• 13. November 2018

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- © apa/Roland Schlager

Leserbriefe

Leserforum

Das Frauenwahlrecht nützte den Christlich-Sozialen Die Sozialdemokraten haben 1918 das Frauenwahlrecht in Österreich durchgesetzt. Ein großer demokratiepolitischer Fortschritt - und ein großer politischer Nachteil für die Sozialdemokratie. Die Frauen wählten treu die Christlich-Sozialen... weiter




Der Comedian Jordan Peele (r.) lässt Barack Obama sprechen. Wie man auf YouTube sehen (und hören) kann, ist der "Fake" kaum mehr als solcher zu erkennen. - © Screenshot YouTube

Netzpolitik

Echt täuschend - täuschend echt18

  • Mit Computerprogrammen ist die Erstellung von "Fake"-Videos zum Kinderspiel geworden.

Im Netz kursiert ein Video, in dem ein scheinbar von allen politischen Konventionen losgelöster Barack Obama Klartext spricht. "Wir treten in ein Zeitalter ein", hebt der 44. Präsident der Vereinigten Staaten an, "wo unsere Feinde es so aussehen lassen können, als ob jeder irgendetwas zu irgendeiner Zeit sagt... weiter




Judith Belfkih, stellvertretende Chefredakteurin der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Streiten lernen15

Von den USA bis Ungarn, von Brasilien bis Italien: Populisten des rechten (und linken) Lagers sind weltweit auf dem Vormarsch. So weit, so bekannt. Die von schlagkräftigen Parolen zurückgedrängte und vielerorts bereits in ihrer Existenz bedrängte Mitte gerät weiter unter Druck... weiter




Svenja Flaßpöhler: "Krisenzeiten sind immer gute Zeiten für die Philosophie." - © Ullstein/Maria Sturm

Buch Wien

Unmündige Anklage22

  • Philosophin Svenja Flaßpöhler eröffnet die Buch Wien und spricht über ihr Unbehagen mit MeToo und den Umgang mit Rechts.

Wien. Die MeToo-Debatte bereitete ihr Unbehagen - nicht nur ihr. Die deutsche Philosophin Svenja Flaßpöhler ist dem Unbehagen nachgegangen, hat es analysiert und mit ihrem Essay "Die potente Frau" auch einen konstruktiven Gegenentwurf zu den aktuellen Anschuldigungen vorgelegt... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Hauptsache Widerstand10

Die Sorge um den Multilateralismus geht um. So nennt man im Völkerrecht, wenn drei oder mehr Staaten gemeinsam ein alle betreffendes Thema behandeln, sei dies nun der Weltfriede oder der Klimaschutz, Handelsfragen oder Produktionsstandards und jetzt eben Migration... weiter




Barbara Zehnpfennig ist deutsche Politologin mit den Schwerpunkten antike Philosophie, US-Verfassungsdenken, Totalitarismustheorie und Nationalsozialismus. Bis 2015 war sie langjährig Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens, deren Beirat sie angehört. Sie hat zudem das Bayerische Zentrum für Politische Theorie mitgegründet. - © privat

Gesellschaftlicher Konsens

Transformation der Demokratie?5

  • Wie Populisten unsere politischen Systeme verändern - ein Warnzeichen für etablierte Parteien.

Lange Zeit hatten wir in den westlich geprägten liberalen Demokratien geglaubt, es würde ewig so weitergehen: Die Parteien kämpfen um die Wählergunst, die Bürger entscheiden im Wahlakt, welcher Partei sie ihre Stimme anvertrauen, und die daraufhin gebildete Regierung gebraucht die ihr verliehene Macht solange zur Umsetzung ihrer Programme... weiter




Thomas Jaeger ist Professor für Europarecht an der Universität Wien. Eine detaillierte Fassung des Textes ist als Policy Brief bei der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) erschienen: www.oegfe.at/policybriefs. - © privat

Gastkommentar

Der Brexit - ein Spektakel des Irrationalen24

  • Nicht die Entscheidung für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist zu kritisieren, sondern ihr Zustandekommen nach einer krankenden und teils faktenbefreiten Debatte.

Der Brexit tritt im Herbst in die heiße Phase: Deal or No Deal - und wenn Deal, welcher? Erstaunlich, dass darüber mehr als zwei Jahre nach dem Austrittsvotum und weniger als ein halbes Jahr vor dem voraussichtlichen Austrittsdatum (29. März 2019) noch Unklarheit herrscht... weiter




Das Parlament, eine Baustelle: Auch die Demokratie braucht Wartung und Pflege. - © APAweb / Herbert Pfarrhofer

Demokratie-Monitor

Ein Auge auf die Demokratie10

  • 15 Prozent der Österreicher halten Demokratie für tot. Große Mehrheit lehnt "illiberale Demokratie" aber ab.

Wien. Noch vor einem Jahr sprachen sich 43 Prozent der befragten Österreicher im Rahmen einer repräsentativen Umfrage des Sora-Instituts für einen "starken Mann" an der Spitze des Staates aus. Gut ein Viertel meinte sogar, dass sich dieser nicht um Wahlen oder Demokratie kümmern müsse... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Gastkommentar

Die gespaltene Gesellschaft17

  • Eine Talking Cure für das Land.

Diesen Samstag findet hierzulande das statt, was in etlichen anderen Ländern schon oder noch stattfinden wird: "My country talks". Es ist dies eine internationale Initiative, die Menschen mit gegensätzlichen Meinungen zu gegenwärtigen Problemen, Menschen mit einem unversöhnlichen Blick auf die Gesellschaft zu einem Gespräch zusammenbringt... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Helfershelfer64

Wir können Geschichte und Gegenwart nicht verstehen, wenn die Vor-Geschichte im Dunkeln bleibt. Zugegeben, diese Erkenntnis klingt banal, ist es aber nicht. Zu oft übersehen wir die Wucht der Vor-Geschichte. Besonders deutlich wird dies bei der weitverbreiteten Fassungslosigkeit... weiter




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