• 24. September 2018

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Virtuelle Poser, bald real in Österreich: die Gorillaz. - © Jamie Hewlett

Pop

Der Affe ist ein Arbeitstier3

  • Neues Album: Die Gorillaz waren schon wieder fleißig. Live im August am FM4-Frequency-Festival.

Dem Mann scheint relativ schnell langweilig zu werden. Immerhin hat Damon Albarn das letzte Album seiner virtuellen Comic-Band Gorillaz vor gerade einmal einem Jahr vorgelegt und trotzdem beschlossen, neben seinen zahlreichen anderen Musikprojekten husch-husch auch schon wieder einen Nachfolger zu produzieren... weiter




Melodischer Überschwang: Granada um Mastermind Thomas Petritsch (2.v.r.). - © Carina Antl

Pop

Weit weg von Wien

  • Granada absolvieren nach ihrem markanten Einstand im Jahr 2016 die schwierige Übung von Album Nummer zwei. Die "Wiener Zeitung" hat das Quintett getroffen.

"Die Band ist selbstbewusst, aber nicht abgehoben, verschwitzt, aber nicht prollig, intelligent, aber nicht kunstbeflissen, und auf alle Fälle sehr weit weg von Wien." Es ist - auch den hier komplimentierten Musikern - nicht ganz klar, wie die Kollegen der "Nürnberger Zeitung" den letzten Halbsatz in ihrem Lob auf Granada gemeint haben... weiter




"Time is running out": Trent Reznor (links) und Atticus Ross von den Nine Inch Nails. - © Corinne Schiavone

Pop

Neues vom schwarzen Stern10

  • Die Nine Inch Nails begegnen mit ihrem neuen Album "Bad Witch" wieder dem Abgrund.

Die Vorliebe der Band für unwirtliches Terrain ist bekannt. Und irgendeinen Grund wird es schon haben, dass Trent Reznor zwischen Weltschmerz, durchaus im Sinne von Selbstverletzung und Urlaub höchstens im Jammertal sich als ewig Zerrissener lieber dem Leid und der Seelenpein hingibt als in der Rosenzucht sein Heil und Glück zu finden... weiter




Befreiungstanz mit Kunstdiplom: David Byrne bei der Arbeit in Wien. - © APA / HERBERT NEUBAUER

Pop

Der Heilsbringer mit der Glücksformel8

  • David Byrne euphorisierte sein Publikum im Wiener Museumsquartier mit einem Konzert des Jahres.

Es beginnt mit einem auf die Bühne gestellten Küchentisch und David Byrne in der Rolle als Dichter und Denker. Der hält zwar ein künstliches Gehirn in der Hand, nützt diese Beinahe-Analogie zum Auftakt mit dem in sich ruhenden neuen Stück "Here" dann aber doch nicht dazu, den Hamlet zu geben... weiter




Schwer verkabelt in Prä-Handy-Zeiten: The Moody Blues 1970 (rund um Mastermind Justin Hayward, 2.v.l.). - © GAB Archive/getty images

Pop

Nachhaltige Träume1

  • Vielen Pop-Kritikern ein Gräuel - unserem Autor stets ein Quell von Glück und Freude: Eine sehr persönliche Erinnerung an die britische Band The Moody Blues.

Wenn wir, mutigerweise, davon ausgehen, dass die Zeit, so wie wir sie zu kennen glauben, nur als Gegenwart vorstellig wird, dann gibt es eigentlich keinen Grund, sich im Vergangenen, in den "versunknen schönen Tagen" (Eichendorff), herumzutreiben. Und doch: Irgendwie zieht es uns, je älter wir werden... weiter




Die wahre, vermarktbare Liebe: Beyoncé und Jay-Z. - © Parkwood Entertainment

Beyoncé

Die Liebe, das Geld und die Kunstgeschichte4

  • Beyoncé und Gatte Jay-Z haben ein gemeinsames Album veröffentlicht und einen superben Werbespot für den Louvre gedreht.

Die "Mona Lisa". Das ist dieses sehr, sehr berühmte Bild, das die meisten Menschen, die im Pariser Louvre waren, nur hinter einer Wand aus Handys und Hinterköpfen kennen. Alle jene können sich jetzt auf eine Museumsführung der speziellen Art mitnehmen lassen - und zwar von Popstar Beyoncé und ihrem Ehemann Jay-Z... weiter




"Liberation": Befreit, nicht nur von Miederware: Christina Aguilera. - © Sony Music

Pop

Vom Hudeln kommen die Kinder1

  • Christina Aguileras erstes Album seit sechs Jahren: Neo-R&B über Selbstbewusstsein und Sex.

Bereits das ungeschminkte Coversujet wurde in Kombination mit dem selbstbewusst-kämpferischen Blick der Protagonistin und dem Albumnamen "Liberation" in Großbuchstaben als das Statement verstanden, das es auch ist. Und auch bezüglich des Songs "Fall In Line" und dessen Kernbotschaft bestanden bereits vor der Albumveröffentlichung absolut kein... weiter




"Step Into The Grey": Stuart A. Staples. - © Richard Dumas

Pop

Reduktion in Überlänge2

  • Mit seinen Tindersticks steht Stuart A. Staples für Schwermutsepen. Auf einem neuen Soloalbum drängt der Sänger nun ins Experimentelle und reicht vier Songs in 54 Minuten.

Wer glücklich und zufrieden ist, wenn draußen nur die Sonne scheint, wer die Welt mit ihrem Elend, ihren Kriegen und all den anderen unschönen Dingen prima ausblenden kann und wer Liebeskummer vorwiegend aus Filmen kennt, für den waren die Tindersticks noch nie die richtige Band... weiter




Soulful: Daltrey. - © Steve Schofield

Pop

Mit dem Oldtimer ins Glück7

  • "As Long As I Have You": The-Who-Sänger Roger Daltrey hat sein erstes Soloalbum seit 26 Jahren vorgelegt.

Der Mann hat als die Stimme von The Who ohne jeden Zweifel Musikgeschichte geschrieben. Während im Hintergrund die Bühne brannte, Kollege Pete Townshend seine Gitarre abwatschte (die Windmühle!) und dann in Stückwerk zerlegte und auf Drummer Keith Moon, das Vorbild für den durchgeknallten Plüsch-Schlagzeuger Animal aus der "Muppet Show"... weiter




Fernseh-Köpfe und Synchrontanz-Phalanx: Katy Perry gastierte in Wien. - © APA/Georg Hochmuth

Katy Perry

Reizüberflutung mit Riesenlippe9

  • Katy Perry lenkte in der Wiener Stadthalle mit großem Klimbim von ihrem Album "Witness" ab.

Das Kernsujet des Abends um eine Pop-Art-Pupille, die wahlweise auch auf gut und gerne sechs Meter hohen Puppen in Gestalt von Vorstandsvorsitzenden in einen als Kopfersatz gebrauchten Fernseher montiert wird (der dazugehörige Song heißt "Chained To The Rhythm" und übt sich im Fachbereich Kaugummipop an beinharter Kapitalismuskritik - Stichwort... weiter




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