• 22. Juli 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Christian Ortner.

Asyl

Sie tun, wofür sie gewählt wurden129

  • Warum es politisch völlig richtig ist, illegale Migration trotz stark sinkender Fallzahlen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Dass die Wiener Regierung - so, wie mittlerweile fast alle anderen in Europa - den Kampf gegen die illegale Migration zu einer ganz zentralen Priorität erklärt hat und auch entsprechend handelt, denunzieren deren zahlreiche Gegner in der meinungsbildenden Klasse zunehmend als einen üblen Propagandatrick ohne jeden Faktenbezug... weiter




Stefan Brocza ist Experte für Europarecht undinternationale Beziehungen. Eine detaillierteFassung des Textes ist als Policy Brief bei der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik erschienen: www.oegfe.at/policybriefs Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare - © unknown

Gastkommentar

Aus den Augen, aus dem Sinn10

  • Die Auslagerung des EU-Grenzregimes: Die externe EU-Migrationspolitik setzt immer mehr auf Externalisierung und Exterritorialisierung. Zu befürchten ist, dass dabei unter dem Schlagwort "Fluchtursachenminderung" lediglich Symptome bekämpft werden.

Die von der EU etablierte Strategie der Externalisierung, also der Versuch, die nach Europa strebenden Flüchtlingsströme und Migrationsbewegungen schon außerhalb der EU-Mitgliedstaaten in im Vorfeld ausgewählten Partnerstaaten - sei es nun aktuell die Türkei oder demnächst wohl auch wieder verstärkt Libyen - aufzufangen und so eine kontrollierte... weiter




Die meisten Flüchtlinge kommen gar nicht nach Europa (hier ein Lager im Libanon). - © afp/Haitham Moussawi

Gastkommentar

Menschenrechte sind nicht verhandelbar43

"Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen." So steht es in Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Ein Recht, das heute, fast 70 Jahre später, in Vergessenheit zu geraten droht. Schiffen, die im Mittelmeer Menschen aus Seenot retten, wird tagelang das Einlaufen in einen Hafen verwehrt... weiter




Peter Hilpold ist Professor für Völkerrecht und Europarecht an der

Gastkommentar

Eine Einigung zu Lasten Dritter24

Die Einigung zur Lösung des deutschen Koalitionsstreits in Asylfragen schlägt weiterhin international hohe Wellen: Es handelt sich um eine typische Einigung zu Lasten Dritter. Selbst bei Zustimmung aller betroffenen Länder, die nicht in Sicht ist, wäre sie rechtlich zweifelhaft... weiter




Andrew McDowell ist Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank. - © EIB

Gastkommentar

Nachhaltige Kredite statt Einmal-Subventionen

  • Wie die Europäische Investitionsbank in der Flüchtlingskrise hilft.

Die Flüchtlingskrise und die Migration gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Laut einer Studie der UN-Flüchtlingsagentur waren 2017 weltweit rund 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Das ist fast das Achtfache der Bevölkerung Österreichs... weiter




Die Taliban kontrollieren immer noch weite Teile Afghanistans. - © reuters/Parwiz

Leserbriefe

Leserforum

Abschiebungen in ein gefährliches Land Immer häufiger werde junge Afghanen abgeschoben, obwohl sich gerade unter ihnen viele finden, die sich in Mangelberufen (zum Beispiel in der Gastronomie) bestens bewähren können oder sich bereits bewährt haben, nachdem "händeringend" nach Personal gesucht worden war (etwa im Café Eiles in Wien)... weiter




Christian Ortner.

Gastkommentar

Wer soll eigentlich Asyl bekommen?141

  • Europas mogelt sich ein wenig um die zentrale Frage im Streit um Migration und Asyl herum.

Selbst drei Jahre nach dem Beginn der Völkerwanderung aus dem Süden nach Europa ist das Thema "Migration" in allen Meinungsumfragen quer durch Europa jenes, das die Bürger am meisten bedrückt; und zwar mit Abstand. Dafür mag es mehrere Gründe gaben, rationale und auch weniger rationale... weiter




Gerettete an Bord der "Aquarius". - © Apaweb / AP / SOS Mediterranee / Kenny Karpov

Gastkommentar

Wir haben viele schwache Menschen an Bord, sie sind erschöpft5

  • Die Situation der 629 Migranten auf der "Aquarius", die nun aus maltesischen Gewässern nach Valencia gebracht werden sollen, illustriert das Schicksal der Mittelmeerflüchtlinge.

Wir befinden uns derzeit in internationalen Gewässern zwischen Malta und Sizilien. Wir haben 629 Menschen an Bord, unter ihnen 11 kleine Kinder, 123 unbegleitete Minderjährige und mehr als 80 Frauen, darunter 7 Schwangere. Das Schiff ist überfüllt, unsere Kapazitätsgrenze ist überschritten... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Misstrauen bestätigt9

Es schaut so aus, als ob einige der Verantwortlichen in der Causa um unrechtmäßige Asylbescheide in einer Außenstelle des deutschen Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) versucht haben, die Angelegenheit zu vertuschen. Eben weil ihnen die absehbaren Folgen bewusst waren... weiter




fotolia/Zerbor

Leserbriefe

Leserforum

Familie Tikaev wurde abgeschoben Einmal abgesehen von rechtlichen Aspekten, ist es halt einfacher, bereits gut integrierte Menschen -und hier vor allem Familien mit Kindern - abzuschieben, da sie durch ihre soziale Vernetzung leichter fassbar sind als zum Beispiel ein alleinstehender junger Mann... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung