivien der Präsident und das Parlament gewählt. Eines ist bereits klar: Der amtierende Präsident Evo Morales wird diese Wahl deutlich gewinnen und nach 2006 und 2010 abermals das wichtigste Regierungsamt übernehmen. Zu überzeugend ist sein Projekt für breite Teile der Bevölkerung... weiter




Gastkommentar

Das geistige Erbe der Zapatistas17

  • Vor genau 20 Jahren kam es im mexikanischen Chiapas zum ersten Aufstand gegen den Neoliberalismus.

Es wurde oft zitiert, das von Francis Fukuyama proklamierte "Ende der Geschichte" nach dem Untergang des autoritären Sozialismus. Er traf den damaligen Zeitgeist, den Kapitalismus als alternativlos zu sehen. In ihrer zynischsten Variante wurden die neoliberalen Versprechen in Mexiko exerziert - wenn die Marktkräfte sich frei entfalten könnten und... weiter




Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik und leitet das Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

Gastkommentar

Wissenschaft für den Wettbewerbsstaat21

  • Die Übernahme der Wissenschaftsagenden durch das Wirtschaftsministerium sendet mehrere fatale politische Signale aus.

Die geplante Auflösung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung mag am Ende bei der Feinjustierung der Aufteilung der Ministerien einfach beiden Seiten "zu viel" gewesen sein. Drei politische Signale sind fatal. Bereits in den vergangenen Jahren entstand der Eindruck, das Wissenschaftsministerium sei nur noch ein politischer Spielball... weiter




Konkurrierende Perspektiven: Die einen predigen Umkehr, Fabriksarbeiter - hier im belgischen GM-Werk - wollen ihre Jobs behalten. - © epa

Ulrich Brand

Streitsache Wachstum2

  • Alle reden von Wachstum, dabei wäre Verzicht die Devise, ist Brand überzeugt.

"Wiener Zeitung": In den Augen von linken Kritikern ist der Kapitalismus gescheitert. Wie weit ist die Suche nach Alternativen? Ulrich Brand: Es gibt zwar eine intensive Diskussion, die sich kritisch mit den Problemen einer auf Wachstum ausgerichteten Politik und all den damit verbundenen Problemen wie Ressourcenverbrauch, Umweltzerstörung... weiter




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