• 19. November 2018

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Schlagwortsuche

Alle 30 Minuten versucht Khefshi Qasim, ihre Familie im Nordirak am Telefon zu erreichen. - © Khorsand

Jesiden

Angst vor den bärtigen Männern14

  • Auch in Wien fürchten sich Angehörige der jesidischen Minderheit vor Übergriffen durch Anhänger der Terrormiliz IS.

Wien. Bislang hatte Riwas Angst vor Horrorfilmen. Vor allem vor denen mit Hexen. "Gruselig" ist es, wenn die Frauen mit einem einzigen Blinzeln ein Feuer entfachen können, erzählt der Neunjährige. Er rutscht nervös neben seiner Mutter auf der schwarzen Ledercoach im Wohnzimmer der kleinen Wohnung im 10. Bezirk und schaut auf den Fernseher... weiter




"Die Brasilianer sind so gute Fußballer, weil sie Capoeira machen. Dadurch sind sie flinker, beweglicher und reagieren schneller", ist Rodrigues (im Bild springend) überzeugt. - © George Kaulfersch.

Brasilien

"Von der WM können wir nicht leben"7

  • Nicht alle Brasilianer in Österreich freuen sich auf die Fußball-WM - das Sportevent gilt als das umstrittenste Sportereignis in der Geschichte des Landes.

Wien. Ivan Koppen Rodrigues streicht sein weißes Leiberl zurecht. Auf dem linken Ärmel ist die brasilianische, auf dem rechten die österreichische Flagge abgebildet. "Ich kann mich für keines der beiden Länder entscheiden", sagt Rodrigues nachdenklich und fügt hinzu: "Ich fühle mich als Brasilianer und als Österreicher... weiter




Die Polizei kommandiert die Flüchtlinge aus der Kirche, diesmal auf Wunsch der Kirche. - © apa

Asyl

Das letzte Aufbäumen10

  • Bei der neuerlichen Besetzung der Votivkirche bat die Kirche nun die Polizei um Räumung.

Wien. Ein ruhiger Sonntag vor der großen Wahl. Im ORF-Pressezentrum haben Neos, Piraten und KPÖ soeben eine launige "Zwergenrunde" hinter sich; in der Berggasse im 9. Wiener Bezirk empfängt Bundeskanzler Werner Faymann seine Unterstützer, allen voran Nobelpreisträger Eric Kandel. Es geht um die Zukunft des Landes nach der Wahl... weiter




Schweifhaare weißer Hengste werden von Thomas Gerbeth am liebsten für den Bogenbau verwendet. Sebastian Philipp

Geigenbogen

Der Erste seiner Art9

  • Spezialisierung im Bogenbau nur im Rahmen der Geigenbauer-Lehre möglich.

Wien. Wenn man von der Schnellbahnstation Hetzendorf aus die Breitenfurter Straße entlanggeht, ahnt man nichts von dem Handwerk, dem gleich um die Ecke nachgegangen wird. Erst, wenn man die modernen Wohnhäuser in der Stachegasse in Meidling hinter sich gelassen hat, stößt man auf das Haus mit dem großen Garten... weiter




Die Ordner der Wiener Demo für Erdogan tragen die Parteifarbe der AKP. Dahinter marschieren rund 8000 Erdogan-Fans in Türkei-Fahnen gehüllt, die zuvor gratis verteilt wurden. Drago Palavra

Demonstration

Auf Knopfdruck auf der Straße12

  • Vier Prozent der türkischstämmigen Menschen in Österreich nahmen an umstrittener Demo für Erdogan teil

Wien. 15 Uhr: Favoritenstraße. Einen gefühlten Augenblick zuvor hat sich ein rot-weiß-rotes Fahnenmeer mit weißen Halbmonden in die Straße ergossen. Und jetzt: kein Flugblatt, kein kaputtes Fahrrad, keine Flasche und schon gar kein Blut. Sauber und friedlich... weiter




Ironisch blickt Nilbar Güres auf traditionelle Rollen. - © Nilbar Güres

Nazis

Verkümmerte Körpersprache122

  • Wenn Wiener Gemütlichkeit zum Atmen nicht ausreicht.

Wien. Nilbar Güres ist auf Entgiftungskur. Jahrelang hat sie ihren Körper belastet. Unbemerkt hat sich das Gift in ihre Zellen geschlichen. Ihre Gesten sind zurückhaltender geworden, ihre Haltung verkrampfter, ihr Geist misstrauischer. Der Name der giftigen Substanz: Wien. Seit elf Jahren lebt die gebürtige Istanbulerin in Wien... weiter




Gemeinsame Messen: Vertreter der japanischen und afrikanischen Gemeinde bei einer Gabenprozession in der Canisiuskirche im 9. Bezirk. - © Arge AAG

Weltkirche

"Weltkirche ist präsent in Wien"4

  • Priester bekommen Ausbildung: "Wien ist eine gute Alternative zu Rom."

Wien. Ferenc Simon ist seit 13 Jahren "Oberpfarrer", kirchlich heißt das Dechant, in Wien. Gemeinsam mit fünf weiteren Kirchenvertretern betreut er den zweiten Bezirk. Er steht der Pfarre Am Tabor vor. Simon kommt aus Ungarn und lebt seit 18 Jahren in Wien. "Es hat sich viel verändert in dieser Zeit", sagt er... weiter




Ein Sprung übers Feuer, für Energie im neuen Jahr . - © epa

Gesellschaft

Frühlingserwachen5

  • Auf der Donauinsel lässt man das alte Jahr mit einem Feuersprung ausklingen.

Wien. Jeden März offenbart sich ein eigenartiges Schauspiel auf der Donauinsel. Von der Floridsdorfer Brücke bis hin zur Reichsbrücke wird man alle paar Meter ausgelassene Männer und Frauen treffen, die sich um ein kleines Lagerfeuer versammelt haben... weiter




Ohne Migranten gäbe es 90 Prozent der Taxifahrer in Wien nicht mehr. - © ORF-W

Wien

Leer, hilflos und ohne Charme9

  • Mehr als die Hälfte der Wiener Wohnbevölkerung wäre nicht mehr da.

Wien. "Wenn in der Straßenbahn nur mehr alle ausländisch reden, dann ist das mühsam", "Viele Ausländer san echt frech", "Wir haben immer das Sparschwein und das Kreuz gehabt, das dürfen wir jetzt nicht mehr haben", "Am AMS-Laxenburgerstraße gibt es keinen deutschen Zettel mehr, ich kann aber nur Deutsch... weiter




"Wien ist ein Sumpf, der dich hinunterziehen kann, aber in dem auch viel gedeiht", sagt Loos. - © Khorsand

Wien

Iranerin will Wienerlied retten20

  • Die Kabarettistin Aida Loos weiß eine Wiener Wuchtel zu schieben.

Wien. Österreicher haben eine eigene Art zu niesen. Aida Loos macht es vor. Sie holt tief Luft, verzieht das Gesicht und grunzt ein entnervtes "na geh bitte" oder "net schon wieder". Wenn der Österreicher dann tatsächlich niesen muss, unterdrückt er es. Bloß nicht auffallen lautet seine Devise... weiter




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