• 17. Februar 2019

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Nichtraucherschutz

Ist Nichtraucher zu sein ein Asylgrund?25

  • Hawaii kann sich schon einmal auf eine Flüchtlingswelle aus Österrauch vorbereiten. (Tschuldigung: -reich.)

Schön langsam zipft sie mich wirklich an, diese falsch verstandene Toleranz. Nämlich diesen Selbstmordattentätern gegenüber, die einem an jeder Bushaltestelle oder einfach so im Vorbeigehen ihren Todeshauch ins Gesicht blasen. Nein, nicht diese gemeingefährlichen Impfgegner, die dauernd andere Leute anstecken müssen, die . . ... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen.

Glossenhauer

Mein Fehler!11

  • Jeder macht sie, keiner mag sie und wie geht man damit um? Fehler.

So richtig Mist gebaut, in den Gatsch gegriffen, total danebengelegen und dabei im Fettnäpfen gestanden ist wahrscheinlich jeder schon. Fehlverhalten ist menschlich. Manchmal wegen Schlamperei: Da hat man als Arzt seine 16-Stunden-Schicht im Spital fast hinter sich, dann kommt noch dieser eine akute Notfall herein, man überfliegt die Patientenakte... weiter




Die Ausstellung "Die Stadt ohne. Juden Muslime Flüchtlinge Ausländer" im Wiener Metro Kino rückt Ausgrenzung und Marginalisierung in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist der Film "Die Stadt ohne Juden". - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Menschenleben in Gefahr13

  • Über aktuelle Asylentscheidungen und die Ausstellung "Die Stadt ohne". Wie weit grenzt die Mehrheitsgesellschaft aus, wie weit zeigt sie sich mit den Schwächsten solidarisch?

Wann fühlen Sie sich persönlich bedroht? Wenn man Sie beschimpft? Wenn Ihnen jemand ein Hassmail schickt? Wenn Ihnen jemand eine Waffe an den Kopf hält? Letzteres wird wohl von den meisten Menschen als massiver Übergriff und Einschüchterung verstanden. Die Beamten und Beamtinnen des Bundesamts für Asyl sehen das offenbar anders... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen.

Glossenhauer

Über der Obergrenze9

  • Obergrenze, Richtwert, Schnapszahl, wie man das auch immer betitelt, richtig spannend wird es ab 37.501.

Hurra! Wir haben eine Obergrenze! Nein, nicht für den Export von Marillenmarmelade, rassistische Äußerungen im Internet oder Kinder beschimpfen in der Öffentlichkeit. Nein, da darf jede und jeder weiter rauslassen, was nur geht. Aber beim Reinlassen, da gibt es jetzt ein Limit... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen.

Glossenhauer

Was wirklich wichtig ist18

  • Ein etwas angetrunkener Herr sitzt im Park, genießt die Sonnenstrahlen des Spätsommers und telefoniert. Laut - und unüberhörbar.

"Ich bin noch immer nicht ganz ruhig, so aufgekratzt war ich. Also bin ich. Emotionen haben mich richtig überschwemmt. Was? Nein, nicht wegen den Flüchtlingen. Obwohl das ja schon eine Katastrophe ist. Diese armen Menschen! Ja, traurig, wenn man sieht, wie es denen geht. Ganz ehrlich: Besser, man schaut da nicht hin... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen.

Glossenhauer

Die Verdummvolkung111

  • Man muss dieses Land auch mal in Schutz nehmen. Man muss es sogar retten. Vor denen, die es retten wollen.

Man muss dieses Land retten. Zum Beispiel vor denen, die meinen, die Mitarbeiter von Amnesty International würden in Luxushotels absteigen und in Limousinen reisen, vor denen, die jegliche Kritik als "Besudelung" und "Verunglimpfung" abtun, vor denen, die Österreich ständig in Gefahr sehen... weiter




Kunstsinnig

Abgeschoben, weil er Flipflops trug57

  • Müssen sich Asylwerber jetzt schon teure Markenturnschuhe anziehen, nur damit man sie nicht für Wirtschaftsflüchtlinge hält?

In Europa bricht schön langsam Massenpanik aus. Weil wenn Syrien, Afghanistan, der Irak und halb Afrika weiterhin so motiviert der EU beitreten, dann - ist die EU bald voll und für die Türkei kein Platz mehr? Sind die Europäer in ein paar Jahren Araber und Afrikaner und nur die Briten halten auf ihrer Insel noch einsam die Stellung und sind froh... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. - © Daniel Novotny

Glosse

Das schlimmste Wort der Asyldebatte122

  • Wie das Wort "aber" den "Du-darfst-Rassismus" einleitet.

Was ist das schlimmste Wort in der ganzen Debatte um Asylsuchende und Flüchtlinge? Da mag einem auf Anhieb viel einfallen. Aber das schlimmste Wort ist nicht eines der direkten Attacke. Denn bei einer solchen muss man sich wenigstens mit offenem Visier hinstellen und zeigen, dass man ein fremdenfeindliches, rassistisches Schwein ist... weiter




Kunstsinnig

Arbeitsloser Österreicher will Asyl in der Schweiz119

  • Ist die Arbeitslosigkeit längst besiegt, aber haben das die Arbeitslosen einfach noch nicht begriffen und finden sie deshalb keinen Job?

Und schon wieder haben wir in Österreich mehr von diesem arbeitsscheuen Gesindel. Von den Pensionisten? Ja, von denen wahrscheinlich eh auch. Aber ich hab die Arbeitslosen gemeint. 466.226 waren’s im Februar. (Und wenn wir die 472.539 vom Jänner noch dazuzählen, sind wir fast bei einer Million... weiter




Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Sein Buch "Wiener Wortgeschichten" wird am

Ankerkinder

"Schäbig, herzlos und inhaltlich falsch!"3

  • In der Asyldebatte hat das Innenministerium ein altes Propagandawort ausgegraben, um gegen jugendliche Flüchtlinge Stimmung zu machen.

Der Christbaumschmuck ist wieder in Schachteln verstaut, die Vanillekipferln sind aufgegessen. Wie doch die Kinderaugen geleuchtet haben, als in einem Packerl die neue Spielkonsole zum Vorschein kam. Aber draußen, irgendwo in Afghanistan, bei klirrender Kälte, machen sich ein paar Kinder auf den Weg in eine ungewisse Zukunft... weiter





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