• 19. September 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Das Maskottchen der Griechenlandhilfe.

Wien

Singen für Griechenland8

  • An diesem Wochenende stellt sich die Griechenlandhilfe in Wien vor.

Wer ist schuld an der anhaltenden Krise in Griechenland? Darüber kann man lange diskutieren. Mittlerweile sollte man freilich nicht die Opfer vergessen. Jene, die vor dem finanziellen Kollaps wenig hatten, sind jetzt noch schlechter dran. Nach radikalen Kürzungen im Gesundheitssystem, passierte... weiter




- © Moritz Ziegler

Interview

"Ich hasse das Binnen-I"57

  • Christine Nöstlinger über die Schwierigkeiten, Kinder zu verstehen, den Rechtsruck und ihren 80. Geburtstag.

"Wiener Zeitung": Frau Nöstlinger, was macht für Sie ein gutes Kinderbuch aus? Gibt es so etwas wie eine fixe Zutat, die immer drinnen sein muss?Christine Nöstlinger: Ich denke, es muss irgendwo aus dem Blickwinkel von Kindern erzählt werden. Literatur ist Umsetzung eines Stücks Welt in Sprache, in diesem Fall so, wie sie ein Kind sieht... weiter




Thriller

Die Zwischentöne machen die Erzählung aus3

  • Roman Klementovic arbeitet in "Verspielt" mit einem bekannten Motiv, doch sein Zugang ist individuell.

Eigentlich ist alles schon dagewesen: Ein Unbekannter entführt zwei Frauen, sperrt sie nackt in ein Verlies und misshandelt sie. Währenddessen hat draußen der Wettlauf mit der Zeit - und natürlich ohne Polizei und auf eigene Faust - begonnen. Dass Roman Klementovic hier nichts Besseres eingefallen ist, kann man ihm zum Vorwurf machen... weiter




Heimito von Doderer (5. September 1896 - 23. Dezember 1966) verhalf einer verborgenen Wiener Treppenanlage zu literarischem Ruhm. - © Imagno / Franz Hubmann

Literaturgeschichte

Stiege zwischen Himmel und Hölle28

  • Vor 120 Jahren wurde Heimito von Doderer geboren. Aus den Trümmern Altösterreichs konstruierte er seine Wien-Romane.

Wien, Ende 1944. Die Stadt ist vielerorts schon mit Schutthaufen und Bombentrichtern übersät. Zahlreiche noch verbleibende Denkmäler sind zum Schutz eingemauert, die meisten Lokale geschlossen. Da spaziert ein Herr in altmodischem Gewand, fast wie aus der Nestroyzeit, samt Gamaschen und Spazierstock mit Knauf, über die Landstraße... weiter




Poetische Streetart: Das Porträt eines chinesischen Mädchens, von Stinkfish verewigt in Marseille, Frankreich. - © @stinkfishstink

Street Art

Weiße Wände sprechen nicht3

  • Calle Libre: Das Wiener Street-Art-Festival findet von 10. bis 13. August zum dritten Mal statt.

Wien. Es war seine Dissertation über lateinamerikanische Künstler, die Jakob Kattner auf den Gedanken gebracht hat, Wien neben einer Stadt der klassischen Musik, der Theater und Opernhäuser auch zu einer Street-Art-Stadt zu machen. 2013 rief er deshalb das Calle Libre ins Leben, ein "Festival der urbanen Ästhetik"... weiter




Skandal-Silvester 1907: Titelseite "Die Neue Zeitung" vom 2. Jänner 1908 - © WZ-Montage, Fotolia/giorgiomtb

Silvesternacht

Zwei unerhörte Nächte10

  • Übergriffe wie in der Kölner Silvesternacht sind leider kein neues Phänomen. Die fragwürdigen Parallelen zu Wien 1907.

"Das, was in der Neujahrsnacht geduldet wurde, stand einfach unter dem Zeichen tierischer Schweinerei. Ganze Rudel Söhne besserer Familien, wie verlauste Platten (Proletarier), stürmten unter ohrenzerreißendem Gebrüll auf Frauen und Mädchen los - auch auf anständige... weiter




Sitz der ersten Österreichischen Nationalbank: Das Palais Ferstel, Herrengasse Nr. 14. - © Aus dem Band "Von Palais zu Café", Metroverlag

Literatur

Ein aufgeladenes Pflaster6

  • Drei Bücher legen höchst unterschiedliche Fährten durch Wiens Vergangenheit: Ein hochpoetischer, anekdotischer und kulturpolitischer Streifzug.

"Die Straßen Wiens sind mit Kultur gepflastert", lautet ein Bonmot von Karl Kraus. Ganz pragmatisch betrachtet, zehrt die Stadt beträchtlich von ihrem materiellen wie immateriellen kulturellen Erbe. Drei Bücher seien hier vorgestellt, die höchst unterschiedliche Fährten durch Wiens aufgeladene Pflaster legen... weiter




Literatur

(Über-)Leben1

  • Thomas Weyrs Erinnerungen und Annäherungen an Wien.

Wie Edmund de Waal in seinem Roman "Der Hase mit den Bernsteinaugen", erzählt der 1927 in Wien geborene Thomas Weyr in seinen Erinnerungen "Die ferne Stadt" das Schicksal seiner halbjüdischen Familie, die 1938 emigrieren musste. Vater Weyr war ein bekannter Kulturjournalist, die Mutter Ärztin... weiter




Eurobarometer

Wiener mit größter Zufriedenheit über Kulturangebot unter EU-Städten1

  • 97 Prozent "völlig zufrieden" und auch bei Zufriedenheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln liegt Hauptstadt auf Platz eins

Brüssel. Die Wiener sind zu 97 Prozent mit dem Kulturangebot ihrer Stadt zufrieden und nehmen damit laut einer am Freitag veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage Platz eins unter allen europäischen Hauptstädten ein. Auch bei der Frage nach den öffentlichen Verkehrsmitteln liegen die Wiener im Zufriedenheitsbereich mit 95 Prozent an der Spitze... weiter




Anton Kuh, Radierung von Thomas Duttenhoefer. Abb.: Bentz

Literatur

Anti-Literat und Stegreifredner36

  • Vor 75 Jahren starb der Feuilletonist Anton Kuh, der als geistreiches altösterreichisches Original bekannt geblieben ist, als Schriftsteller jedoch noch immer unterschätzt wird.

Auf eine Frage der Zeitschrift "Die Literarische Welt", sein Nachleben betreffend, antwortete Anton Kuh 1927: "Es gibt nur eine Form zu überleben - nämlich die, dass die Leute das Gefühl haben, das Eigentliche und Wesentliche, das mit einem gestorben sei, könne in keine Nachrufformel gefasst werden... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung