• 20. Juni 2018

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Ion Iordache, der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei Dacia, ist einer der Streikführer.

Arbeit

"Wir sind keine Kolonie"

  • Die Autofabrik ragt aus einer staubigen Ebene auf: ein bewaldeter Hügel ist zu sehen, darauf zwei mächtige, weiße Gebäudeblocks.

Der eine schlank und elegant, der andere breit und klotzig, rundherum eine bröcklige Betonmauer. Davor flattern Fahnen im Aprilwind. Beim Anstieg über eine steile Straße liest man auf dem Klotz "Dacia", darunter: "groupe Renault". Der französische Konzern hat Rumäniens größte Autoschmiede 1999 gekauft, modernisiert und vor dem sicheren Ruin bewahrt... weiter




Arbeit

Kugelhagel am Haymarket

  • In den Vereinigten Staaten von Amerika kündigt sich 1886 ein politisch heißes Frühjahr an. Seit mehr als zwanzig Jahren kämpft die Arbeiterschaft um die Einführung des Acht-Stunden-Arbeitstages. Bis spätestens 1. Mai 1886, darauf haben sich die Gewerkschaften in den Vereinigten Staaten und in Kanada auf einem Kongress zwei Jahre zuvor geeinigt, soll er gesetzlich verankert sein. Sollte das "Kapital" der Arbeiterschaft dies nicht zugestehen, würde sie dafür demonstrieren. Die Gewerkschaften sind für eine klare Sprache: In den Industriegebieten planen sie Ausstände, für den 1. Mai 1886 einen landesweiten Generalstreik.

Schleppende Integration Ein Zentrum des Arbeitskampfes ist Chicago. Aufgrund ihrer verkehrsstrategischen Lage und ihrer Industrie kommt der Stadt eine bedeutende wirtschaftliche Rolle zu. Die Zahl der Einwohner hat sich in den letzten zehn Jahren auf 600.000 verdoppelt. Fast die Hälfte sind Immigranten, die Deutschen stellen mit rund 100... weiter




Arbeit

Aus der Wiener Wissenschaftsszene

Mit der Konferenz "Déjà vu? Die neuen Arbeitswelten", die vom 18. bis 20. Oktober im Wiener Palais Palffy stattfinden wird, hält FORBA, die "Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt", aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens keine Rückschau, sondern wagt mit Hilfe internationaler ExpertInnen einen Ausblick auf die vorherrschenden Arbeitsformen... weiter




Arbeit

Veteranen des Büros

Längst leben wir im digitalen Zeitalter - der Rechner beherrscht jeden Arbeitsplatz, und mit verlorenen Augen starren wir durch ihn in die Unendlichkeit des virtuellen Raums. Selbst Leute, die jeden Schwur tun würden, eigentlich große Gegner dieses Instruments zu sein, benutzen ihn; und die wenigen Menschen... weiter




Arbeit

Neue digitale Berufswelt

Das Ständebuch des Jost Amman aus dem 16. Jahrhundert scheint nicht mehr recht aktuell zu sein: Neben Buchbindern, Tischlern und Kaufleuten verzeichnet es eine Reihe von Berufen, die nicht mehr existieren, etwa den Drahtzieher oder den Fingerhüter. Manche alten Berufe leben neu auf oder werden von Idealisten bewahrt... weiter




Arbeit

Respectful coexistence

The absolute freedom of global capital movements is causing both a generalisation of inequality and a restriction of individual and collective liberties, which if not codified as social or civil rights are empty jargon for most of humanity. However, a world in which there are no borders for wealth that is being created in unprecedented proportions... weiter




Arbeit

Ein ambitionierter Fabrikant

In der Schanzstraße, nicht weit von der U-Bahn-Station Johnstraße im 14. Wiener Gemeindebezirk, verrät nicht viel mehr als ein Türschild, dass hier eine Lederwarenmanufaktur angesiedelt ist. Es gibt kein leuchtendes Schaufenster, keinen Parterreladen und keine Leuchtreklame... weiter




Arbeit

Stets mobil und stets zu Diensten

Müssten wir es nicht ohnehin ständig in den Fernsehnachrichten sehen und auf den Titelseiten der Tageszeitungen lesen, bräuchten wir unseren Blick lediglich auf aktuelle Designtrends und Musealisierungstendenzen zu lenken, um zu erfahren: Das Zeitalter der industriellen Arbeit ist dahin... weiter




Arbeit

Der Rhein-Fischer

"W enn es ihm hier zu hektisch wird, dann flüchtet er", sagt seine Frau. Wenn ihm der Betrieb zu viel wird, die Pensionsgäste, die Kundschaft und die herumwuselnde Enkelschar, dann setzt sich Otto Sigg aus Rust in Südbaden in seinen weißen Kombi und fährt die wenigen hundert Meter bis an die Anlegestelle... weiter




Arbeit

Nomade der Bürowelt

Noch einen letzten Schluck Kaffee, dann schlapft er in seinen Hausschuhen vom Eß- ins Arbeitszimmer. Punkt 8 Uhr. Vielleicht sind ja schon die ersten E-Mails · elektronisch übermittelte Nachrichten von der Arbeit · eingetroffen. Gerade 20 Schritte, so lange hat Michael Zeit... weiter




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