• 18. Juli 2018

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Schlagwortsuche

Welttheater in 38 Minuten: Dirty-Projectors-Kopf David Longstreth. - © Frank Rothenberg

Pop

Nicht weniger als alles

  • Die US-Band Dirty Projectors schickt ihrem disparaten letzten, titellosen Werk mit "Lamp Lit Prose" einen wesentlich zugänglicheren Nachfolger hinterher.

Vermutlich haben selbst sogenannte Insider Dirty Projectors (ohne "the") frühestens seit 2009 auf dem Radar, als sie mit dem Album "Bitte Orca" einen Überraschungserfolg mit Billboard-Top-100-Notierung landeten. Der Longplayer mit dem seltsamen Titel - lässt sich denn ein Killerwal wirklich bitten... weiter




Vorsicht, wippendes rechtes Knie! Matt Berninger und The National live in Linz. - © Tom Mesic

Pop

Linz ist nahe am Wasser gebaut16

  • In der oberösterreichischen Landeshauptstadt ging am Mittwoch das "Ahoi! The Full Hit Of Summer"-Festival über die Bühne.

Das herzliche "Griass di!" am Einlass legt nicht nur nahe, dass man sich glücklicherweise eh nicht verfahren hat und wohlbehalten am richtigen Ort, der hoamatländischen Landeshaupt- und Stahlstadt Linz, angekommen ist. Man fühlt sich gleich auch wieder daran erinnert, dass das "Ahoi... weiter




Melody Gardot begleitet sich am Klavier. - © Rainer Rygalyk

Konzertkritik

Und immer wieder "Auf Wiedersehen"9

  • Melody Gardot schuf beim Jazz Fest in der Staatsoper intime Momente, Louie Austen fand es "leiwand".

Die Gerti konnte leider nicht kommen. Die Gesangslehrerin von Louie Austen ist aber auch schon 96, und er hat ihr halt gesagt: "Mocht nix, i schick dir a Postkortn." Der Sänger mit der untadeligen Garderobe - weißer Anzug, weißer Hut, weiße Schuhe - war beim Jazz Fest Wien in der Staatsoper angetreten, um sein neues Projekt vorzustellen... weiter




Witzige Verballhornungen: Klitclique debütieren. - © Elsa Okazaki

Pop

Steuergeld, Oida!2

  • Mit seinem gewinnenden Debütalbum "Schlecht im Bett, gut im Rap" setzt das Wiener Cloud-Rap-Duo Klitclique ein provokantes Statement.

Es ist nicht sehr leicht, den gesellschaftlichen Mainstream heute noch großartig herauszufordern. Zu raffiniert, zu vielfältig sind dessen Absorptionsmöglichkeiten geworden, als dass sich dissidente Stimmen noch spektakulär Gehör verschaffen könnten. Das könnte natürlich auch das Problem des Wiener Rap-Duos Klitclique sein... weiter




Eilen und (ver-)weilen: Nach Gastauftritten bei u. a. Drake stellt sich Jorja Smith nun solo vor. - © Sony Music

Pop

Die Frau der zwei Geschwindigkeiten3

  • Die 21-jährige britische R&B-Sängerin Jorja Smith veröffentlicht ihr Debütalbum "Lost & Found": eine Talentprobe.

Tempo scheint hier immer in zwei unterschiedlichen Ausformungen eine größere Rolle zu spielen. Einerseits steht die 21-jährige britische R&B- und Soulsängerin Jorja Smith in den bisher von ihr vorgelegten Einzelsongs eindeutig mit einem Fuß auf der Bremse... weiter




- © Mark Seliger

Soul

"Man sollte mich kennen - schon lange!"6

  • Soul-Kraftstimme Bettye LaVette über das Reizwort "Comeback" und was schwarze Frauen Bob Dylan voraushaben.

Das erste, was Bettye LaVette einem gleich einmal abräumt, sind Illusionen. "Sie sind ja wohl der romantischste Mensch der Welt", sagt sie mit ihrer charakteristisch belegten Stimme und lacht vergnügt am Telefon dazu. Die Frage, die die 72-Jährige so amüsiert, dreht sich um die Auswahl der Songs für ihr aktuelles Album "Things have changed" (Verve)... weiter




Virtuelle Poser, bald real in Österreich: die Gorillaz. - © Jamie Hewlett

Pop

Der Affe ist ein Arbeitstier3

  • Neues Album: Die Gorillaz waren schon wieder fleißig. Live im August am FM4-Frequency-Festival.

Dem Mann scheint relativ schnell langweilig zu werden. Immerhin hat Damon Albarn das letzte Album seiner virtuellen Comic-Band Gorillaz vor gerade einmal einem Jahr vorgelegt und trotzdem beschlossen, neben seinen zahlreichen anderen Musikprojekten husch-husch auch schon wieder einen Nachfolger zu produzieren... weiter




Melodischer Überschwang: Granada um Mastermind Thomas Petritsch (2.v.r.). - © Carina Antl

Pop

Weit weg von Wien

  • Granada absolvieren nach ihrem markanten Einstand im Jahr 2016 die schwierige Übung von Album Nummer zwei. Die "Wiener Zeitung" hat das Quintett getroffen.

"Die Band ist selbstbewusst, aber nicht abgehoben, verschwitzt, aber nicht prollig, intelligent, aber nicht kunstbeflissen, und auf alle Fälle sehr weit weg von Wien." Es ist - auch den hier komplimentierten Musikern - nicht ganz klar, wie die Kollegen der "Nürnberger Zeitung" den letzten Halbsatz in ihrem Lob auf Granada gemeint haben... weiter




"Time is running out": Trent Reznor (links) und Atticus Ross von den Nine Inch Nails. - © Corinne Schiavone

Pop

Neues vom schwarzen Stern9

  • Die Nine Inch Nails begegnen mit ihrem neuen Album "Bad Witch" wieder dem Abgrund.

Die Vorliebe der Band für unwirtliches Terrain ist bekannt. Und irgendeinen Grund wird es schon haben, dass Trent Reznor zwischen Weltschmerz, durchaus im Sinne von Selbstverletzung und Urlaub höchstens im Jammertal sich als ewig Zerrissener lieber dem Leid und der Seelenpein hingibt als in der Rosenzucht sein Heil und Glück zu finden... weiter




Befreiungstanz mit Kunstdiplom: David Byrne bei der Arbeit in Wien. - © APA / HERBERT NEUBAUER

Pop

Der Heilsbringer mit der Glücksformel8

  • David Byrne euphorisierte sein Publikum im Wiener Museumsquartier mit einem Konzert des Jahres.

Es beginnt mit einem auf die Bühne gestellten Küchentisch und David Byrne in der Rolle als Dichter und Denker. Der hält zwar ein künstliches Gehirn in der Hand, nützt diese Beinahe-Analogie zum Auftakt mit dem in sich ruhenden neuen Stück "Here" dann aber doch nicht dazu, den Hamlet zu geben... weiter




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