• 22. Mai 2018

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Schlagwortsuche

Klangschön: Sumi Hwang, hier mit Julian Gonzalez. - © Prammer

Opernkritik

Turbulenter Partnertausch1

  • Die Kammeroper zeigt "Così fan tutte" - mit einer Überfülle an Regieideen.

Mit "Così fan tutte" liegt die Latte hoch. Seit jeher gilt diese Mozart/Da-Ponte-Oper als die schwierigste unter den drei Werk-Schwestern. Die Herangehensweise von Regisseur Valentin Schwarz: ein historisches Missverständnis soll entlarvt, "Così" als Metastück eines Theaterereignisses präsentiert werden... weiter




Matteo Loi (Golaud), Anna Gillingham (Mélisande). - © Herwig Prammer

Opernkritik

Die Elfe pfeift drauf2

  • "Pelléas et Mélisande", politisch korrekt gedeutet an der Kammeroper.

Das Thema Schrumpfen ist groß im Kommen: Nicht nur sind dazu zwei neue Kino-Filme entstanden, auch die Wiener Kammeroper weiß um den Reiz. Dort bescheidet man sich seit längerem nicht mehr mit Werken, die für kleine Bühne erdacht wurden; man experimentiert mit Mini-Fassungen von Repertoirestücken... weiter




Ein Belcanto-Ulk: Florian Köfler (Pasquale) und Carolina Lippo (Norina). - © Herwig Prammer

Opernkritik

Don, der Gynäkologe4

  • Donizettis "Pasquale" als grelle Boulevard-Komödie in der Kammeroper.

Das Positive vorweg: Die Kammeroper zeigt eine neue musikalische Fassung des "Don Pasquale", und man kann daran fast so viel Spaß haben, wie ihn Tscho Theissing wohl bei der Arbeit hatte. Der Grenzgänger zwischen Klassik und Musikantentum hat sich die Partitur von Gaetano Donizetti ohne wissenschaftliche Skrupel... weiter




Die Entscheidung, wer das Theater an der Wien künftig leiten soll, ist überfällig. - © Theater an der Wien/Paul Ott

Kulturpolitik

Warten auf die "Wunderwuzzis"9

  • Das Theater an der Wien und das Raimundtheater sind auf Chefsuche - noch immer.

Wien. Der Herbst 2020 markiert eine Wende in der Wiener Kulturszene. Mit diesem Zeitpunkt startet nicht nur Bogdan Roščić seine Direktion an der Staatsoper, auch im Theater an der Wien und am Raimundtheater beginnen neue Intendanzen... weiter




Jeder mit jedem: Hier karessiert Onaro (Anna Marshania) Antiope (Carolina Lippo). - © Herwig Prammer

Opernkritik

Kopulation und Konfusion5

  • Zwiespältige Premiere von Nicola Antonio Porporas "Arianna in Nasso" an der Kammeroper: musikalisch hinreißend, szenisch enttäuschend.

Das erste Geräusch, das bei der aktuellen Premiere in der Wiener Kammeroper zu hören ist, ist das Rauschen der Nebelmaschine. Es folgt ein neu gedichteter Prolog, dann erst setzt das Orchester mit der Ouvertüre ein. Diese Reihenfolge ist symptomatisch für die Logik einer Produktion... weiter




Passagierinnen auf dem Karussell der Liebe: Shira Patchornik (als Gräfin, vorne) und Anna Marshania Carlotta). - © H. Prammer

Opernkritik

Am fröhlichen Bügelbrett des Lebens16

  • Die Kammeroper zeigt Antonio Salieris vernichtend amüsantes Resümee von Liebe und Eifersucht.

Dass die Stimmung am Donnerstag in der Kammeroper heiter war, lag nur zu einem kleinen Teil am herrlichen Wiener Wetter. Der Erfolg dieses Abends mit Antonio Salieris bissig-fröhlicher Opera buffa "La scuola de‘ gelosi" ("Die Schule der Eifersucht"... weiter




Selbstbewusste Regietheater-Tradition in der Kammeroper bei "Oreste". - © Herwig Prammer

Opernkritik

Ambivalenz des Siegens13

  • Die Kammeroper zeigt Händels "Oreste" - als Flüchtlingsschicksal.

Bewegte Wellen im Halbdunkel, eine gehetzte Gestalt wendet sich dem Saal zu, ein Mann in Kapuze und Schwimmweste - ein Bild, das uns die Medien eingebrannt haben: ein Flüchtling. Orest trieben seine Traumata und die Erinnyen bis nach Tauris, wo ihm das Orakel Heilung versprach. Nun muss er feststellen, dass ihn das ersehnte Land als Feind ansieht... weiter




Vom Tod in die Schranken gewiesen: Matteo Loi als Kaiser, daneben Unnsteinn Árnason als schaufelnder Scherge. - © Herwig Prammer

Opernkritik

Ein Weltkrieg, auf Sand gebaut5

  • Viktor Ullmanns "Kaiser von Atlantis" in der Wiener Kammeroper.

Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner kommt um: Im "Kaiser von Atlantis", der Oper von Viktor Ullmann, ist dies der Fall. Der besagte Herrscher befielt den Krieg "aller gegen alle"; der Tod soll dabei als Bannerträger voranschreiten. Doch der Sensenmann lässt sich nicht vor den Kriegskarren spannen und verweigert den Dienst... weiter




Opernkritik

Sex, Lügen und Selfies4

  • Die Kammeroper versucht sich an einem Update von "La traviata".

Die Kameliendame? Ist Schnee von gestern. Wenn Violetta, die todgeweihte Lebefrau aus Verdis "La traviata", neuerdings Alfredo kennenlernt, verehrt sie ihm mitnichten eine Blume. Die beiden besiegeln ihre Liebe vielmehr, indem sie sich kopfüber ins Nachtleben von heute stürzen... weiter




Wahlwienerin: Christiane Lutz. - © Katharina Schreiegg

Opernpremiere

Wer knuspert an meinem Tresor?19

  • Christiane Lutz präsentiert an der Wiener Kammeroper "Hänsel und Gretel" in ungewohntem Kleid.

Wien. Auf den ersten Blick ein seltsames Timing: "Hänsel und Gretel" ausnahmsweise nicht im Winter, sondern im Mai als Opernpremiere - und das in einer Stadt, die schon zwei Produktionen davon besitzt. Für Regisseurin Christiane Lutz umso reizvoller. Weil die Volks- und Staatsoper das Werk recht konventionell darbieten... weiter




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