• 21. September 2018

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Hoch die Stelzen: Márcio Kerber Canabarro (vorne), Vania Rovisco. - © Anja Beutler

Tanzkritik

Krieg der Helme

  • Gewitzte Uraufführung von Meg Stuarts "Solos and duets".

Auf Stelzen stolziert ein Tänzer über die leere Bühne des Odeons, sein hoch erhobenes Haupt schützt er mit einem Motorradhelm. Seine Tanzpartnerin trägt Tutu, Motorradschuhe und ebenfalls Helm. Jean-Paul Lespagnards Kostüme sind enigmatisch: Stattet der Designer Außerirdische aus, Cyborgs, Fabelwesen 2.0... weiter




Meg Stuart trägt Plexiglas.

Performance-Kritik

Reise ins Ich1

  • Meg Stuart kramt im autobiografischen Solo "Hunter" in Erinnerungen.

Meg Stuart sitzt fast schüchtern mit dem Rücken zum Publikum an einem Tischchen. Sie zerschneidet Fotos, klebt die Schnipsel dann wieder zu einer Collage zusammen. Zu sehen ist das per Kamera auf einer der vielen Projektionsflächen, die die Tanzschaffende für ihre Performance "Hunter" im Tanzquartier Wien aufstellen lies... weiter




Damaged Goods erschnuppern einander. - © Iris Janke

Performance-Kritik

Küsse und Bisse3

  • Meg Stuart lotet im Tanzquartier Wien Grenzen aus.

Sechs Tänzer und ein Musiker-Trio, eine nur mit violettem Teppich und einem schwarz glänzenden Tanzboden ausgelegte Bühne: Mehr braucht die US-amerikanische Starchoreografin Meg Stuart nicht, um ein Megaspektakel zu inszenieren. "Until our hearts stop" verursachte am Wochenende im Tanzquartier Wien zwar keinen Herzstillstand bei den Zuschauern... weiter




Künstlerisches Gruppenkuscheln: Die Szene des Notizbuchs von Meg Stuart widmet sich einem stofflichen Handgemenge. - © Omar Nasser

Performance-Kritik

Ein schrilles Szenen-Mosaik2

  • Meg Stuart widmet sich mit "Sketches/Notebook" bei Impulstanz dem performativen Kuddelmuddel.

Tierfelle, Bettdecken, Indianer-Poncho oder auch ein Kostüm wie aus Kevin Costners Endzeitfilm "Waterworld" sind nur einige der vielen Ingredienzien, aus denen "Sketches/Notebook" zusammen gewürfelt ist. Aus einer abstrakten Aneinanderreihung von Szenen besteht die jüngste Performance der in Berlin lebenden US-Amerikanerin Meg Stuart... weiter




Menschliche Monumente in Stuarts Ruf nach Ewigkeit. - © T. Declerck

ImPulsTanz

Symphonie der Emotionen

Es knistert und knarzt. Dazu Bilder von Brücken und Beton, Steinen und Städten. Die fünf Tänzer lassen sich auf die Geräusche ein, halten kurz inne, erstarren zu menschlichen Monumenten. Die Arme sind steif nach oben gestreckt, als ob sie in die Zukunft zeigen würden... weiter





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