• 21. November 2018

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Schlagwortsuche

"Ich bin unkompliziert" und "Ich ziehe keine Bilanz": Zwei Wesenszüge der 1927 in Wien geborenen Fotografin Lisl Steiner, hier im Hotel Sacher in Wien.  - © Stanislav Jenis

Porträt

Neugier, Humor und Improvisation14

  • Ihrer Geburtsstadt Wien blieb die 1938 nach Übersee emigrierte Lisl Steiner immer verbunden. Kürzlich feierte die Fotografin und Zeichnerin hier ihren 90. Geburtstag.

Eine formidable Lockenmähne. Und jede Menge Armbänder. In Grün, Rot, Goldbraun, Orange funkeln sie. Dazu etliche große bis sehr große Ringe an den Fingern. Lisl Steiner ist das, was man in Wien eine Erscheinung nennt. Sie fällt auf. Dabei wirkt sie ausnehmend freundlich und entspannt. Klarer Blick. Keine Allüren... weiter




Die Garnituren des Vindobona waren abwechselnd österreichisch, tschechisch und deutsch. Hier ein DDR-Zug des Typs VT 18.16 an der deutsch-tschechischen Grenze. - © Rolf-Dresden/Wikimedia

Eisenbahngeschichte

Durch den Eisernen Vorhang7

  • Wien - Prag - Berlin: Mitten im Kalten Krieg verband der "Vindobona" die drei Hauptstädte Mitteleuropas.

Nein, ich war nicht in Vindobona, ich habe dort keinen Kaffee getrunken und habe dort auch nicht in der Nase gebohrt. Aber ich war im Vindobona, und ich habe dort freilicherweise einen - wenngleich schlechten - Kaffee getrunken, und höchstwahrscheinlicherweise habe ich dort in der Nase gebohrt... weiter




Gemeindebau

Jazz für Doderer von der 2er Stiege7

  • Eine halbe Million Wiener wohnt in Gemeindebauten. Darunter auch der weltbekannte Jazzer Franz Koglmann.

Man stelle sich vor: Wien, gehüllt in feinen Nieselnebel. Graue Gemeindebauten, Pfützen auf Asphalt. Wer an so einem Tag unterwegs ist, huscht mehr als er geht. Und doch huscht der Interviewer beschwingt, er lächelt sogar. Seine Ohren sind mit kleinen Kopfhörern verstöpselt. Musikalischer Witz breitet sich behaglich darin aus... weiter




Zeichen einer problematischen Tendenz: Das gigantische Holocaust-Mahnmal in Berlin wird immer mehr zu einem Foto- und Abenteuerspielplatz. - © dpa/Jörg Carstensen

Tag des Denkmals

Verquaderung des Gedenkens4

  • Dem Trend zur abstrakten Denkmalsetzung ist am ehesten mit einer Portion Expressionismus beizukommen.

Die Frage "Wem und wie sollen wir heute Denkmäler errichten" ist problematischer, als es den Anschein hat. Den Durchschnittsbürger lässt dieses Thema ja in der Regel einigermaßen kalt. Wir sind weit entfernt vom Eifer des 19. Jahrhunderts. Damals sprossen allerorts die Denkmalvereine und bedachten eifrig zivile National- und Kulturhelden wie... weiter




Elisabeth Lichtenberger im Jahr 1984 auf einer Exkursion, die im Rahmen des Internationalen Geographenkongresses in Wien stattfand. - © Andreas Fischer Innsbruck/Wikimedia Commons

Wissenschaft

Innovative Stadtforschung6

  • Sie war eine produktive und durchsetzungskräftige Wissenschafterin und eine inspirierende Lehrerin: Erinnerungen an die Wiener Geographin Elisabeth Lichtenberger (1925-2017).

Der Begriff "Stadtforscher" hat seit mehr als einem Jahrzehnt auch hierzulande Konjunktur. Zahlreiche freiberufliche Architekten, Urbanisten und Kulturwissenschafter haben dieses Label mittlerweile für sich entdeckt, bezeichnen damit ihr weit gespanntes Tätigkeitsfeld ebenso wie die Pluralität ihrer Arbeitsmethoden... weiter




Ein großes Feuerwerk - wie dieses in Hannover - rührt jeden Menschen an. - © Hewson

Feuerwerkskunst

Krachende Romantik

  • Die Kunst, ein Feuerwerk zu inszenieren, hat eine lange, internationale Tradition. Zurzeit treten in Hannover die besten Feuerwerker gegeneinander an, darunter auch ein österreicherisches Team.

". . . und sie fallen einander in die Arme für den Kuss, den man nie vergisst" - während im Hintergrund Sternengarben, Leuchtblumen und Glitzerfälle den Himmel bemalen. DasHappy End schlechthin, der Höhepunkt jedes fulminanten Festes. Ob Kinder oder Großpapa, ob Rocker oder Opernfan, ein Feuerwerk rührt jeden... weiter




Wie viele Leben passen in ein Leben? - Victor Klagsbrunn sagt: "Viele". - © Farmbauer

Porträt

Floridsdorf an der Copacabana6

  • Wiener Spuren in Rio de Janeiro: Ein Besuch bei Victor Klagsbrunn, der - vermittelt über den Schriftsteller Erich Hackl - auf seine österreichischen Wurzeln aufmerksam wurde.

Der Besuch bei Victor Klagsbrunn in Copacabana beginnt mit Kaffee und Büchern - über Immi-gration, Exil und von Erich Hackl. Der österreichische Schriftsteller hat Victor und der Familie Klagsbrunn eine Erzählung in dem Band "Drei tränenlose Geschichten" (Diogenes, 2014) gewidmet... weiter




Werbeplakat der Wiener Freiwilligen Rettungs- Gesellschaft, um 1910.

Gartenkunst

Dorado der Gartenkunst19

  • Vor 140 Jahren entstanden auf der Hohen Warte in Wien die Rothschildgärten, deren Gewächshäuser und Obstplantagen als vorbildlich galten.

"Uneingeschränktes Lob muß den Pflegestätten größerer Pflanzenschätze und unter diesen vornehmlich den Pflanzenhäusern von Schönbrunn und der Rothschild’schen Gärtnerei auf der Hohen Warte, gezollt werden. (. . .) Das gartenliebende Wien möge sich glücklich schätzen, diese Gartenkulturstätte [auf der Hohen Warte, Anm... weiter




Der Donauturm mit seinem Hochleistungslift, Werbezeichnung der Firma Sowitsch, 1964. - © Peter Payer/Christian Lintl

Technikgeschichte

Die Lust am schnellen Aufstieg

  • Hohe Türme mit Aufzügen zählten in vielen Städten schon im 19. Jahrhundert zu den großen Attraktionen. Wien hat sich erst in den 1960er Jahren mit dem Donauturm diesem Trend angeschlossen.

Dass frei stehende Stadtaufzüge zu einer Sehenswürdigkeit werden können, hatte sich schon im 19. Jahrhundert abgezeichnet. Der älteste von ihnen, Elevador Hidráulico da Conceição (Elevador Lacerda) im brasilianischen Salvador, entstand bereits im Jahr 1873... weiter




Früher selten, heute selbstverständlich: Männer auf der Babymesse, hier bei einem Wickelwettbewerb. - © Baby Expo

Baby-Expo

Fachdiskurse über Schnuller2

  • Von Stilldecken aus Baumwolle bis zu High-Tech-Kinderwagen: Eindrücke von der Wiener "Baby Expo".

Johannes Breit konnte es vor 16 Jahren selbst nicht glauben, dass noch keiner vor ihm die Idee hatte, eine Messe für Babybedarf zu veranstalten. Bis dahin beglückte er die Partywütigen der Stadt mit den "Wickie, Slime & Paiper"-Clubbings in der benachbarten Halle E, nun ist er Herr über die Babyexpo in der großen Wiener Stadthalle... weiter




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