• 22. September 2018

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Film

Hammer-Comic

  • Fantasy

(fan) Kenneth Branagh nimmt sich nach großartigen Shakespeare-Verfilmungen nun eines Marvel-Comic-Blockbusters an. Auf den ersten Blick verwunderlich, doch sind die nordischen Mythen um Verrat, Bruderzwist und Intrigen sind, wenngleich trivialisierter, gar nicht so weit vom Universum des englischen Dichterfürsten entfernt... weiter




Ob im kalten Jungganoven Pinkie (Sam Riley) doch Gefühle schlummern? Jedenfalls küsst er Rose (Andrea Riseborough), statt sie von der Klippe zu stoßen. Elmo

Film

Ein junger Soziopath

Dass in der ersten Einstellung eine Meereswelle bedrohlich anschwellend auf die nächtliche Küste zurollt, um dann schäumend auf dem Strand auszulaufen, symbolisiert bereits den ganzen Film: Während sich auf dem Pier des britischen Seebades fröhliche Ausflügler tummeln, geht es darunter wild tosend zu. Denn dort wird ein früherer Gang-Boss erstochen... weiter




Sprachlehrer Geoffrey Rush, Königsgattin Helena Bonham Carter und der Seite des stotternden Königs Colin Firth, der für seine Glanzleistung mit dem Oscar geehrt wurde. - © epa

Film

Vier Oscars für den stotternden König

  • "The King's Speech" reüssierte in den Königskategorien Bester Film, Hauptdarsteller, Regie und Drehbuch.
  • Natalie Portman beste Hauptdarstellerin.
  • "True Grit" großer Verlierer des Abends.

Los Angeles. Es war ein Triumphzug der Favoriten bei der 83. Oscar-Verleihung. Und der erklärte Favorit führte die Rangliste an: Das britische Historiendrama "The King's Speech" wurde bei der 83. Oscar-Verleihung Sonntagabend in Hollywood zum besten Film gekürt und setzte sich damit gegen den Mitfavoriten "The Social Network" durch... weiter




Filmregisseurin Jessica Hausner. - © APA/epa

Film

"Lourdes ist ein böses Märchen"

Wien. In ihrem bereits mehrfach ausgezeichneten Film "Lourdes", der am Freitag in den heimischen Kinos anläuft, zeigt die österreichische Regisseurin Jessica Hausner den Alltag einer Pilgerreise in den französischen Wallfahrtsort - und ein Wunder, das vielleicht doch gar keines ist... weiter




Am 30. Juli feiert Bogdanovich seinen 70. Geburtstag. Foto: epa

Film

Kinogänger als Wunderkind

  • Peter Bogdanovich, Regisseur von Kultfilmen wie "Die letzte Vorstellung" und "Is was, Doc?", wird Ende Juli 70 Jahre alt.
  • Im Unterschied zu manchen Säulenheiligen der Filmregie, die Jahrzehnte damit zugebracht haben, ihr eigenes Seelenleben zu inszenieren, hat Peter Bogdanovich es vorgezogen, sich hinter seinen Figuren und deren Geschichten zu verbergen. Sein filmisches Werk kommt weitgehend ohne autobiographische Elemente aus; seine Kindheit, sein Familienhintergrund, seine (zumeist problematischen) Beziehungen zu Frauen, seine persönlichen Krisen und Katastrophen haben allenfalls indirekt, in verschlüsselter Form, Eingang in seine Arbeit gefunden, wurden von ihm aber nie zum Gegenstand eines Films gemacht.

Seine große, bereits in jungen Jahren erwachte Leidenschaft für das Kino thematisierte er dafür mit umso größerer Ausdauer und Offenherzigkeit, und nicht wenige seiner Figuren teilen diese Leidenschaft mit ihm. Ort der Sammlung Das Kino ist für Bogdanovich kein Ort der Zerstreuung, sondern der Sammlung: Man sucht es auf... weiter




This Human World

Die Stadt der Menschenrechte

Von 2. bis 12. Dezember wird zum 60. Jubiläum der Menschenrechtsdeklaration erstmals in Wien das brisante Thema Menschenrechte im Filmfestival "this human world" von der cineastischen Seite beleuchtet. Zum 60. Jubiläum der Menschenrechtsdeklaration bietet das Festival "this human world" von 2. bis 12... weiter




Film

Ein Engel am Weihnachtstag

  • Zum "inspirierendsten Film aller Zeiten" gewählt: Frank Capras Meisterwerk "Ist das Leben nicht schön?", der am 24. Dezember spielt.

Frank Capras berühmter Filmklassiker "Ist das Leben nicht schön" hatte vor genau 61 Jahren, zu Weihnachten 1946, Premiere. Die Handlung des Films spielt (zumindest teilweise) an einem 24. Dezember, daher wird er meist zur Weihnachtszeit gespielt. Die erste Hälfte des Films wird aus himmlischer Perspektive erzählt... weiter




Film

Die Demontage des Marlborough-Man

  • "Brokeback Mountain" (USA).
  • Ang Lees genialer (Anti-)Western über die Liebe zweier Cowboys
  • Wyoming im Jahr 1963: Die Cowboys Jack und Ennis arbeiten als Schafhüter in den Bergen. In den Wochen der Einsamkeit entdecken sie ihre Liebe zueinander, eine Liebe, die sie aber nur im Schutz des Brokeback Mountain ausleben können. Beide heiraten später, werden Väter, doch ihr wahres Glück erleben sie nur miteinander - verborgen vor den Augen der anderen, in kurzen Momenten der Innigkeit. Jacks Ansinnen, eine Farm zu kaufen und dort gemeinsam mit ihm zu leben, weist Ennis zurück: Die Prüderie Amerikas würde es nicht dulden, hat es nie geduldet. Und was man nicht ändern kann, muss man eben aushalten.

Zwanzig Jahre lang leben die beiden auf diese Art, können weder zueinander kommen noch voneinander lassen. Regisseur Ang Lee macht aus diesem Dilemma zweier einander liebender Männer aber kein Schwulendrama, sondern einen bestechend schlichten, berührenden, eindringlichen, erschütternden und schönen Film über die Liebe... weiter




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