• 21. September 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Michael Kuhn ist Theologe und Kommunikationswissenschafter. Er ist stellvertretender Generalsekretär der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union. Dieser Gastkommentar ist auch in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Couleur" erschienen. - © privat

Gastkommentar

Europas Identitätssuche8

  • Mit einem bloßen Rückgriff auf das "eine, ungeteilte, christliche Europa" werden sich unsere heutigen Probleme nicht so einfach lösen lassen.

Eine Frage spielt in der aktuellen Diskussion der Selbstversicherung und Abgrenzung eine wesentliche, für manche alles entscheidende Rolle: "Wo kommen wir her, was sind unsere Wurzeln?" In diesem Zusammenhang fallen immer wieder die Worte "Christentum" und "christliches Europa". Aber: Reicht das denn wirklich aus, um Europas Identität zu bestimmen... weiter




Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister, Bischof Michael Bünker, Ibrahim Olgun (Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft) und Kardinal Christoph Schönborn unterzeichneten am Dienstag auf Einladung von Christian Konrad (ganz links im Bild) und Ferry Maier (ganz rechts) von der Allianz "Menschen.Würde.Österreich" eine gemeinsame Botschaft zum Weltflüchtlingstag 2018. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Sich nicht gegeneinander ausspielen lassen10

  • Wenn in einer Moschee Hass gepredigt wird, soll sie geschlossen werden. Als Inszenierung vor einer Israel-Reise, wie nun vom ÖVP-Abgeordneten Efgani Dönmez beschrieben, kann sich solch ein Vorgehen allerdings höchst kontraproduktiv auswirken. Umso erfreulicher ist dann ein Schulterschluss der Religionsgemeinschaften, die sich nicht auseinanderdividieren lassen wollen. Auf Initiative von "Menschen.Würde.Österreich" veröffentlichten sie heute eine Botschaft anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstages.

Aktuell werden im politischen Diskurs verschiedenste Gruppen gegeneinander ausgespielt: Hier seit Generationen Ansässige gegen Zuwanderer, Muslime, die sich modern geben gegen Muslime, die auf die Einhaltung ihrer Traditionen pochen, ja, selbst Hunde werden in die politische Debatte miteingebracht... weiter




Premier Hariri nützt jede sich bietende Werbefläche. - © reuters/Jamal Saidi

Naher Osten

"Neue Wahlerfahrung für Libanon"2

  • Im Schatten des Syrien-Krieges wählt der Zedernstaat heute ein neues Parlament.

Beirut. (afp) Erstmals seit neun Jahren sind die Libanesen am Sonntag zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen. Die Abstimmung findet nach einem neuen Wahlsystem statt, das laut Experten zu einer politischen Neuordnung im Zedernstaat führen dürfte. Insbesondere könnte durch die Wahlreform die bisherige Zweiteilung zwischen dem proiranischen Lager... weiter




Franz Alt: "Der Appell von Jesus an die Welt - Liebe und Frieden sind möglich"; Verlag Benevento; 115 Seiten; 10 Euro

Sachbuch

Der Menschensohn im Interview4

  • Der Journalist Franz Alt führt ein fiktives aufrüttelndes Gespräch mit Jesus.

Etwa die Hälfte der Jesus-Zitate in den Bibeln dieser Welt sind falsch wiedergegeben, erklärt der deutsche Journalist und Buchautor Franz Alt im Vorwort seines neuen Buches "Der Appell von Jesus an die Welt". Denn Der Nazarener hat Aramäisch gesprochen, die ersten Niederschriften erfolgten aber erst zwei bis drei Generationen später auf Griechisch... weiter




Die umkämpfte IS-Hochburg Mossul , einst florierend, ist zum Trümmerfeld mutiert. - © afp/Messinis

Irak

"Man kann nicht den Terror bekämpfen und Waffen verkaufen"10

  • Bagdads Erzbischof Sleiman zürnt bei Besuch in Wien über jüngsten Waffendeal der USA und fürchtet Teilung des Irak.

Wien. Auf eine 2000-jährige Geschichte blicken die Christen im Irak. Derzeit eher zurück, denn der Blick nach vorne verheißt nicht viel Gutes. Lebten vor Beginn des Irak-Krieges im Jahr 2003 und dem dadurch bedingten Aufkommen sunnitischer Dschihadisten zwischen 800.000 und 1,2 Millionen Christen im Land, sind es heute nicht einmal mehr 300... weiter




Blick in eine armenisch-christliche Kirche in Isfahan. - © Isabelle Eshragi/Agence Vu/picturedesk.com

Iran

Ein schleichender Exodus6

  • Die Islamische Republik Iran erkennt zwar alle religiösen Minderheiten rechtlich an, de facto werden aber Nicht-Muslime benachteiligt und verfolgt.

Auf dem Weltverfolgungsindex 2017 des überkonfessionellen Hilfswerks Open Doors nimmt der Iran den achten Platz ein und gehört damit zu jenen Ländern, in denen Christen einem sehr hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt sind. Die Hoffnung, dass sich nach Abschluss des Atomabkommens mit dem Iran im Juli 2015 die Situation in dieser Beziehung entspannen... weiter




Umarmung der Religionen: Papst Franziskus (r.) herzt Großimam Ahmed al-Tayeb in Kairo. - © Reuters

Ägypten

27 Stunden Frieden3

  • Der Papstbesuch in Ägypten steht im Zeichen der Versöhnung.

Kairo. Er kam in seiner gewohnten Demut. Bedächtig stieg Papst Franziskus am Freitagmittag die Gangway seines Flugzeugs in Kairo herunter, sah sich zunächst um, wer unten auf ihn wartete, und begrüßte dann nacheinander alle, selbst die Sicherheitsleute, mit Handschlag. Fast 20 Jahre liegt der Besuch seines Vorvorgängers Johannes Paul II... weiter




Nehla mit ihrer zehnjährigen Tochter Mariam im Flüchtlingslager "Jungfrau Maria" in Bagdad. - © Birgit Svennson

Irak

"Wir haben unseren Schatz verloren"

  • Die Christen im Flüchtlingslager "Jungfrau Maria" in Bagdad wollen nicht nach Karakosch zurückkehren, obwohl die Stadt kürzlich befreit wurde. Die Zerstörung ist allumfassend, das Misstrauen gegenüber den Sicherheitskräften groß.

Bagdad. "Ich gehe nicht zurück", schüttelt Jussef mit dem Kopf, zieht ein Kreuzass aus der Hand und legt die Karte auf den Tisch. Auch die anderen Männer nicken. Am Nebentisch dieselbe Reaktion auf die Frage, ob sie jetzt zurückkehren nach Karakosch, die Christenstadt im Nordirak... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Kampf um die Aufklärung20

Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs sind Christen in dieser Region besonderer Verfolgung ausgesetzt. Sie werden verschleppt, getötet - im besten Fall vertrieben. Radikale islamistische Organisationen und die Terrorbande IS wollen dem multi-religiösen Zusammenleben ein Ende setzen. Den Juden wird ja auch das Existenzrecht Israels abgesprochen... weiter




Syrien

"Damit die Kinder eine Zukunft haben"33

  • Im Nordosten Syriens nehmen christliche Frauen die Verteidigung ihres Landes und ihrer Familien in die eigenen Hände.

Qamischli. In der linken Hand hält sie die Ausweispapiere eines Motorradfahrers, in der rechten ihre Maschinenpistole, Marke AK-47. Die ernst blickende Kontrolleurin trägt eine olivgrüne Uniform, darüber eine dunkle Brustweste, ihr schwarzer Zopf fällt über die linke Schulter... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung