• 24. September 2018

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Schlagwortsuche

Um Säbel, Flaschen, Töpfe u.v.m. konnte man mit Trödlern (l.) feilschen. Der Standort der Buden am Heumarkt ließ einen Blick auf die Kuppel der Karlskirche (r.) zu.  - Bild (r.): J. A. Störr, Der alte Tandelmarkt in Wien (o.J.)/© Belvedere, Wien. Stich (l.): C. Mahlknecht, Der Tandler, 1844

Altwarenhandel einst

Zwischen Graffelwerk und Ganoven4

  • Buntes Treiben auf Tandelmärkten der Kaiserstadt.
  • Nicht nur 119 Jahre zurückgeblättert

Billiger! Billiger! Lautstark bieten und boten Standlerinnen und Standler auf Märkten allerhand Trödel feil. Und damals wie heute genossen die Tandler nicht immer den besten Ruf, konnte sich doch auf Nachfrage hinter den geraunten Worten "Verkäufer unbekannt" auch einmal gestohlene Ware verbergen... weiter




Das Stifter-Denkmal in Linz. - © Apa/Heinz Peter Ziegler

Literatur

Der Anti-Heroiker17

  • Vor 150 Jahren, am 28. Jänner 1868, starb der österreichische Dichter Adalbert Stifter.

In der Nacht vom 25. auf den 26. Jänner 1868 fügte sich der k.k. Hofrat Adalbert Stifter mit dem Rasiermesser eine Schnittwunde quer über den Hals zu. Seine Frau Amalia fand ihn, heftig blutend, ohne Bewusstsein, und ließ einen Arzt holen. In Anbetracht der schweren Verletzung rief man auch den Domdechanten Schropp... weiter




Die Sozialversicherung spielt auch bei der Pflege eine Rolle. - © fotolia/Photographee.eu

Leserbriefe

Leserforum

Die Sozialversicherung ist eine große Errungenschaft Die Sozialversicherung ist eine großartige kulturelle und zivilisatorische Errungenschaft, eine große statische Säule in einem gesellschaftspolitisch ausgeglichenen Staatsgefüge. Viele sehen darin einen schwerfälligen Ozeandampfer, den es zu beseitigen gilt... weiter




Ritter Witiko gilt als Stammvater der böhmischen Witigonen in Krumau. - © Ceský Krumlov

Literatur

Experiment in Entschleunigung17

  • Adalbert Stifter hat vor 150 Jahren den Roman "Witiko" verfasst: ein antirevolutionäres Sittenbild.

"Ihr Fließen ist sehr langsam." So beschreibt Adalbert Stifter gleich in einem der ersten Absätze seines Romans "Witiko" die Moldau auf ihrem Weg durch den Böhmerwald. Diese Worte könnten aber auch als Motto für das gesamte Buch stehen. Stromschnellen sucht man hier vergebens, viel eher wälzt sich die Handlung des Romans dahin wie ein breiter... weiter




Stadtspaziergang

Kurzbesuch im Biedermeier5

Unscheinbar niedrig - so stehen sie in der belebten Nußdorferstraße, die drei Häuser mit den Nummern 54 bis 58. Sie wollen weder zum Verkehrsaufkommen vor ihren Türen passen, noch zu den gewichtigen Gründerzeitbauten, von denen sie auf beiden Seiten überragt werden... weiter




Der Pädagoge und Schriftsteller Adalbert Stifter (1805-1868) übersiedelte im Mai 1848 von Wien nach Linz, wo er eine Wohnung an der Donaulände bezog (heutiger Sitz des Adalbert-Stifter-Institutes). - © Bilder: Ansichtskarte (Hervorhebung "WZ")/Archiv. Repro: I. Friedenberger

Hochschul-Gutachten 1849

Ansichten eines Zerrissenen

  • Adalbert Stifter zwischen Reaktion und Revolution.
  • Warum er eine oberösterreichische Uni ablehnte.

Ein Gutachten Adalbert Stifters, mit dem er sich 1849 gegen die Errichtung einer oberösterreichischen Hochschule aussprach, war Gegenstand der vorigen Zeitreisen. Dr. Alfred Komaz, Wien 19, hatte dazu ausführlich recherchiert und den Zeitreisen u.a. eine Kopie der Stellungnahme Stifters zur Verfügung gestellt... weiter




Als Mathematicus unterrichtete Johannes Kepler ab 1612 in der Landschaftsschule in Linz (Darstellung der Stadt aus 1594). - © Repros: Iris Friedenberger. Bilder: M. Savérien, Histoire... Paris 1773/Archiv

Johannes Kepler Universität

Ein weiter Weg zur Linzer Uni1

  • Hochschule in Linz wählte Kepler als Namenspatron.
  • Adalbert Stifter riet von einer Uni in Oberösterreich ab.
  • Zu Frage 1 der Nro. 350.

Spaziert man durch die Landeshauptstadt Oberösterreichs, könnte man den Eindruck gewinnen, Johannes Kepler wäre gebürtiger Linzer gewesen. So allgegenwärtig ist der Astronom aus Württemberg, den die Stadt stolz zu ihren Söhnen zählt. Neben einem herkömmlichen Denkmal (auf dem Schlossberg) setzte man ihm noch ein weit auffälligeres: Man gab der... weiter




Landeshauptmann Pühringer enthüllt das Stifter-Denkmal in Linz (2008). apa/ H.P. Ziegler

Oberösterreich

Stifter und seine Nachfolger2

  • Viele kreatives Potenzial, aber keine einheitliche künstlerische Tendenz - ein Streifzug durch die oberösterreichische Literaturlandschaft.

Oberösterreich taugt, verglichen mit anderen Bundesländern, nicht so recht für Mythenbildungen. Zwischen Wien und Linz liegen - gemessen an der kulturellen Aura - weitaus mehr als 160 Bahnkilometer. Auch findet man zwischen Inn und Enns kein jung verstorbenes Genie wie Mozart, das sich an einem bösen Erzbischof gerieben hätte... weiter




Aus "Stillleben mit Frosch" (auf Münze). Bild: G. Flegel, 17.Jh.

Geld

Jagd nach Dämon und Gespenst

Was ist das: Ein "Ding, erst harmlos erdacht zur Bequemlichkeit der Menschen (...) - dann (...) Dinge und Völker mischend in steigendem Verkehr, der feinste Nervengeist der Volksverbindungen - endlich ein Dämon, seine Farbe wechselnd, statt Bild der Dinge selbst Ding werdend, ja einzig Ding, das all die andern verschlang, ein blendend Gespenst... weiter





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