• 20. September 2018

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Mit Gender-Schwerpunkt: Anna Calvi meldet sich mit neuen Songs zurück. - © Maisie Cousins

Pop

Eine Diva im Darkroom5

  • Die britische Songwriterin Anna Calvi und ihr dramatisches drittes Album "Hunter".

Eigentlich wäre die Frau bereits auf ihrem titellosen Debütalbum von 2011 nahe am Thema gewesen. Im Grenzbereich zwischen sexuellem Verlangen, Spiel mit Geschlechterrollen und einer relativ offenkundigen Queerness konnte man damals ja schon Stücke wie "Suzanne & I" oder "I’ll Be Your Man" hören... weiter




Gefühlskino unter erschwerten Live-Bedingungen: Anna Calvi (hier bei einem Auftritt in der Schweiz mit besseren Sichtverhältnissen) bespielte das Chaya Fuera in Wien. - © Sigi Tischler/epa/picturedesk.com

Konzertkritik

Das Drama im Drama5

  • Anna Calvi gastierte in ihrer Paraderolle als Schmerzensfrau im Wiener Chaya Fuera.

Wenn alles gut geht, reimt sich "desire" hier immer auf "fire". Alles wird in Flammen stehen. Im Hotel zur Verschmelzung werden Nächte in weißem Satin vor roten Samttapeten verbracht. Es sind Nächte, die niemals enden, auch wenn das grelle Morgenlicht hinter dem Vorhang bereits sein böses Antlitz zeigt... weiter




Mit gewohntem Nachdruck: Anna Calvi lässt auch auf ihrem neuen Album das Sanfte ins Ekstatische kippen. - © Foto: Roger Deckker

Music

Calvi, Anna: One Breath2

  • Düstere Klänge, romantische Ellipsen: Mit ihrem Album "One Breath" liefert die britische Gitarristin und Sängerin Anna Calvi auch eine Reflexion über Veränderungen.

Jacques Lacan hat Anfang der siebziger Jahre einige Unruhe gestiftet, als ihm einfiel, dass die Frau nicht existiert ("La femme n’existe pas"). Nicht nur Feministinnen protestierten, waren real existierende Frauen doch der lebendige Gegenbeweis... weiter





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