• 16. Juli 2018

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Das historische Zentrum Wiens bleibt als gefährdet eingestuft auf der Roten Liste. Grund ist das geplante Hochhaus am Heumarkt, das mit einer Höhe von 66 Metern das Innenstadtensemble nach Ansicht der UNESCO maßgeblich beeinträchtigt. - © APAweb, Hans Punz

Heumarkt

Historisches Zentrum Wiens bleibt vorerst Weltkulturerbe2

  • Wien bleibt auf Roter Liste, da die Entscheidung auf kommendes Jahr verschoben wurde.

Manama/Wien (APA) - Das historische Zentrum Wiens bleibt vorerst Weltkulturerbe. Das UNESCO-Welterbekomitee, das derzeit in Bahrain tagt, hat die Entscheidung, ob Wien das Prädikat behalten darf oder nicht, auf das kommende Jahr verschoben. Die Bedenken gegen das Bauprojekt am Heumarkt bleiben allerdings aufrecht... weiter




UNESCO

Innenstadt bleibt vorerst Weltkulturerbe8

  • Unesco wird Wien den Status dieses Jahr wohl noch nicht aberkennen.

Wien. (dab) Die Wiener Innenstadt wird vorerst ihren Weltkulturerbestatus behalten. Zwar bleibt das historische Zentrum weiterhin auf der "Roten Liste" der gefährdeten Stätten - eine Aberkennung bei der diesjährigen Unesco-Sitzung in Bahrain droht allerdings nicht... weiter




Bereits der Bau des Bahnhofs Wien-Mitte wurde von der Unesco kritisiert. - © Jenis, Mathé

Heumarkt

Ein Turm und die Menschheit27

  • ÖVP Wien prescht in Causa Heumarkt vor. Stadt Wien hält eine Lösung für "sehr realistisch".

Wien. Die Zeit drängt. Bereits Ende Juni startet die nächste Sitzung des Welterbe-Komitees, in der über das weitere Vorgehen hinsichtlich Wiens Weltkulturerbestatus beraten wird. Eine Aberkennung steht im Raum, nachdem die Unesco das historische Zentrum Wiens im Sommer 2017 auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt hat... weiter




Heumarkt

Heumarkt-Investor Tojner zeigt Grünen die kalte Schulter7

Wien. Dem Investor des Hochhausprojekts am Heumarkt ist der Appell von David Ellensohn egal. Der Klubchef der Wiener Grünen hatte in einem Interview mit der "Wiener Zeitung" Michael Tojner gebeten, die Turmhöhe auf die von der Unesco geforderten 43 Meter zu reduzieren... weiter




Nach den Plänen von BauherrMichael Tojner soll der Turm auf dem Heumarkt 66 Meter hoch werden. - © apa/Isay Weinfeld&Sebastian Murr

Heumarkt

"Herr Tojner kann zum Retter des Weltkulturerbes in Wien werden"47

  • David Ellensohn, Klubobmann der Grünen, hofft auf ein Einlenken des Investors beim Heumarkt.

Wien. 23 Meter. Das ist die Distanz zwischen den beiden Lagern in der grünen Partei. Die einen sprechen sich für den Bau des 66 Meter hohen Turms auf dem Heumarkt aus. Die anderen wollen eine maximale Höhe von 43 Metern, also genau jenes Maß, das die Unesco fordert, damit Wien nicht den Status des Weltkulturerbes verliert... weiter




Der Streit um den Heumarkt geht weiter: ... - © apa/Weinfeld und Murr

Heumarkt

"Es müssen Taten folgen"12

  • Blümel und Strache wollen Wiens Weltkulturerbestatus erhalten. Unesco sieht Vorstoß positiv, fordert aber konkrete Schritte.

Wien. Alter Streit, neue Akteure. Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Kanzleramtsminister Gernot Blümel (ÖVP) haben sich am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in die Debatte rund um das geplante Hochhaus am Wiener Heumarkt eingeschalten. Man wolle mit allen (rechtlichen) Mitteln versuchen, den Weltkulturerbestatus für Wien zu erhalten... weiter




Mit dem Heumarkt-Projekt geht Volksanwältin Brinek hart ins Gericht. - © apa/Isay Weinfeld&Sebastian Murr

Heumarkt

"Wunschwidmung für Investor"26

  • Volksanwaltschaft stellt beim Heumarkt-Projekt Missstände in der Verwaltung der Stadt Wien fest, Vassilakou wehrt sich.

Wien. Die Volksanwaltschaft hat ihr Prüfverfahren bezüglich des Wiener Heumarkt Projektes nunmehr abgeschlossen. Das Ergebnis stellt der Stadt Wien kein gutes Zeugnis aus: Volksanwältin Gertrude Brinek erklärte am Donnerstag, dass die Verfahren für den geplanten Hochhausbau nicht der Wiener Stadtverfassung entsprechen... weiter




Der DCTower mit einer Höhe von 250 Metern. - © apa/Techt

Deals

Die Deals mit den Investoren21

  • Heumarkt und Danube Flats: Die Kritik an den beiden geplanten Luxus-Wohntürmen stand auch im Fokus bei einer neuen Diskussionsreihe der Volksanwaltschaft.

Wien. Der Ort ist nicht zufällig gewählt, das Thema aktueller denn je. "Seit 40 Jahren hat die Volksanwaltschaft die Aufgabe Sachverhalte, die mit Raumordnung, Stadtplanung und Flächenwidmung zu tun haben, zu prüfen und darüber nachzudenken", sagt Volksanwältin Gertrude Brinek... weiter




Die Chefin der Wiener Grünen Maria Vassilakou soll ihre Ämter zurücklegen. - © APAweb / Hans Klaus Techt

Wien

Grüne fordern Rückzug von Vassilakou353

  • Ein Antrag für den Rücktritt wird bei der Landesversammlung eingebracht. Im Frühjahr soll die grüne Vizebürgermeisterin abdanken.

Der Unmut bei den Wiener Grünen gegenüber der grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou wächst. Bei der Landesversammlung in zwei Wochen soll nun sogar ein Antrag eingebracht werden, der Vassilakou zum geordneten Rückzug auffordert. Bis zum Frühjahr 2018 habe sie demnach Zeit ihre Ämter zurückzulegen. Der Antrag liegt der "Wiener Zeitung" vor... weiter




Bestechungsvorwurf

Stadtpolitik5

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