• 24. Juni 2018

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Schlagwortsuche

Schwer verkabelt in Prä-Handy-Zeiten: The Moody Blues 1970 (rund um Mastermind Justin Hayward, 2.v.l.). - © GAB Archive/getty images

Pop

Nachhaltige Träume1

  • Vielen Pop-Kritikern ein Gräuel - unserem Autor stets ein Quell von Glück und Freude: Eine sehr persönliche Erinnerung an die britische Band The Moody Blues.

Wenn wir, mutigerweise, davon ausgehen, dass die Zeit, so wie wir sie zu kennen glauben, nur als Gegenwart vorstellig wird, dann gibt es eigentlich keinen Grund, sich im Vergangenen, in den "versunknen schönen Tagen" (Eichendorff), herumzutreiben. Und doch: Irgendwie zieht es uns, je älter wir werden... weiter




Die wahre, vermarktbare Liebe: Beyoncé und Jay-Z. - © Parkwood Entertainment

Beyoncé

Die Liebe, das Geld und die Kunstgeschichte3

  • Beyoncé und Gatte Jay-Z haben ein gemeinsames Album veröffentlicht und einen superben Werbespot für den Louvre gedreht.

Die "Mona Lisa". Das ist dieses sehr, sehr berühmte Bild, das die meisten Menschen, die im Pariser Louvre waren, nur hinter einer Wand aus Handys und Hinterköpfen kennen. Alle jene können sich jetzt auf eine Museumsführung der speziellen Art mitnehmen lassen - und zwar von Popstar Beyoncé und ihrem Ehemann Jay-Z... weiter




"Liberation": Befreit, nicht nur von Miederware: Christina Aguilera. - © Sony Music

Pop

Vom Hudeln kommen die Kinder1

  • Christina Aguileras erstes Album seit sechs Jahren: Neo-R&B über Selbstbewusstsein und Sex.

Bereits das ungeschminkte Coversujet wurde in Kombination mit dem selbstbewusst-kämpferischen Blick der Protagonistin und dem Albumnamen "Liberation" in Großbuchstaben als das Statement verstanden, das es auch ist. Und auch bezüglich des Songs "Fall In Line" und dessen Kernbotschaft bestanden bereits vor der Albumveröffentlichung absolut kein... weiter




"Step Into The Grey": Stuart A. Staples. - © Richard Dumas

Pop

Reduktion in Überlänge2

  • Mit seinen Tindersticks steht Stuart A. Staples für Schwermutsepen. Auf einem neuen Soloalbum drängt der Sänger nun ins Experimentelle und reicht vier Songs in 54 Minuten.

Wer glücklich und zufrieden ist, wenn draußen nur die Sonne scheint, wer die Welt mit ihrem Elend, ihren Kriegen und all den anderen unschönen Dingen prima ausblenden kann und wer Liebeskummer vorwiegend aus Filmen kennt, für den waren die Tindersticks noch nie die richtige Band... weiter




Soulful: Daltrey. - © Steve Schofield

Pop

Mit dem Oldtimer ins Glück7

  • "As Long As I Have You": The-Who-Sänger Roger Daltrey hat sein erstes Soloalbum seit 26 Jahren vorgelegt.

Der Mann hat als die Stimme von The Who ohne jeden Zweifel Musikgeschichte geschrieben. Während im Hintergrund die Bühne brannte, Kollege Pete Townshend seine Gitarre abwatschte (die Windmühle!) und dann in Stückwerk zerlegte und auf Drummer Keith Moon, das Vorbild für den durchgeknallten Plüsch-Schlagzeuger Animal aus der "Muppet Show"... weiter




Fernseh-Köpfe und Synchrontanz-Phalanx: Katy Perry gastierte in Wien. - © APA/Georg Hochmuth

Katy Perry

Reizüberflutung mit Riesenlippe9

  • Katy Perry lenkte in der Wiener Stadthalle mit großem Klimbim von ihrem Album "Witness" ab.

Das Kernsujet des Abends um eine Pop-Art-Pupille, die wahlweise auch auf gut und gerne sechs Meter hohen Puppen in Gestalt von Vorstandsvorsitzenden in einen als Kopfersatz gebrauchten Fernseher montiert wird (der dazugehörige Song heißt "Chained To The Rhythm" und übt sich im Fachbereich Kaugummipop an beinharter Kapitalismuskritik - Stichwort... weiter




Glitzern und schillern: Emotionale Überfrachtung mit Chvrches um Sängerin Lauren Mayberry. - © Danny Clinch

Pop

Einmal Zucker extra4

  • Chvrches liefern mit ihrem neuen Album endgültig Pop mit großer Geste. Im Sommer live in Linz.

Leiden hat in der Popmusik bekanntlich immer Saison. Gerade erst hat Maximilian Hecker mit "Wretched Love Songs" als waidwunder Gefühlsmann wieder vorexerziert, wie man aus der diesbezüglichen Grundgestimmtheit unter Zuhilfenahme eines Klaviers eine regelrechte Lebenseinstellung künstlich - oder sagen wir: künstlerisch - herstellen kann... weiter




Absurde Gedankenketten: Father John Misty. - © Emma Tillman

Pop

Ein Haustier namens Jeff1

  • Wunderliche Gedanken entwickelt der US-Musiker Josh Tillman alias Father John Misty auf seiner nur mäßig gelungenen neuen Platte, "God’s Favorite Customer".

Man sollte ja nicht unbedingt jedes Wort der Pop-"Bibel" Pitchfork auf jenen Altar legen, vor dem einstens Kritikergötzen wie Marcel Reich-Ranicki angebetet worden sind. Aber wo die Kollegen recht haben, haben sie recht. "Josh Tillman brilliert noch immer im Quälen jener verlorenen Seelen, die seine Musik mögen"... weiter




Oh weh! Herr Hecker. - © Minsu Sun

Pop

Männer, die sich selbst im Weg stehen2

  • Maximilian Hecker leidet sich durch sein neues Album "Wretched Love Songs". Wir leiden mit.

Extremismus, Nationalismus, Separatismus. Radikalisierung. Die Spaltung der Gesellschaft. Unberechenbare Machthaber zwischen Pjöngjang und Washington, D.C. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf uns alle. Klimawandel. Flüchtlingsdramen. Neid, Missgunst und immer wieder auch Hass. Soziale Schräglagen, Einkommensscheren... weiter




Der Konservator kehrt zurück - erneut auch als Songwriter: Ry Cooder. - © Joachim Cooder

Pop

Geistesverwandte Träumer1

  • Der US-Musiker Ry Cooder legt wieder neue Musik vor: Auf seinem wunderbaren Album "The Prodigal Son" trifft Jesus auf Woody Guthrie.

Seit den Beatles gehört es für Protagonisten des Pop-Universums im wahrsten Wortsinn zum guten Ton, ihre Songs auch selber zu schreiben. Aus diesem Kult um die originäre Schöpfung resultiert eine gar nicht so seltene Lesart, die zum Beispiel einen Kris Kristofferson wegen seines wesentlich größeren kompositorischen Outputs über einen Johnny Cash... weiter




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