• 25. September 2018

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Schlagwortsuche

Foto-Klassiker: "Shell" von Edward Weston, 1927. - © Sammlung Simak

Extra

Fritz Simak2

  • Der Wiener Fotograf und Ausstellungskurator Fritz Simak über den Reiz des Fotosammelns, Entdeckungen in Auktionshäusern - und warum er analoge Fotografie bevorzugt.

"Wiener Zeitung": Herr Simak, Sie sind einer von wenigen professionellen Fotosammlern, die es in Österreich gibt. Fühlt man sich da als etwas Besonderes? Fritz Simak: Für den, der das von außen betrachtet, mag das etwas Besonderes, vielleicht sogar Seltsames sein... weiter




Knick-Kunst: die Fotokünstlerin Caroline Heider. - © Julia Stix

Fotokunst

Der Raum hinter dem Bild

  • Die Fotokünstlerin hat das Falten und Verbergen zur Methode erhoben.

Es ist definitiv nicht die glatte Oberfläche einer Fotografie, die Caroline Heider fasziniert. Vielmehr interessiert sich die 1978 geborene, aus München stammende Künstlerin für Irritationen und Leerstellen, die ins Bild rücken, wenn man es beispielsweise knickt. Der Methode der Faltung hat sie sich deshalb in ihrem bisherigen Schaffen verschrieben... weiter




Araki "umarmt" seine Models mit Fesseln. Galerie Bob van Orsouw

Kunstkritik

Zarte Siegerinnen

Was will der nackte rosa Mann im Eingangsbereich des Museums der Moderne in Salzburg (MdM), da man doch zu Helmut Newtons coolen, manchmal auch lasziven Frauen aus der glamourösen Welt der letzten Jahrzehnte und zu den intimen Frauenakten des japanischen Starfotografen Nobuyoshi Araki gehen möchte... weiter




Weit gereistes Bild: in Istanbul fotografiert, in der Schweiz koloriert. Photoglob Zürich, Straßenszene Istanbul, um 1895.

Kunst

Spurensuche in Bildern

  • Das Institut Bonartes stellt ungewöhnliche Fragen im Digitalbild-Zeitalter.

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte", heißt es so schön. Für die Werbung, aus dessen Umfeld der Spruch ursprünglich stammt, mag das zutreffen. Welchen Mehrwert aber erzielt das Bild gegenüber dem Text, wenn es um komplexe Sachverhalte geht? Was können uns in diesem Sinne historische Fotografien über vergangene Zeiten tatsächlich vermitteln... weiter




Wohnen im musealen Kontext: John Masseys "Action in chains" aus "Phantoms of the Modern". Massey

Kunst

Kritischer Fall der Moderne

Nur zur Erinnerung: Die Herbstausstellung in der Ausstellungshalle des MAK sollte den Skulpturen von Modemacher Helmut Lang gewidmet sein und Peter Noever verabschieden. Christoph Thun-Hohenstein, der neue Direktor, musste nach der Absage Langs schnell reagieren und schob mit Außenkurator Simon Rees eine kurzfristig erstellte Schau am Schnittpunkt... weiter




"Ich möchte festhalten, was verschwindet und sich verändert."Der Fotograf Stefan Oláh lichtet die heimische Architektur der 50er Jahre ab, im Bild der ehemalige Südbahnhof. Fotos:Stefn Oláh

Architektur

Die Schönheit im Sucher1

  • Ein letzter Blick auf eine Epoche, die vom Verschwinden bedroht ist.

Auch die Architektur kennt Moden. Unmittelbar nach dem Krieg war man sich über den Wert des Historismus noch lang nicht einig. Heute zweifelt niemand daran, dass die Bauten der Gründerzeit, die mit viel Zierrat den Stil vergangener Epochen heraufbeschwören und daraus Bedeutung generieren, erhaltenswert sind... weiter




So tot, wie er ist, sieht der Vogel gar nicht aus.

Kunst

Totes, pralles Leben

Es ist tatsächlich "Nature morte" von Blumen und Tieren, die eben aus dem Leben gegangen sind. Vera Mercer, die in den 60er Jahren in Paris in "Les Halles" begann, mit der Kamera blutige Schweineköpfe zu bannen, hat ihre auf große Aquarellpapiere ausgedruckten Stillleben mit Daniel Spoerris neuen Fallenbildern, den "Mosaiktischen"... weiter




Architektur

Vorboten des Untergangs?2

  • Fotografen entdecken "sozialistische Freiluftmuseen"

Berlin. Das "Hotel Kasachstan" in Almaty? Das Nebengebäude der Arena von Dnjepropetrowsk in der Ukraine? Oder das Georgische Ministerium für Autobahnen? Bisher haben es all diese Gebäude nicht zu architektonischem Weltruhm gebracht. Im Gegenteil, "Ostblock-Bauten" gelten als grau, gesichtslos und einfach nur hässlich... weiter




Bruno Kreisky, Porträt von Simonis, 1956. - © Österreichische Nationalbibliothek

Museumsstücke

Wiener Prominenz, ins beste Licht gerückt8

  • In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg avancierte "Photo Simonis" zum renommiertesten Porträtstudio der österreichischen Bundeshauptstadt.

WestLicht, der "Schauplatz für Fotografie", zeigt in Zusammenarbeit mit dem Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek eine hervorragende Ausstellung mit Fotografien aus den umfänglichen Archivbeständen von "Photo Simonis". Nach Auflösung des renommierten Wiener Fotostudios im Jahr 2005 glückte der Österreichischen... weiter




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