• 21. November 2018

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Schlagwortsuche

Popsängerin Rihanna, unretuschiert. - © Martin Schoeller

Fotografie

Demokratie der Nasenhaare3

  • Martin Schoeller gastiert mit seinen reduzierten Nahaufnahmen-Porträts im Ostlicht.

Nicht vielen Porträtfotografen gelingt es, einen so wiedererkennbaren Stil zu entwickeln. Man denkt vielleicht an Annie Leibovitz, die sich mit luxuriös-witzigen Arrangements einen Namen gemacht hat. Bei ihr hat Martin Schoeller als Assistent gearbeitet. Da hat er viel mit Licht und Nähe experimentiert... weiter




Abgetaucht: New York 1940. - © Film Documents LLC/Galerie Thomas Zander Köln

Ausstellung

Gesichter und Nicht-Gesichter2

  • Die Albertina zeigt Alltagsbeobachtungen der Fotografin Helen Levitt aus New York.

Ein Mann gähnt herzhaft, seinen Sitznachbarn juckt es auch schon in den Kieferknochen. Er ist im weithin bekannten Stadium des "Vom-Gähnen-angesteckt-Werdens". Diesen Moment hat Helen Levitt in der New Yorker U-Bahn in den späten 70er Jahren verewigt. Levitt ist eine der wichtigsten Vertreterinnen der Street Photography... weiter




Die Rialtobrücke zwischen 1857 und 1864. - © Kupferstichkabinett

Ausstellungskritik

Nicht nur pittoreske Andenken1

  • Das Kupferstichkabinett der Akademie zeigt im Theatermuseum Carlo Nayas frühe Venedig-Fotografien.

Einer der ersten Fotografen, die am venezianischen Campo di San Maurizio und ab 1868 am Markusplatz ein Geschäft eröffneten, um für die damals noch etwas geringeren Besucherströme schöne Architekturansichten zu verkaufen, war der bei Turin geborene Carlo Naya (1816-1882)... weiter




Die jungen Frauen lernen das Schwimmen in vielen kleinen Schritten. - © Anna Boyiazis

Fotografie

In die Freiheit schwimmen1

  • "World Press Photo"-Preisträgerin Anna Boyiazis fotografierte Schwimmunterricht für muslimische Frauen in Sansibar.

Wien. In knallgelbe Schwimmanzüge gehüllt, gleiten junge Frauen sanft im Wasser. Um sich besser über der Oberfläche halten zu können, umschlingen ihre Hände leere Plastikcontainer. Die Entspannung ist ihnen ins Gesicht geschrieben, sie dürften die Situation genießen... weiter




Nippes-Idylle mit Preisschild: Konsum-Stillleben von Annette Kelm. - © A. Kelm/König Galerie Berlin/London

Ausstellung

Trügerische Ordnung7

  • Das Kunsthaus Wien widmet sich modernen Formen des Stilllebens in der Fotografie.

Es ist nicht gerade das Kunstgenre mit dem besten Image. Hinter der Landschaftsmalerei rangiert das Stillleben auf der Skala der erhabenen Kunstfertigkeit auf dem letzten Platz. Das erklärte Bettina Leidl, Direktorin des Kunsthaus Wien, bei der Präsentation jener Ausstellung, die zeigen soll, dass sich das in jüngster Zeit geändert hat... weiter




Olaf Nicolais Installation in der Kunsthalle. - © Kunsthalle

Fotografie

Zeitung als Kunst

  • Die "Wiener Zeitung" beteiligt sich am Projekt "media loop" von Museum in Progress.

Noch bis 7. Oktober kann man in der Kunsthalle Wien Olaf Nicolais Installation "There is no place berfore arrival" besuchen. Eigentlich kann man sie buchstäblich begehen. Denn die Bilder der Schau sind auf dem Boden zu finden: Es handelt sich um Zeitungsausschnitte, die Nicolai von Theatermalern realistisch nachmalen ließ... weiter




Olaf Nicolai, There Is No Place Before Arrival [Protest im Schlaf], 2018, media loop, museum in progress in Kooperation mit der Kunsthalle Wien, Foto: Stephan Wyckoff, © Olaf Nicolai, vormagazin, 04.09.2018, S. 10–11

Medien

Einblick in Olaf Nicolais Archiv

  • Die Kunsthalle Wien widmet dem deutschen Konzeptkünstler Olaf Nicolai eine umfangreiche Ausstellung.

 Wien. Der Berliner Konzeptkünstler Olaf Nicolai hat für die Kunsthalle Wien eine großformatige, begehbare Installation entworfen. Sie zeigt Zeitungsbilder aus seinem Privatarchivm, die von Theatermalern und Theatermalerinnen auf den Boden der Ausstellungshalle gemalt wurden... weiter




Dora Kallmus dokumentierte mit ganz eigener Ästhetik das Leben entwurzelter Menschen. - © Sammlung Julius Hummel, Wien

Ausstellungskritik

Die Psyche und der "dritte Mann"3

  • Das Photoinstitut Bonartes präsentiert Dora Kallmus’ Porträts der Entwurzelung von 1948.

Nachdem sie selbst alles verloren und als jüdischer Flüchtling drei Jahre in den französischen Bergen bei Lyon überlebt hatte, kam die Mode- und Glamourfotografin Dora Kallmus (Madame D’Ora) 1946 und 1948 zurück nach Wien. Sie wollte ihren Familienbesitz in Frohnleiten zurück, und sie traf und fotografierte Viktor Matejka, der versuchte... weiter




- © AFP

Nachruf

Augen, die sehen8

  • Fotografie-Meister Erich Lessing ist 95-jährig gestorben.

"Fotografie ist ein Handwerk. Wir sind von der Kamera abhängig wie der Maler vom Pinsel. Es ist ein kompliziertes Handwerk. Nicht jedes Auge sieht. Schauen muss man lernen, das Auge kann man trainieren. Ob das eine Kunst ist, will ich dahingestellt lassen, aber es ist wichtig. Schauen ist etwas sehr Aufregendes... weiter




1972: Karl Schranz’ Empfang nach den Olympischen Spielen in Sapporo auf dem Ballhausplatz - © Votava / Imagno / picturedesk.co

Ausstellung

Eine rückwärtsgewandte Utopie

  • "Photo/Politics/Austria": Das Mumok zeigt eine gelungene fotografische Zeitreise von hundert Jahren.

Die Feststellung, dass in Österreichs Moderne immer eine rückwärtsgewandte Utopie herrschte, wurde von Friedrich Achleitner anlässlich seiner Wiener Vorlesung 1993 getroffen. Das erweist sich auch in Sachen Fotografie seit 1918 als treffende Charakteristik... weiter




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