• 16. Dezember 2018

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Gui Martínez’ Bilder haben eine warme, pastellfarbene Intensität: Hier eine Aufnahme von Tokyo. - © Gui Martínez

Fotografie

Anmut in der Unordnung3

  • Bilder einer fremden Welt: Wie Ausländer Japan sehen. - Besuch bei zwei Fotografen und einem Galeristen in Tokyo.

Was für ein magischer Anblick. Abertausende von Magnesium-Fackeln müssen den Beerdigungszug für Kaiser Meiji illuminiert haben, damit jede Phase der Prozession fotografisch festgehalten werden konnte. 1912 war das, und das Datum verrät, was für einen Stellenwert die Fotografie in Japan bereits in ihren Anfangszeiten besaß... weiter




"Der Wald ist eine Art große Kooperative, in der die Bäume untereinander und mit Pilzen ein riesiges Netzwerk bilden." - Matthias Schickhofer. - © Thomas Seifert

Wälder

"Denkmalschutz für unsere letzten Urwälder"12

  • Fotograf Matthias Schickhofer hat etliche Wälder in ganz Europa erforscht. Er plädiert für naturnahe Forstwirtschaft und erklärt, warum sie langfristig mehr Ertrag bringt als intensive Abholzung.

"Wiener Zeitung": Herr Schickhofer, wieviel Urwald gibt es noch in Österreich? Matthias Schickhofer: Fast gar keinen mehr, das sind nur noch ein paar wenige Standorte, ein paar hundert Hektar. Aber es gibt noch relativ große Flächen von naturnahen Wäldern... weiter




Hat die Zeichnungen seiner Kinder statt eigener Fotos in der Grazer Wohnung hängen: Chien-Chi Chang. - © Schandor

Fotografie

Der Blickfänger von der Mur8

  • Der in Taiwan geborene Fotograf Chien-Chi Chang ist Mitglied der berühmten Agentur "Magnum Photos" - und residiert jedes Jahr mehrere Wochen in Graz.

Rund 50 lebende Mitglieder zählt Magnum Photos, die renommierteste Fotoagentur der Welt. Auf der Homepage des Unternehmens, das seinen Sitz in New York City hat, werden die lebenden gemeinsam mit den toten Fotografen des Unternehmens alphabetisch gelistet... weiter




André Kertesz: "Der Wandergeiger", Ungarn 1921. - © Aus dem Band "The History of European Photography"

Fotografie

Der blinde Geiger1

  • Eine epochale Publikation aus Bratislava begibt sich auf die Suche nach der "europäischen" Fotografie - und legt Wahrnehmungsmuster des Westens dar.

Das Foto, so berichtet der polnische Autor Andrzej Stasiuk in seinem Buch "Unterwegs nach Babadag", habe ihn, als er es zum ersten Mal sah, sehr berührt. Ja mehr noch, es habe ihn auf all seinen Reisen am Balkan begleitet. "Der Raum dieses Fotos hypnotisiert mich, und all meine Reisen dienen nur dem Zweck... weiter




Die Malerin im Jahr 1950. - © Library of Congress/Wikimedia

Malerei

Leere, Weite und Licht

  • Die Malerin Georgia O’Keeffe, deren Werke derzeit in Wien zu sehen sind, lebte lange in New Mexico. Ihre Kunst spiegelt diese archaische Landschaft in unterschiedlichen Formen.

Seit den 1920er Jahren war der Name der 1887 in Wisconsin geborenen Malerin Georgia O’Keeffe in den USA bekannt - anfänglich vor allem in New York. Nach den ersten größeren Ausstellungen in Chicago (1943) und im Museum of Modern Art in New York (1946) wurde sie vollends zu einer Ikone der modernen amerikanischen Malerei stilisiert... weiter




Die neuen Bilder zeigen den Monarchen bei diversen Anlässen, wie hier bei der Eröffnung des Künstlerhauses, 1914. - © Archiv Holzer

Geschichte

Majestätischer Medienmanager

  • Rund um 1900 nutzte Kaiser Franz Joseph das Medium der Fotografie, um sein Image als tatkräftiger und umsichtiger Monarch zu kultivieren.

Der mächtige schwarze Ring hebt sich scharf von den grauen Umrissen ab. Die Knochen treten dunkler hervor als die Fleischpartien, die im mehligen Grau des Hintergrundes nahezu verschwimmen. Diese Röntgenaufnahme - sie erschien 1904 in einer Wiener Illustrierten - wurde in der Öffentlichkeit als kleine Sensation angepriesen... weiter




Okky Offerhaus im Gespräch mit Christoph Rella. - © Carina Walter

Zeitgeschichte

"Ich war ja sehr schön anzusehen"3

  • Die Kosmopolitin Okky Offerhaus hat einst als Model, Hostess und Fotografin die Welt bereist. Sie berichtet von ihrer Arbeit mit dem amerikanischen Fotografen Elliott Erwitt, von Begegnungen mit John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow und erzählt, wie sie einmal einen Mord verhindert hat.

"Wiener Zeitung": Frau Offerhaus, Sie waren in den 1960er Jahren mit dem berühmten "Magnum"-Fotografen Elliott Erwitt unterwegs. Zu Ihren eindrücklichsten Begegnungen zählt wohl jene mit John F. Kennedy 1962 im Weißen Haus? Okky Offerhaus: Ja, wir hatten damals den Auftrag, für "Newsweek" ein Titelbild von ihm zu machen... weiter




Anni Schulz: Juroren im Wiener Künstlerhaus, 1930. - © Archiv Anton Holzer

Fotografie

Beruf: Fotojournalistin

  • In den 1920er Jahren begannen Frauen für Zeitungen und Magazine zu fotografieren.

Gestikulierend blicken die Männer in eine Richtung. Die Herren, so erfahren wir aus der Bildbeschriftung, sind Juroren, die sich im Wiener Künstlerhaus zu einer Arbeitssitzung eingefunden haben. Als die Wiener Fotojournalistin Anni Schulz 1930 diese Szene ablichtete, stellte sie dieser Männerriege ein zweites Foto gegenüber... weiter




Ein Bild aus Rübelts erster großer Fotoreportage: "Die Giftmörderinnen", 1929 beim Gerichtsprozess in der ungarischen Stadt Szolnok aufgenommen. - © ÖNB/Wien, Lothar Rübelt

Lothar Rübelt

Die Kunst des Augenblicks2

  • Lothar Rübelt war der bekannteste österreichische Fotojournalist des 20. Jahrhunderts. Wer sich mit seinem Schaffen befasst, begegnet einem großen, aber politisch fragwürdigen Fotografen.

"Das Telephon schrillt. Eine kurze Meldung jagt durch den Draht. Apparat und Platten, stets griffbereit, werden gefaßt, hinunter aufs Motorrad und davon. Von weitem schon zeigt eine dichte Menschenmenge den Tatort an. Das Rad dient als Tribüne. Ein Blick für die Lichtverhältnisse, einige sichere Griffe an der Kamera, der Verschluß schnurrt... weiter




- © Cirenaica Moreira: Abajo estoy despierta (2003-2006)

Fotografie

Körper statt Kommunismus6

  • Von der Propaganda zur eigenständigen Kunstform: Die österreichische Kulturwissenschafterin Ingrid Fankhauser präsentiert in einem Studienband die Geschichte und Gegenwart der kubanischen Fotografie.

Im Dezember 2013 war der amerikanische Präsident Barack Obama zur Trauerfeierlichkeit Nelson Mandelas nach Südafrika gereist. Am 10. Dezember dieses Jahres entstand eine denkwürdige Aufnahme, die um die Welt ging: Der amerikanische Präsident schüttelte am Rande der Veranstaltung dem kubanischen Präsidenten, Raúl Castro, kurz die Hand... weiter




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