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Novemberpogrome

Kardinal Schönborn erinnert an christliches Versagen3

  • Wiens Erzbischof plädiert für Menschlichkeit beim Thema Asyl.

Wien. Angesichts des 80. Jahrestags der Novemberpogrome hat Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn am Freitag betont, dass die christlichen Kirchen in Österreich unverbrüchlich an der Seite der jüdischen Gemeinde stehen. Nach der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz sprach er bezüglich des Gedenkens vom schmerzlichen Eingestehen eines... weiter




Bundeskanzler Sebastian Kurz und Rabbi Arthur Schneier (links) während der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Novemberpogrome.  - © APAweb / Herbert PfarrhoferVideo

Novemberpogrome

Entschuldigung bei den Überlebenden der Shoah6

  • Parlament: Beim Gedenken an die Novemberpogrome warnen Gäste aus Israel vor neuem Antisemitismus.

Wien. Nach der Gedenkfeier im Parlament ist am Freitag, dem 80. Jahrestag der Novemberpogrome 1938, auch mit einem Totengebet im Ostarrichipark vor der Nationalbank in Wien der österreichischen Opfer des Nationalsozialismus gedacht worden. An diesem Ort soll eine Namens-Gedenkmauer für die rund 66... weiter




SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hat anlässlich des 80. Jahrestags der Novemberpogrome 1938 betont, dass das Gedenken daran "für die Sozialdemokratie ein bleibender Auftrag ist, Antisemitismus, Rassismus und Hetze mit aller Konsequenz zu bekämpfen". Gedenken bedeute für sie, die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und im Hier und Jetzt richtig zu handeln." - © APAweb / Herbert Neubauer

Novemberpogrome

SPÖ, NEOS und Liste Pilz gedenken der Opfer4

  • Rendi-Wagner: "Die Pogrome haben uns vor Augen geführt, wie schnell ein Klima des Hasses in Gewalt münden kann",

Wien. Die geschäftsführende SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hat anlässlich des 80. Jahrestags der Novemberpogrome 1938 betont, dass das Gedenken daran "für die Sozialdemokratie ein bleibender Auftrag ist, Antisemitismus, Rassismus und Hetze mit aller Konsequenz zu bekämpfen"... weiter




Holocaust-Überlebender Zwi Nigal 80 Jahre nach den Novemberpogromen in seiner alten Schule in Wien. - © APA/HERBERT PFARRHOFER

Novemberpogrome

"Mein Sieg über Hitler sind meine Nachkommen"34

  • Nigal war 15, als Nazis in der Nacht auf den 10. November 1938 die Synagogen in Brand setzten. Er überlebte.

Wien. Schon am Nachmittag des 9. November 1938 "begann ich zu ahnen, dass etwas los ist. Ich war allein zuhause. Die Hausbesorgerin, die kaum gehen konnte, kam zu mir und sagte: ,Sei vorsichtig. Die Gestapo ist im Haus.‘" Zwi Nigal, damals noch Hermann Heinz Engel, sei zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt gewesen... weiter




Eine der vielen zerstörten Wiener Synagogen im November 1938. - © ullstein bild/Imagno

Geschichte

Organisierter "Volkszorn"3

  • In der sogenannten "Reichskristallnacht" wurden nahezu alle Wiener Synagogen zerstört. Eine Chronik der Ereignisse im November 1938.

Wir nehmen die "Volks-Zeitung" vom 11. November 1938 zur Hand und lesen unter dem Titel "Auch die längste Geduld hat ein Ende!" weiter im Originalwortlaut: "Eine Welle der Empörung gegen die jüdischen Meuchelmörder." Was war passiert? Zunächst folgen wir der damaligen Berichterstattung im Originalwortlaut: "Aus Anlaß des Bekanntwerdens der... weiter




Walter Fantl ist nur sein Gürtel geblieben. - © apa/Georg Hochmuth

Sachbuch

Die ganze Grausamkeit des Holocaust2

  • Historiker Gerhard Zeillinger zeichnet eine jüdische Familiengeschichte in den 1930er und 1940er Jahren eindrucksvoll und beklemmend nach.

Sechs Löcher hatte Walter Fantls Gürtel ursprünglich, heute sind es vierzehn. Es ist sein einziges Besitztum, das die Zeit im KZ überstanden hat. Wie die acht zusätzlichen Löcher in das meterlange Stück Leder gekommen sind, erzählt der Historiker Gerhard Zeillinger auf 240 Seiten, die dicht gedrängt sind mit Erinnerungen des Zeitzeugen... weiter




Die Namen von 68 Holocaust-Opfern werden ab 19:38 Uhr an die Fassade des Uniqa-Towers im Zweiten Bezirk projiziert. - © Uniqa, Gregor Bitschnau

Novemberpogrome

Lichtinstallation mit Opfernamen9

  • Die Namen von Holocaust-Opfern werden an mehreren Abenden an die Fassade des Uniqa-Towers projiziert.

Wien. Anlässlich des 80. Jahrestages der Novemberpogrome gegen Juden 1938 wird in Wien auch mit einer Art Lichtinstallation an die Gräueltaten des Nazi-Regimes und der Bevölkerung erinnert. Dafür werden Namen von Opfern des Holocausts auf der Fassade des Uniqa-Towers am Donaukanal erscheinen... weiter




Wer in der Wiener Innenstadt unterwegs ist, kann am Handy alle Informationen über ermordete Juden der Umgebung erhalten. - © DÖW

Novemberpogrome

Tausende Schicksale einer Stadt48

  • Ein neues Online-Tool macht die Entrechtung und Ermordung der Opfer des NS-Regimes virtuell erfahrbar.

Wien. Die Theorie dahinter ist, dass man mit Blick auf sein Smartphone durch die Straßen geht und überall dort, wo Opfer des NS-Regimes gewohnt haben, deren Namen und Schicksale auf dem Bildschirm aufscheinen. In der Praxis ist es so, dass die Entrechtung... weiter




Zeugen einer schrecklichen Nacht: Die Kultgegenstände wie Tora-Kronen sind im Jüdischen Museum ausgestellt. Sie wurden aus dem brennenden Währinger Tempel geborgen. - © www.wulz.cc

Antisemitismus

"Der islamistische Judenhass steigt"9

  • Am Sonntag wird anlässlich des 76. Jahrestages der Novemberpogrome gedacht. Das Thema ist aktueller denn je. Die Israelitische Kultusgemeinde warnt vor einem neuen antisemitischen Schub in Europa.

Wien. Feuer und funkelnde Scherben: Die zerberstenden Fensterscheiben der Synagogen ließen Nationalsozialisten die Nacht von 9. auf 10. November 1938 später als "Reichskristallnacht" bezeichnen. Hinter diesem klingenden Namen verbirgt sich allerdings ein Bild katastrophaler Verwüstung... weiter




Projektion: So hat er ausgesehen, der Tempel im achten Bezirk in Wien. - © www.verlorene-nachbarschaft.at

Novemberpogrome

Auf der Suche nach den Vergessenen

  • Während der Novemberpogrome 1938 wurden in Wien fast alle Synagogen zerstört, tausende Juden vertrieben.
  • Mit dem Projekt "Verlorene Nachbarschaft" begeben sich Bewohner aus der Neudeggergasse im achten Bezirk seit fünfzehn Jahren auf Spurensuche.

In einer engen Gasse im 8. Wiener Gemeindebezirk, Kopfsteinpflaster, schmaler Gehsteig, ist die Angst fast greifbar. In der Innenstadt rumpeln Lastwagen die Straßen entlang, Robert Rosner, vierzehn Jahre alt, ehemals wohnhaft in der Josefsgasse, Hausnummer 7, Türnummer 7, im 8. Bezirk, schaut sich das Spektakel an... weiter




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