• 19. Juni 2018

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Schlagwortsuche

Bei Verkündung der ersten Teilergebisse lag der Ex-Fußballer George Weah bei der Präsidentschaftswahl voran. - © reuters/Thierry Gouegnon

Afrika

Liberias Vertreibung blutiger Gespenster6

  • Kindersoldaten, Blutdiamanten, Bürgerkrieg: Das westafrikanische Land hat eine brutale Geschichte hinter sich.
  • Nun könnte es mit einem friedlichen Machtwechsel einen großen Schritt nach vorne machen.

Monrovia/Wien. Die blutige und grausame Anekdote erzählt viel über Liberias Vergangenheit. Als 1990 die Schergen des berüchtigten Warlords und späteren Präsidenten Charles Taylor den damaligen Diktator Samuel Doe fassten, schnitten sie ihm beide Ohren ab (angeblich wollten sie wissen, wo Doe sein Geld gehortet hat). Doe verblutete schließlich... weiter




Der heute 51 Jahre alte Weah spielte zu seinen besten Zeiten unter anderem für AS Monaco, Paris Saint-Germain, AC Mailand sowie FC Chelsea. 1995 wurde er zum Weltfußballer gewählt. - © APAweb/AFP, SEYLLOU

Liberia

Fußballstar will für Wachstum sorgen

  • Der ehemalige Star-Kicker Weah tritt bei der Stichwahl um das Präsidentenamt gegen Vizepräsident Boakai an.

Monrovia. Der frühere Weltfußballer George Weah tritt am Dienstag bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Liberia gegen den bisherigen Vizepräsidenten Joseph Boakai an. Damit steht in dem westafrikanischen Land der erste friedliche Machtwechsel seit Jahrzehnten bevor. Der heutige Senator lag im ersten Wahldurchgang vom 10... weiter




Rotkreuz-Helfer Michael Kühnel bei der Ausbildung afrikanischer Ebola-Bekämpfer. - © IFRC/Katherine MuellerInterview

Interview

Katastrophenhilfe auf Augenhöhe3

  • Rotkreuz-Mitarbeiter und "Humanitarian Hero" Michael Kühnel über den Umgang mit jenen, denen er bei seinen Auslandseinsätzen hilft.

Wien. Michael Kühnel ist ein Held der Menschlichkeit: Der 42-jährige Wiener Hausarzt und Tropenmediziner wurde vergangene Woche von der internationalen Plattform AidEx mit dem "Humanitarian Hero Award 2017" ausgezeichnet. Nominiert hatte ihn das Rote Kreuz, für das er seit 1999 ehrenamtlich als Katastrophenhelfer... weiter




Nobelpreisträgerin Leymah Gbowee über Friedensarbeit. - © Simon Rainsborough

Leymah Gbowee

Ein Leben für den Frieden4

  • Die liberianische Aktivistin Gbowee war zu Gast in Wien und sprach unter anderem über die Schuld der Männer.

Wien. (red.) 14 Jahre lang hat der Bürgerkrieg in Liberia gewütet. Die Bevölkerung litt unter all den grausamen Begleiterscheinungen: Kindersoldaten, Vergewaltigungen, Millionen waren auf der Flucht, der Konflikt forderte mehr als 200.000 Tote und Metastasierte ins benachbarte Sierra Leone und nach Guinea... weiter




Manche Kindersoldaten realisieren nicht einmal, was Vergewaltigung ist, erzählt Friedensnobelpreisträgerin Gbowee. - © Martin Schwarz

Frauenrechte

"Frieden ist ein Prozess, kein Event"22

  • Leymha Gbowee über sexuelle Gewalt gegen Frauen in Krisengebieten und die schwierige Versöhnung danach.

Das westafrikanische Land Liberia erlebte bis 2003 mehr als zwanzig Jahre blutigen Bürgerkrieg. Bei den Kämpfen zwischen Diktator Charles Taylor und zwei Rebellengruppen Lurd und Model kam zunehmend die Bevölkerung unter die Räder. Zur Rekrutierung wurden Kindern Waffen in die Hand gedrückt und ihnen gesagt: "Nimm dir, was dir im Weg steht... weiter




Rückschlag

Neuer Ebola-Fall in Liberia gemeldet1

  • Land wurde im September für Ebola-frei erklärt.

Monrovia/Conakry/Freetown. In Liberia ist ein neuer Ebola-Fall registriert worden. Es gebe einen bestätigten Fall, sagte ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO am Freitag. Der westafrikanische Staat war im Mai ein erstes Mal für Ebola-frei erklärt worden, doch nur sechs Wochen später trat die Krankheit wieder auf... weiter




Ebola

"Unser Mann in Afrika"

  • Dr. Michael Kühnel-Rouchouze: "Acht Gräber - Als Katastrophenhelfer im Ebolagebiet"

Im Dezember 2013 erkrankte der erste Patient in Westafrika an Ebola. Was in Europa zunächst kaum wahrgenommen und bald wieder vergessen wurde, wuchs sich in der Folge zum bisher größten Ebola-Ausbruch der Geschichte mit mehr als 20.000 Todesopfern aus... weiter




Blauhelme

Sex für einen Bissen Brot4

  • Sexuelle Ausbeutung und Kindesmissbrauch laut UN-Bericht unter UN-Soldaten weiter verbreitet als bisher bekannt.

Wien. (is) Eigentlich kommen sie, um zu helfen und den Frieden zu sichern; dafür werden sie gut bezahlt. Doch viele UN-Friedenssoldaten missbrauchen die Notlage in den meist unterentwickelten Krisenregionen, in die sie entsandt werden. Ganz oben auf der Liste steht die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern... weiter




Ebola

Eingedämmt - aber nicht besiegt

  • Die Zahl der Ebola-Erkrankungen ist stark zurückgegangen. Für Entwarnung ist es aber noch zu früh. Zudem bekommen die betroffenen Länder nun die Nachwirkungen der Seuche zu spüren.

Wien. Der Vizepräsident von Sierra Leone, Samuel Sam-Sumana, hat sich freiwillig in Quarantäne begeben, 21 Tage lang will er jeden Körperkontakt meiden. Der Grund: Einer seiner Leibwächter ist an Ebola gestorben. Sierra Leone ist das Land mit den meisten Neuinfektionen. 63 Ebola-Fälle wurden dort in der Woche von 15. bis 22... weiter




Erste Freiwillige bei Impfstoff-Tests im Redemption Hospital in Monrovia. - © spa/Ahmed Jallanzo

Impfung gegen Ebola

Ebola-Infizierte gesucht

  • Startschuss für Impfstoff-Tests, doch die Zahl der Erkrankten sinkt. Finden sich genügend Probanden?

Wien. In Liberia sind erstmals klinische Tests mit zwei Impfstoffen gegen die Viruserkrankung Ebola angelaufen. Im Laufe der kommenden zwölf Monate wollen die Forscher 27.000 gesunde Männer und Frauen ab dem Alter von 18 Jahren impfen, um zu überprüfen, ob die Substanzen die erwünschte schützende Wirkung haben... weiter




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