• 18. November 2018

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Thomas Nowotny war Diplomat, Sekretär von Bundeskanzler Bruno Kreisky (1970 bis 1975), internationaler Beamter bei der OECD in Paris und der European Bank for Reconstruction and Development in London, Konsulent bei der Förderbank Austria Wirtschaftsservice (AWS) und Dozent für Politikwissenschaft. Er ist Mitglied der Reformsektion 8 der Wiener SPÖ. - © privat

Gastkommentar

Die totgesagte Sozialdemokratie8

  • Die einstigen Großparteien, vor allem linksgerichtete, stecken in einer Krise. Doch die Demokratie ist auf sie angewiesen.

In periodischen Abständen werden der Sozialdemokratie der Abstieg und ihr schlussendliches Absterben vorhergesagt. Ralf Dahrendorf prognostizierte es ihr schon im Jahr 1983. Kurz danach wurde dann die Sozialdemokratie, entgegen seiner Prognose, europaweit zur weitaus stärksten politischen Gruppierung... weiter




- © apa/Roland Schlager

Leserbriefe

Leserforum

Das Frauenwahlrecht nützte den Christlich-Sozialen Die Sozialdemokraten haben 1918 das Frauenwahlrecht in Österreich durchgesetzt. Ein großer demokratiepolitischer Fortschritt - und ein großer politischer Nachteil für die Sozialdemokratie. Die Frauen wählten treu die Christlich-Sozialen... weiter




Judith Belfkih, stellvertretende Chefredakteurin der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Streiten lernen16

Von den USA bis Ungarn, von Brasilien bis Italien: Populisten des rechten (und linken) Lagers sind weltweit auf dem Vormarsch. So weit, so bekannt. Die von schlagkräftigen Parolen zurückgedrängte und vielerorts bereits in ihrer Existenz bedrängte Mitte gerät weiter unter Druck... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Hauptsache Widerstand10

Die Sorge um den Multilateralismus geht um. So nennt man im Völkerrecht, wenn drei oder mehr Staaten gemeinsam ein alle betreffendes Thema behandeln, sei dies nun der Weltfriede oder der Klimaschutz, Handelsfragen oder Produktionsstandards und jetzt eben Migration... weiter




Barbara Zehnpfennig ist deutsche Politologin mit den Schwerpunkten antike Philosophie, US-Verfassungsdenken, Totalitarismustheorie und Nationalsozialismus. Bis 2015 war sie langjährig Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens, deren Beirat sie angehört. Sie hat zudem das Bayerische Zentrum für Politische Theorie mitgegründet. - © privat

Gesellschaftlicher Konsens

Transformation der Demokratie?5

  • Wie Populisten unsere politischen Systeme verändern - ein Warnzeichen für etablierte Parteien.

Lange Zeit hatten wir in den westlich geprägten liberalen Demokratien geglaubt, es würde ewig so weitergehen: Die Parteien kämpfen um die Wählergunst, die Bürger entscheiden im Wahlakt, welcher Partei sie ihre Stimme anvertrauen, und die daraufhin gebildete Regierung gebraucht die ihr verliehene Macht solange zur Umsetzung ihrer Programme... weiter




Thomas Jaeger ist Professor für Europarecht an der Universität Wien. Eine detaillierte Fassung des Textes ist als Policy Brief bei der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) erschienen: www.oegfe.at/policybriefs. - © privat

Gastkommentar

Der Brexit - ein Spektakel des Irrationalen26

  • Nicht die Entscheidung für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist zu kritisieren, sondern ihr Zustandekommen nach einer krankenden und teils faktenbefreiten Debatte.

Der Brexit tritt im Herbst in die heiße Phase: Deal or No Deal - und wenn Deal, welcher? Erstaunlich, dass darüber mehr als zwei Jahre nach dem Austrittsvotum und weniger als ein halbes Jahr vor dem voraussichtlichen Austrittsdatum (29. März 2019) noch Unklarheit herrscht... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Gastkommentar

Die gespaltene Gesellschaft17

  • Eine Talking Cure für das Land.

Diesen Samstag findet hierzulande das statt, was in etlichen anderen Ländern schon oder noch stattfinden wird: "My country talks". Es ist dies eine internationale Initiative, die Menschen mit gegensätzlichen Meinungen zu gegenwärtigen Problemen, Menschen mit einem unversöhnlichen Blick auf die Gesellschaft zu einem Gespräch zusammenbringt... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Helfershelfer64

Wir können Geschichte und Gegenwart nicht verstehen, wenn die Vor-Geschichte im Dunkeln bleibt. Zugegeben, diese Erkenntnis klingt banal, ist es aber nicht. Zu oft übersehen wir die Wucht der Vor-Geschichte. Besonders deutlich wird dies bei der weitverbreiteten Fassungslosigkeit... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Die Gegenmacht, die fehlt23

Ob wir tatsächlich eine Krise der Demokratie erleben, ist umstritten. Mehr zu dieser mit Leidenschaft geführten Debatte können Sie in der Wochenendausgabe der "Wiener Zeitung" lesen. Sicher ist jedoch, dass wir eine Krise der Opposition erleben. Für Österreich hat dies der Bundespräsident schon vor Monaten quasi amtlich bestätigt... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Was Kickl nicht versteht76

Es kommt vor, dass Medien und Parteien beziehungsweise einzelne Politiker miteinander im Clinch liegen, mitunter auch heftig. Solche Klimaverschärfungen gehören zur erweiterten Normalität in Gesellschaften, die einer organisierten kritischen Öffentlichkeit die Rolle des Aufpassers und Kontrollors der Mächtigen, und zwar aller Mächtigen... weiter




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