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Elastische Spannungsbögen in formaler Geschlossenheit: Nate Brenner alias Naytronix. Foto: Ginger Fierstein

Pop

Lakonische Meditationen2

  • US-Musiker Nate Brenner überzeugt auf seinem zweiten Album unter dem Alias Naytronix mit Dichte, Dynamik und exzellentem Timing.

Nein, es kann nicht schaden, wenn von den Referenzwolken auf dem Himmel, der sich über den noch weitgehend unvermessenen Flecken des Planeten Pop auftut, derzeit oft Arthur Russell herabschaut: Jener im ländlichen Iowa geborene, aber unabdingbar zum musikalischen Kosmos New Yorks gehörende, klassisch geschulte Komponist... weiter




Die einstige Dreifaltigkeit von Harmonia: Hans-Joachim Roedelius, Michael Rother und Dieter Moebius (v.l.n.r.). Foto: Ann Weitz

Pop

Krautrock-Klassiker2

  • Im Juli dieses Jahres verstarb Dieter Moebius. Ein Box-Set des Gesamtwerks huldigt nun seiner Band Harmonia, die in den 1970er Jahren Geschichte schrieb.

Dass das einzig verbliebene Original-Mitglied von Kraftwerk, Ralf Hütter, seine Band qua Selbstkanonisierung als postmodernes Gesamtkunstwerk ins Museum für Gegenwartskunst überführt, wird gern belächelt oder kritisiert. Aber wie schon so oft ist der Düsseldorfer Elektropionier seiner Zeit ein wenig voraus... weiter




Verhaltensauffälliges Stehaufmännchen mit großem Herzen: US-Songwriter Ryan Adams. Foto: Sony Music

Pop

Harmonie in Moll1

  • "1989": Ryan Adams hat das Erfolgsalbum von Pop-Queen Taylor Swift gecovert und ihre Songs mit einer Patina aus Schmelz, Pathos und Melancholie überzogen.

Ryan Adams, der Troubadour mit einer an musikalischen Facetten, privaten Allüren und öffentlichen Exzessen reichen Karriere, feiert am 5. November seinen 41. Geburtstag. Am selben Tag wie Gram Parsons, der 1973 verstorbene Country-Rock-Tragöde, mit dem Adams nicht nur dessen Verletzlichkeit teilt, sondern auch dessen Gabe... weiter




Vom Fantasy-Sujet bitte nicht täuschen lassen: fabelhaftes Comeback von Joanna Newsom. - © Annabel Mehran

Joanna Newsom

Meditation über Vergänglichkeit8

  • US-Ausnahmemusikerin Joanna Newsom und "Divers", ihr erstes Album seit dem Jahr 2010.

Vorab veröffentlichte Fotos zum Album ließen die Befürchtung aufkommen, Joanna Newsom hätte ihren Sinn für Ästhetik verloren. Samt Papagei auf dem Arm und quasi als Titanic-Rose posierend, fühlte man sich an Fantasyposter aus einschlägigen Bestellkatalogen erinnert... weiter




Phönix von eigenen Gnaden: Ex-Teenie-Star Selena Gomez bei der Erwachsenwerdung. - © Universal Music

Pop

Sie will wieder auffi, auffi!1

  • Selena Gomez blickt mit ihrem zweiten Soloalbum "Revival" zurück - und nach vorne.

Mit etwas Skepsis war dem Album im Vorfeld durchaus auch deshalb zu begegnen, weil Selena Gomez ausgerechnet Entertainment-Kapazunder wie Christina Aguilera, Janet Jackson oder die Boyband ’N Sync als Einfluss dafür ins Feld geführt hatte. Als heute 23-jähriger einstiger Teenie-Star in seiner späteren Phase lässt die US-Sängerin mit einer... weiter




"Oh weh!"-Refrains als Ohrwürmer: Theo Hutchcraft (links) und Adam Anderson alias Hurts. Live gelitten wird am 26. Februar in der Wiener Stadthalle. - © Haze Alieu Yama

Hurts

Dramen mit schöner Frisur6

  • Mit "Surrender" veröffentlicht das britische Duo Hurts sein drittes Studioalbum.

Im Grunde genommen ist Leiden oft kein Gefühlszustand, sondern eine Lebenseinstellung. Gerade Popmusik zwischen "Oh weh!"-Singer-Songwritertum und gefühliger Balladenkunst, die in Mehrzweckhallen für Feuerzeug-, also Smartphone-Alarm sorgt, weiß nur zu gut um die Wirkungsmacht des In-Schwermut-Badens... weiter




Verspielte Pressefotos, ernste Inhalte: US-Musiker John Grant neigt nicht selten zum Selbst-Exorzismus. Foto: Michael Berman

Pop

Hommage an den deutschen Genitiv3

  • John Grant schlägt auf seinem neuerlich exzellenten dritten Soloalbum, "Grey Tickles, Black Pressure", eine forcierte Gangart ein.

Bekennerhaft. Autobiografisch. Das sind in allen Kunstformen, die direkt oder teilweise den Weg der verbalen Übermittlung nehmen, problematische Attribute. Sie sind zwar im Pop, wo der primäre Zugang über die Musik erfolgt, nicht ganz so heikel wie in der Literatur... weiter




Konstantin Wecker ist Teil der "Voices For Refugees": Am Samstag geht das Solidaritätskonzert ab 16.30 Uhr auf dem Wiener Heldenplatz über die Bühne. - © dpa/Patrick Seeger

Konstantin Wecker

"Es ist auch wichtig aufzuschreien!"6

  • Einst kritisch beäugte Pop-Charity erlebt im Zuge der Flüchtlingskrise ein positives Revival.

Aktuell demonstriert Bernhard Eder, wie man es auch machen kann. Einerseits organisierte der Songwriter mit der Reihe "Melodies For Refugees" zuletzt zwei Konzertabende, deren Erlös der Kriegsflüchtlinge in Österreich unterstützenden Initiative "Helfen. Wie. Wir" zugutekommt... weiter




Breitwandsounds und großes Kino: Lana Del Rey gibt es auch auf "Honeymoon" nicht billig. Foto: Neil Krug

Pop

Gemütliches Unbehagen2

  • Lana Del Rey kleidet auf ihrem neuen Album, "Honeymoon", teilweise abgründige Inhalte in ein überzeugendes musikalisches Retro-Design.

Gleich der Anfang ist betörend. Bei "Honeymoon" drängt sich die Phrase "großes Kino" geradezu zwanghaft auf, wird doch Lana Del Reys Musik gerne als cinematic bezeichnet: Dick in Streicher eingepackt, bahnt sich eine Ballade über das Gefährliche von Liebe und erotischer Anziehung den Weg... weiter




Fehlfarben-Sänger Peter Hein hat keine Lust (mehr), sich als Zitatenquelle für schlaue Diskurse zu produzieren. Etwas zu sagen hat er trotzdem. Foto: Julia Hoppen

Pop

Lakonischer Beobachter2

  • Fehlfarben um Sänger Peter Hein überzeugen auf ihrem neuen Album mit musikalischer Ausgeglichenheit und klugen Bestandsaufnahmen des Zeitgeschehens.

In bestimmten Segmenten hat Deutschland in der Popmusik Maßstäbe gesetzt. Am Krautrock, jener polymorphen, komplex strukturierten und von experimentellem Impetus befeuerten deutschen Rockmusik der späten 60er und frühen 70er Jahre, orientieren sich bis heute Heerscharen popmusikalischer Freigeister... weiter




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