• 23. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Manfred Willmann nützt nächtliche Szenerien und spezielle Belichtungstechniken, um seinen Motiven eine Art Künstlichkeit zu verleihen. - © Albertina

Ausstellungskritik

Manfred Willmanns Fotos zwischen Beobachtung und Künstlichkeit

  • Farbfotograf Manfred Willmann mit einer Retrospektive von sechs Werkzyklen in der Albertina.

Immer schon beschäftigten den österreichischen Fotografen Manfred Willmann (1952 geboren in Graz) alltägliche Szenen, die er mit der Kamera nahsichtig festhielt. Dabei sind seine nur anfänglich schwarzweißen Serien aus dem unmittelbaren Lebensumfeld in Graz und der bäuerlichen Struktur der Südsteiermark entstanden... weiter




Ignaz Ephrussi auf einem Foto von Franz Xaver Setzer im Jahr 1919. - © Archiv Setzer-Tschiedel/Imagno/picturedesk.com

Fotografie

Dem Vergessen entgegenwirken3

  • Das Fotoarchiv Setzer Tschiedel rettet Schätze der jüdischen Kultur ins digitale Zeitalter.

Wien. Das Fotoarchiv "Setzer Tschiedel" spiegelt wie kaum ein anderes den Wandel der Wiener Gesellschaft. Nun soll dieses einzigartige Archiv, ideell unterstützt vom Wiener Jüdischen Museum, mithelfen, speziell den Vergessenen und Vertriebenen ihr Bild zurückzugeben und daran zu erinnern... weiter




Wim Wenders hat von Malern das Fotografieren und Filmemachen gelernt. - © apa/Hans Klaus TechtInterview

Fotografie

"Das Erzählen wird niemals sterben"11

  • Wim Wenders über die Bedeutung der Fremde in seiner Arbeit und warum man heute mehr Zeit für Filme braucht.

Wien. Wim Wenders hat neben seiner Weltkarriere als Filmregisseur auch noch eine zweite Leidenschaft: das Fotografieren. Das Filmarchiv Austria widmet Wenders daher im Metrokino eine umfassende Werkschau mitsamt einer Ausstellung früher Fotografien des Künstlers aus den 60er bis 80er Jahren. Die "Wiener Zeitung" traf Wenders zum Gespräch... weiter




Dame mit verzogenem Mund, eines der beliebten Motive von Lisette Model (San Francisco, 1949). - © Estate of Lisette Model

Ausstellung

Die Fotografin Lisette Model und ihre berühmten Schülerinnen2

  • Diane Arbus, Nan Goldin und die Nähe zur Exzentrik im Westlicht.

"Man sollte nur Fotos von etwas machen, das einen wirklich leidenschaftlich interessiert." Das ist ein Satz, der in der heutigen Welt der Schnappschüsse mit dem Smartphone und der Bilderflut in sozialen Medien so anachronistisch wie notwendig anmutet. Es war einer der Leitsprüche von Lisette Model... weiter




Kentucky, 1890. Ein Farmer posiert im Sonntagsanzug. - © Getty Images

Medien

Billionen gefrorener Augenblicke4

  • Der technologische Fortschritt hat die Fotografie zur beliebigen Alltäglichkeit gemacht. Das schadet ihr nicht.

Die Szene spielt im Auto, die Fahrt dauert und es ist öde. Plötzlich reißt es Marie, als ob sie etwas vergessen hätte - die Herdplatte abzudrehen oder die Haustüre zu versperren. Hektisch zieht der Teenager sein Handy aus der Tasche und macht ein schnelles Selfie. Das wird routiniert per Snapchat verschickt. Marie atmet durch... weiter




Popsängerin Rihanna, unretuschiert. - © Martin Schoeller

Fotografie

Demokratie der Nasenhaare4

  • Martin Schoeller gastiert mit seinen reduzierten Nahaufnahmen-Porträts im Ostlicht.

Nicht vielen Porträtfotografen gelingt es, einen so wiedererkennbaren Stil zu entwickeln. Man denkt vielleicht an Annie Leibovitz, die sich mit luxuriös-witzigen Arrangements einen Namen gemacht hat. Bei ihr hat Martin Schoeller als Assistent gearbeitet. Da hat er viel mit Licht und Nähe experimentiert... weiter




Abgetaucht: New York 1940. - © Film Documents LLC/Galerie Thomas Zander Köln

Ausstellung

Gesichter und Nicht-Gesichter2

  • Die Albertina zeigt Alltagsbeobachtungen der Fotografin Helen Levitt aus New York.

Ein Mann gähnt herzhaft, seinen Sitznachbarn juckt es auch schon in den Kieferknochen. Er ist im weithin bekannten Stadium des "Vom-Gähnen-angesteckt-Werdens". Diesen Moment hat Helen Levitt in der New Yorker U-Bahn in den späten 70er Jahren verewigt. Levitt ist eine der wichtigsten Vertreterinnen der Street Photography... weiter




Die Rialtobrücke zwischen 1857 und 1864. - © Kupferstichkabinett

Ausstellungskritik

Nicht nur pittoreske Andenken1

  • Das Kupferstichkabinett der Akademie zeigt im Theatermuseum Carlo Nayas frühe Venedig-Fotografien.

Einer der ersten Fotografen, die am venezianischen Campo di San Maurizio und ab 1868 am Markusplatz ein Geschäft eröffneten, um für die damals noch etwas geringeren Besucherströme schöne Architekturansichten zu verkaufen, war der bei Turin geborene Carlo Naya (1816-1882)... weiter




Die jungen Frauen lernen das Schwimmen in vielen kleinen Schritten. - © Anna Boyiazis

Fotografie

In die Freiheit schwimmen1

  • "World Press Photo"-Preisträgerin Anna Boyiazis fotografierte Schwimmunterricht für muslimische Frauen in Sansibar.

Wien. In knallgelbe Schwimmanzüge gehüllt, gleiten junge Frauen sanft im Wasser. Um sich besser über der Oberfläche halten zu können, umschlingen ihre Hände leere Plastikcontainer. Die Entspannung ist ihnen ins Gesicht geschrieben, sie dürften die Situation genießen... weiter




Nippes-Idylle mit Preisschild: Konsum-Stillleben von Annette Kelm. - © A. Kelm/König Galerie Berlin/London

Ausstellung

Trügerische Ordnung7

  • Das Kunsthaus Wien widmet sich modernen Formen des Stilllebens in der Fotografie.

Es ist nicht gerade das Kunstgenre mit dem besten Image. Hinter der Landschaftsmalerei rangiert das Stillleben auf der Skala der erhabenen Kunstfertigkeit auf dem letzten Platz. Das erklärte Bettina Leidl, Direktorin des Kunsthaus Wien, bei der Präsentation jener Ausstellung, die zeigen soll, dass sich das in jüngster Zeit geändert hat... weiter




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