• 19. November 2018

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Schlagwortsuche

Salzburg

Schlepper zu Haftstrafe verurteilt

  • Gericht sah ihn als Mitglied einer kriminellen Vereinigung.

Am Landesgericht Salzburg ist am Mittwoch ein 30-jähriger Iraker wegen gewerbsmäßiger Schlepperei im Rahmen einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Er soll im September 2015 in einem vorausfahrenden Auto einen Kleinbus mit 36 Flüchtlingen aus dem Irak von Ungarn nach Österreich gelotst haben... weiter




Schlepper bringen Menschen von Agadez nach Libyen durch die Wüste. - © apa, ap, Jerome Delay

Niger

Schmuggel als einziges Einkommen9

  • Die EU nahm viel Geld in die Hand, um die illegale Migration zu stoppen. Der Plan hat jedoch Nebenwirkungen.

Wien. Die Stadt Agadez liegt tausende Kilometer entfernt von der Grenze der Europäischen Union. Dazwischen erstreckt sich die Sahara: eine schier unüberwindbare Barriere aus Stein, Fels und Sand. Trotzdem spielt die Stadt eine entscheidende Rolle für die Migrationspolitik der EU. Denn Agadez ist die Hauptstadt der Schmuggler... weiter




Am 26. August 2015 erstickten 71 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und dem Irak in diesem Kühl-Lkw auf der A4 bei Parndorf - © APAweb / Roland SchlagerVideo

A4-Prozess

Hohe Haftstrafen für Schlepperbande8

  • 2015 erstickten 71 Flüchtlinge in einem Lkw auf der A4. Die Hauptangeklagten wurden heute zu 25 Jahre Haft verurteilt.

Kecskemet/Parndorf. Mit Haftstrafen von 25 Jahren für die vier Hauptangeklagten ist am Donnerstag der Prozess gegen eine Schlepperbande zu Ende gegangen, die für den Tod von 71 Flüchtlingen im August 2015 verantwortlich gemacht wird. Das Gericht in der südungarischen Stadt Kecskemet blieb damit unter den von der Staatsanwaltschaft geforderten... weiter




Proteste gegen den Menschenhandel und das Schlepper-Unwesen haben Facebook bisher nicht zum Handeln bewegt.  - © APAweb / AP Photo, Thibault Camus

Protest

Menschenhandel mit Facebook-Hilfe4

  • NGO kritisiert, dass Soziale Medien Kriminellen eine "Plattform mit Turbomotor" bieten.

Genf. Scharfe Kritik an Facebook und Co: Die sozialen Medien böten Schmugglern und Folterern Plattformen und täten zu wenig, um deren schmutziges Geschäft zu unterbinden, sagte der Kommunikationschef der Organisation für Migration (IOM), Leonard Doyle, am Freitag in Genf in einem ungewöhnlich emotionalen Appell... weiter




Libyscher Schlepperboss hindert Flüchtlinge an Überfahrt - was sich Italien einiges kosten lässt. - © afp

Libyen

Ahmed Dabashis wundersame Läuterung22

  • "Al-Ammu" ist Schlepperboss, Drogen- und Ölschmuggler, jetzt hilft er Italien, Flüchtlinge von Europa fernzuhalten.

Rom. Sie nennen ihn al-Ammu, den Onkel. Als er vor Jahren noch auf der Suche nach Gelegenheitsjobs auf dem Markt von Sabratha herumlungerte, fragte Ahmed Dabashi stets: "Onkel, hast Du mal eine Zigarette?" Der Spruch wurde zu seinem Spitznamen. Sonst hat Dabashi kaum noch etwas mit dem kleinen Jungen von damals gemein... weiter




Schlepper befördern Menschen oftmals unter äußerst gefährlichen und prekären Verhältnissen (Symbolbild). - © BKA

Schlepper

"Lasse niemanden schwarz einsteigen"1

  • Prozessstart gegen mutmaßliche kriminelle Vereinigung, die mehr als 170 Menschen geschleppt haben soll.

Wien. In einem viel zu kleinen Auto eingesperrt, zwischen Menschen eingepresst, den Schleppern schutzlos ausgeliefert. Kaum Luft zu bekommen, stundenlang ohne Pausen und Verpflegung auszuharren: Dieses Schreckensszenario mussten laut Anklage der Staatsanwaltschaft Wien drei irakische Familien Ende August 2016 auf der Westautobahn durchleben... weiter




Nicht alle Flüchtlinge haben das Glück, gerettet zu werden. - © APA, afp, Yara Nardi

Jemen

Schlepper soll Jugendliche ertränkt haben8

  • Drama vor der Küste Jemens: Schlepper zwingen erneut 180 Flüchtlinge, über Bord zu gehen.

Genf.  Ein Flüchtlingsdrama hat sich offenbar im Golf von Aden zugetragen. Ein Schlepper ertränkte der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zufolge vor der Küste Jemens 29 aus Somalia und Äthiopien stammende Migranten. Auf einem Boot habe der Schmuggler dort am Mittwoch mehr als 120 Migranten gezwungen, ins Wasser zu springen... weiter




- © apa/dpa/Matthias Balk

Bericht des Innenministeriums

Schlepperei boomt weiter6

  • Schlepperbericht des Innenministeriums: auch künftig hoher Zustrom zu erwarten.

Wien. Nach der Migrationswelle 2015 und der Schließung der Westbalkanroute ist die Zahl der nach Österreich geschleppten Personen und der Schlepper 2016 zurückgegangen. Das geht aus dem am Donnerstag vom Innenministerium vorgelegten Schlepperbericht hervor. Dennoch liegen die Zahlen deutlich über jenen von 2014... weiter




Flüchtlinge

Zahl der Schlepper und Geschleppten stark gesunken1

  • Der "Schlepperbericht" des Innenministeriums sieht Libyen als Hotspot des Schlepperwesens.

Wien. Nach der Migrationswelle 2015 und der Schließung der Westbalkanroute ist die Zahl der nach Österreich geschleppten Personen und der Schlepper 2016 zurückgegangen. Dennoch liegen die Zahlen deutlich über jenen von 2014, heißt es im Schlepperbericht des Innenministeriums. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 50... weiter




Kaum seetüchtige Schlauchboote werden von Schleppern mit Menschen überladen.  - © AP Photo/Emilio Morenatti

Flüchtlinge

Mehr als 2.000 Tote seit Jahresbeginn im Mittelmeer2

  • Nicht jeder Schiffsbruch wird bemerkt - Hilfsorganisationen gehen von weit mehr Opfern aus.

Rom. Auf dem gefährlichsten Seeweg über das Mittelmeer sind in der ersten Jahreshälfte bereits mehr als 2.000 Menschen ums Leben gekommen. Von 2.108 Toten und Vermissten im Mittelmeer starben alleine 2.011 Migranten und Flüchtlinge auf der zentralen Route zwischen Libyen und Italien... weiter




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