• 18. November 2018

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Schlagwortsuche

Endstation? Eine lebensgefährliche Route endet im Flüchtlingslager - oft ohne Asylbescheid. - © © Carlos Cazalis/Corbis

Flüchtlinge

Afrikas "getötete Jugend"

  • Eine einheitliche Entwicklungsarbeit und Migrationspolitik gibt es nicht.

Wien. Sklaven gibt es auch heute, mitten in Europa. Die senegalesische Frauenaktivistin Madjiguène Cissé ist vielen begegnet, etwa in Frankreich. "Sie wurden in Paris von Familien als Dienstmädchen wie Sklaven behandelt. Sie mussten von sechs Uhr morgens bis zwei Uhr nachts arbeiten, manchmal ohne Lohn... weiter




Tunesier trauern um Verwandte, die auf der Flucht nach Lampedusa ums Leben gekommen sind. - © EPA

Flüchtlinge

Europa im blutigen Abwehrkrieg

  • Bade im Gespräch über Flüchtlinge, Menschenhandel und Silvio Berlusconi.

"Wiener Zeitung": Jährlich sterben Tausende auf der Flucht nach Europa. Scheitert hier die EU? Klaus J. Bade: Bei der Flüchtlingsproblematik versagt die EU seit langem. Erstens führen ihre ausgeweiteten Kontrollen zu immer riskanteren irregulären Routen nach Europa... weiter




Innenministerium

"Schäbig, herzlos und inhaltlich falsch"

  • Caritas wehrt sich gegen Begriff "Ankerkinder".
  • Landau kritisiert Pläne des Innenministeriums, das Asylgesetz zu reformieren und warnte davor, "Menschen unversorgt auf die Straße zu stellen"

St. Pölten/Wien. Die Asyl-Debatte der vergangenen Woche ist bei Caritas-Wien-Direktor Michael Landau in einigen Punkten auf Missfallen gestoßen. Vor allem der Begriff "Ankerkinder", der zuletzt in mehreren Medien auftauchte, sei "schäbig, herzlos und auch inhaltlich falsch", betonte er im Gespräch mit der APA... weiter




Fremdenrecht

Innenministerin plant Änderung der Grundversorgung

  • Anträge auf Asyl stiegen 2011 an.
  • Zuwendungen für Quartiergeber sollen erhöht, Asylwerber nicht mehr in Bargeld ausbezahlt werden.

Wien. Die Zahl der Asylanträge ist im vergangenen Jahr gestiegen: 14.426 Anträge wurden gestellt, im Vergleich zu 11.012 im Jahr 2010. Durch den Anstieg stehen daher zu wenig Privatquartiere zur Verfügung und die Erstaufnahmezentren sind überfüllt. Die Innenministerin Johanna Mikl-Leitner kündigte deshalb eine Neuordnung der Grundversorgung an... weiter




Protest

Ist Protest gebührenpflichtig?

  • Kritik an Gebühr für Protestschreiben gegen geplante Abschiebung.
  • Innenministerium erstattet bereits gezahlte Beträge zurück.

Wien. Eine vom Innenministerium geforderte Eingabegebühr für Protestschreiben gegen die österreichische Abschiebepolitik hat heftige Kritik hervorgerufen, die Grünen sprachen in einer Aussendung von "absurder Schikane". Nach einem Protestschreiben an das Innenressort gegen die geplante Abschiebung einer tschetschenischen Familie sah sich die... weiter




Ein Plakat auf dem Baugerüst wirbt für Mitmenschlichkeit. - © Stanislav Jenis

Asyl

Damit die Nachbarschaft gelingt

  • Diskussionen, Filme und Kochen helfen beim Abbau von Vorurteilen.

Wien. Erst Vertrauen aufbauen und Akzeptanz schaffen, dann ziehen die Flüchtlinge ein. Dies ist die Strategie von Ute Bock für das neue Heim in der Zohmanngasse 28 in Favoriten. Ein halbes Jahr werden die Anrainer ihre Ängste mitteilen und mit der Flüchtlingshelferin und Mediatoren diskutieren. Ende April 2012 öffnet die Einrichtung ihre Pforten... weiter




Flüchtlingskinder feiern Weihnachten in der Flüchtlingsbetreuungsstelle Traiskirchen.

Asyl

Weihnachten für Wien-Anfänger

  • Viele Flüchtlinge lernen erst in Österreich Weihnachten kennen.

Wien. Auch Muslime feiern Weihnachten. Der 21-jährige Afghane Naim Hosseini lebt seit drei Jahren in Wien und hat seither viele christliche Freunde gewonnen. "Ich bin dieses Jahr der Weihnachtsmann", lächelt Hosseini. Das erste Weihnachten hat er noch nicht richtig mitbekommen... weiter




Eine Tschetschenin verlässt ihr Land. Dort wird besonders grausam gefoltert. - © © David Turnley/CORBIS

Folter

Folter sichert kein Asyl mehr

  • Nuklearmediziner diagnostizieren selbst unsichtbare Körperverletzungen.

Wien. Traumata durch Folter reichen nicht mehr für die Gewährung von Asyl aus. Das ist in Österreich so, und auch europaweit, wie Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zeigen. "Vor einigen Jahren war der Nachweis von Folter wesentlich für Asylgewährung", berichtet der Nuklearmediziner Siroos Mirzaei... weiter




Simbabwe

Harte Zeiten für Flüchtlinge in Südafrika1

  • Kritik an Plänen, Asylrecht zu verschärfen.
  • 2003 scheiterte bereits ein ähnlicher Versuch - mit dem Verweis auf Südafrikas Grundrechte.

Johannesburg. Menschenrechtsorganisationen in Südafrika laufen Sturm gegen Pläne der Regierung, das Asylgesetz zu ändern. Mkuseli Apleni, der südafrikanische Generaldirektor der Abteilung für Innere Angelegenheiten, kündigte an, 2012 das Flüchtlingsgesetz zu verschärften... weiter




UNHCR

EU-Kommission plant gemeinsames Asylsystem

  • UNHCR kritisiert Inhaftierung von Asylwerbern in der EU "Sehr ernste" Lage in Griechenland.
  • Auch Kritik an Anwesenheitspflicht in Österreich.

Brüssel. Das Asylverfahren in der Europäischen Union ist sehr unterschiedlich geregelt. Die EU-Kommission plant daher, bis 2012 die Standards zu erhöhen und ein Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) schaffen. Vor allem sollen die Bedingungen für die Aufnahmen von Asylsuchenden zwischen den Mitgliedsstaaten angeglichen werden... weiter




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