• 22. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Der Christbaum als Brennstoff ... - © Archiv Haider

Geschichte

Haifisch als Wiener Festtagsmahl im Jahr 191820

  • Vor 100 Jahren ließen Hunger, Kälte, Mangelwirtschaft und die Spanische Grippe in der Bundeshauptstadt kaum Weihnachtsstimmung aufkommen.

"Heuer gibt’s keine Weihnachten!" An diesem Satz kommt keiner vorbei, der sich im Dezember 1918 in Wien umhört; sei es in der Straßenbahn, beim Greißler oder bei der Bassena. Wer kann den Menschen diese Resignation verdenken, ist doch der schrecklichste aller bisherigen Kriege eben erst zu Ende gegangen... weiter




UNO

UNO rechnet 2019 mit 132 Millionen Menschen in Not

  • Konflikte, Bürgerkriege und Naturkatastrophen.

Genf. Internationale Konflikte, Bürgerkriege und andere Katastrophen - die Vereinten Nationen rechnen auch im kommenden Jahr mit mehr als 130 Millionen Menschen in Not. Jeder 70. Mensch weltweit sei von einer Krise betroffen, sagte UNO-Nothilfekoordinator Mark Lowcock am Dienstag in Genf... weiter




Auf dem Vormarsch: regierungstreue Kämpfer in Hodeidah. - © afp

Krieg

Riads schmutziger Krieg5

  • Im Jemen tobt die Schlacht um den Hafen Hodeidah. Saudische Kampfjets fliegen Angriffe im Minutentakt.

Hodeidha/Washington. (red) Im Jemen tobt eine Schlacht, die bereits mit der um Aleppo im syrischen Bürgerkrieg verglichen wird: Gekämpft wird um die strategisch wichtige Hafenstadt Hodeidah. Sie wird von schiitischen Houthi-Rebellen gegen Regierungstruppen verteidigt, seit Sonntag sind bei den Gefechten mehr als 150 Menschen getötet worden... weiter




Der kaiserliche Adler zierte am 12. November 1918 das letzte Mal den Kopf der "Wiener Zeitung". Informiert wurde u.a. über Hungerrationen, das Schicksal von Militärhunden und einen Theaterskandal. - © Collage: "WZ"-Ausschnitte November 1918; Zeichnung: Franz Nölken, 1884-1918 (akg-images/picturedesk.com)

Spurensuche im "WZ"-Archiv

Kein Fleisch, aber Flecktyphusgefahr13

  • Ein Blick auf den Sekundenzeiger der Geschichte: Was die "Wiener Zeitung" im November 1918 berichtete.

Wenn Geschichte geschrieben wird, scheint die Welt einen Moment lang anzuhalten. So auch am 12. November 1918. Die Menschen strömen vors Parlament, die Straßenbahn steht still. Doch das Leben geht weiter. Werfen wir einen Blick auf den Sekundenzeiger der Geschichte: Was berichtete die "Wiener Zeitung" in diesen Herbsttagen... weiter




Vor allem die Klimaänderungen, militärische Konflikte und Wirtschaftskrisen tragen zum Anstieg des weltweiten Hungers bei. - © APAweb/AP, Zsolt Czegledi

UNO

Welthunger steigt weiter an2

  • 821 Millionen Menschen litten 2017 an Nahrungsmittelmangel.

Rom. Die Zahl der hungerleidenden Menschen steigt wieder - unter anderem als Folge von Konflikten und Klimawandel. Im Jahr 2017 hatten 821 Millionen Menschen, etwa jeder neunte Erdbewohner, zu wenig zu essen, wie die Landwirtschaftsorganisation (Food and Agriculture Organization of the United Nations... weiter




- © privat

100 Jahre Tagebuch

Als um die ganz fettreichen Nahrungsmittel noch ein richtiges "G’riss" bestand4

Seit November 1918 arbeitete ich bei der Elektrofirma Promper & Ferner in Margareten, bei der ich einst ausgelernt hatte. Das Leben war sehr hart, da man nichts ohne Marken bekam, oft genug auch trotz solcher nicht. Nicht eingelöste Marken verfielen. Meinen Markenanteil ließ ich bei Mutter, die ja für unser leibliches Wohl, so gut es eben ging... weiter




Hans Holzinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg und stellvertretender Vorsitzender des Entwicklungspolitischen Beirats der Salzburger Landesregierung. - © KiTO

Gastkommentar

Mehr Waffen bringen mehr Unsicherheit7

  • Statt die Weltfragen wie Hunger, Armut, erzwungene Migration oder Klimawandel zu lösen, fließt viel Geld in die militärische Aufrüstung.

Die Welt ist in Aufruhr. Venezuela schlittert ins wirtschaftliche Chaos; im Iran protestieren die Menschen gegen massive Preiserhöhungen (Lebensmittel wurden zuletzt um bis zu 50 Prozent teurer); Nordkoreas Diktator zündelt immer wieder; in Afrika können Regierungen die Hoffnung der Menschen auf eine Verbesserung ihrer Lage immer weniger erfüllen;... weiter




Franz Zauner ist Online-Chef der "Wiener Zeitung" und stellvertretender Chefredakteur. - © Wiener Zeitung

Welternährung

Hilfe!31

Jeder Mensch braucht Hilfe, dann und wann. Und er bekommt sie auch, solange nur eine Geste der Selbstlosigkeit gefragt ist und nicht ihre Probe. Selbst die kleinste Hilfe beruht auf einem großzügigen Konzept: Man braucht etwas und bekommt es, einfach so. Am Sonntag ist der Welttag der humanitären Hilfe... weiter




Essen oder Nicht-Essen? Josef Ostendorf, Sophie Rois und Marc Hosemann bei McDonalds. - © apa/B. Gindl

Theaterkritik

Krankheit Leben19

  • Frank Castorf arbeitet sich auf der Perner-Insel grandios an Knut Hamsuns Roman "Hunger" ab.

"Swastika" ist das erste Wort, das an diesem Abend fällt. Swastika benennt jenes jahrtausendealte religiöse Symbol, das die Nationalsozialisten zum Hakenkreuz entstellten. Der Schauspieler Marc Hosemann brüllt das Wort ein ums andere Mal, wie von der Tarantel gestochen tigert er über die Bühne... weiter




Hilfe für den Jemen kommt nur über den Hafen Hodeidah - der jetzt Kampfzone werden soll. - © afp/Ahmed

Jemen

"Weltweit schlimmste Notlage"4

  • Drei Millionen Kinder sind im Jemen unterernährt. Österreich will mit einer Million Euro helfen.

Sanaa/Riad/Wien. Beeindruckende Hochhäuser aus Lehm, prächtige Moscheen und der einzigartige Großmarkt in Sanaa - das war der Jemen einmal. Heute wütet hier ein blutiger Bürgerkrieg, das Land steht für Hunger, Not und tausende Tote. Die vom Iran unterstützen Houthi-Rebellen, die einen Großteil des dicht bevölkerten Westen des Landes kontrollieren... weiter




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