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Kickl-Sager

Bundespräsident mahnt zu Verantwortung4

Wien. Die Aussage von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) zur "konzentrierten" Unterbringung von Flüchtlingen in Großquartieren stand auch am Freitag im Zentrum der politischen Debatte. Den Vorwurf, damit auf Konzentrationslager in der Nazi-Zeit angespielt zu haben, hatte Kickl noch am Donnerstag zurückgewiesen... weiter




Christian Ortner.

Gastkommentar

Warum eigentlich Integration?226

  • Wer hierzulande als Flüchtling anerkannt wird, bleibt meist für immer. Das ist falsch und ungerecht.

Das Recht auf Asyl, hat Außenministerin Karin Kneissl, eine gelernte Juristin, klar und unmissverständlich formuliert, sei "ein Recht auf Zeit". Soll heißen: Recht auf Asyl besteht, solange Asylgründe vorliegen. Fallen diese weg, erlischt auch das Recht auf Asyl, der bisherige Asylant hat daher die Heimreise anzutreten... weiter




Lucas Palm arbeitet nach beruflichen Stationen in Bern und Brüssel bei einer internationalen Organisation in Paris. 2013 erschien sein Romandebüt "Weg von hier" beim Müry Salzmann Verlag.

Gastkommentar

EU, Migration und kein Ende30

  • Warum Donald Tusks Worte die richtigen waren.

In seinem Einladungsschreiben zum vergangenen EU-Gipfel vor zwei Wochen stellte Donald Tusk, der Präsident des Europäischen Rates, lakonisch fest: "Das Thema der verpflichtenden Quoten hat sich als hochgradig entzweiend und der Ansatz als ineffektiv erwiesen... weiter




Ein Kind in einem Flüchtlingsheim in Desden. Deutschland ist weiterhin das Zielland Nummer Eins.  - © APAweb / Sebastian Kahnert

Eurostat

Die Zahl der Asylbewerber ist stark zurückgegangen14

  • 50 Prozent weniger als im Vorjahr, Deutschland bleibt wichtigstes Zielland.

Wien. Die Zahl der Asylbewerber in der EU ist in den ersten neun Monaten des abgelaufenen Jahres deutlich gesunken. Von Jänner bis September haben die Mitgliedsstaaten insgesamt 479.650 erstmalige Asylanträge registriert. Das berichten die Zeitungen der deutschen Funke-Mediengruppe ihren Samstagsausgaben unter Berufung auf die EU-Statistikbehörde... weiter




Max Haller, geboren 1947 in Sterzing, ist emeritierter Professor für Soziologie der Universität Graz und Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er lehrte von 2009 bis 2011 an der SAUT-Universität in Tansania und gab zuletzt ein Buch über "Higher Education in Africa" heraus. - © privat

Gastkommentar

Migration aus Afrika - wir müssen umdenken12

  • Statt abschätzig von "Wirtschaftsflüchtlingen" zu sprechen, könnten wir Migration auch als etwas Positives begreifen, weil sie ein Zeichen für den Rückgang der Armut in Afrika ist.

Der Zustrom von Flüchtlingen im Jahr 2015 hat nicht nur Wahlen entschieden, sondern auch eine weitreichende politische Entscheidung wie den Brexit mitverursacht. Während dieser Zustrom in erster Linie durch die Kriege im Nahen Osten verursacht war, ist die Migration aus Afrika anders gelagert... weiter




Tim Breyvogel, Bettina Kerl in "Erleichterung". - © Landestheater Niederösterreich, Alexi Pelekanos

Theater

Das Opfer verpatzt die Sühne8

  • "Erleichterung" von Árpád Schilling und Éva Zabezsinszkij im Landestheater St. Pölten.

St. Pölten. Druck aufbauen bis zum mehr zynischen als ironischen Happy End. Um den festlichen Familientisch herum sitzen endlich Vater und Mutter und die erwachsene Tochter. Großvater, ruraler Patriarch und politischer Strippenzieher, erhebt das Glas: "Darauf trinken wir! Felix schreibt wieder... weiter




Auch im November wurden etliche aus Libyen kommende Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gefischt. Foto: afp/Alessio Paduano

Gastkommentar

In Afrika unbeschäftigt, in Europa unerwünscht1

  • Beim EU-Afrika-Gipfel geht es vor allem um die Zukunft in den Herkunftsländern der Flüchtlinge. Viele werden eher bereit sein, ihr Leben auf dem Weg nach Europa zu riskieren, als ihre Jugend in Afrika zu verschwenden.

Spitzenpolitiker beider Kontinente nehmen derzeit am fünften Gipfel der Afrikanischen und der Europäischen Union in Abidjan in der Elfenbeinküste teil. Neben dem Dauerbrenner Flucht und Migration wird dabei auch das Thema "Investitionen in die Jugend" ganz oben auf der Agenda stehen... weiter




Bei David Collins (l.) und Shane Dundas dauern die Zugaben mitunter länger als die eigentliche Show - behaupten sie zumindest. - © www.umbilicalbrothers.com

comedy

. . . und dann erst die Zugabe!

  • Die Australier Shane Dundas und David Collins alias "The Umbilical Brothers" gastieren am 27. November im Wiener Stadtsaal. Sie versprechen eine großartige Show. Und sie üben auch harsche Kritik an der australischen Asylpolitik.

"Wiener Zeitung": Ihr nennt euch "Umbilical Brothers", also "Nabelschnur-Brüder", Zwillinge quasi - dabei seid ihr ja gar keine Brüder . . . Shane: Weil es eine Art unsichtbare Nabelschnur gibt, die uns verbindet. Unsere Show funktioniert am besten funktioniert, wenn wir total synchron agieren... weiter




Christian Ortner.

Gastkommentar

Ein Parlament, weit weg von seinen Wählern63

  • Die EU möchte das Asylwesen völlig neu regeln - mit leider ziemlich untauglichen und weltfremden Ideen.

Wenn es nach dem EU-Parlament geht, werden künftig nicht nur wie bisher einzelne Migranten in der EU um Asyl ansuchen können, sondern auch gleich ganze Gruppen von maximal 30 Personen, egal ob sie miteinander verwandt sind oder bloß bekannt. Dass dies besonders hilfreich sein wird, die Zahl der nach Europa strömenden Migranten zu verringern... weiter




Roman

Ein Asyl-Appell

  • Jaromir Konecny: "Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Nemec" oder Der brave Soldat Schwejk als Flüchtlingshelfer im Asylwerberheim.

Die Assoziation mit dem braven Soldaten Schwejk ist nicht allzu weit hergeholt: Jaromir Konecny zitiert ihn sogar in seinem Roman "Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Nemec", und zwar nicht nur indirekt durch die bauernschlaue Lebensklugheit seines Protagonisten, sondern auch direkt als Buchtitel... weiter




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