• 19. Juli 2018

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Schlagwortsuche

Melody Gardot begleitet sich am Klavier. - © Rainer Rygalyk

Konzertkritik

Und immer wieder "Auf Wiedersehen"9

  • Melody Gardot schuf beim Jazz Fest in der Staatsoper intime Momente, Louie Austen fand es "leiwand".

Die Gerti konnte leider nicht kommen. Die Gesangslehrerin von Louie Austen ist aber auch schon 96, und er hat ihr halt gesagt: "Mocht nix, i schick dir a Postkortn." Der Sänger mit der untadeligen Garderobe - weißer Anzug, weißer Hut, weiße Schuhe - war beim Jazz Fest Wien in der Staatsoper angetreten, um sein neues Projekt vorzustellen... weiter




Charmanter Stammgast: Thomas Quasthoff in Wien. - © Horst Kneidinger

Konzertkritik

Die Freuden der Oberfläche3

  • Ein durchwachsener Auftritt: Thomas Quasthoff und die Big Band der Vereinigten Bühnen Wien beim Jazz Fest in der Staatsoper.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne; einem Quereinstieg manchmal noch mehr. 13 Jahre ist es her, dass Thomas Quasthoff erstmals als Jazzsänger in Wien auftrat. Der Opernstar vollzog den Sprung über die Genregrenze vergleichsweise grandios. Während damanch anderer Kollege mit üppiger Stimme einen Bauchfleck hinlegt... weiter




Vom Blues bis zum Radio-Hit: Norbert Schneider. - © RygalykVideo

Konzertkritik

Jazz zum Mitklatschen12

  • Norbert Schneider in der Staatsoper beim Jazz Fest Wien.

Was zum Bebop ist eigentlich Jazz? Kenner schmeißen mit Impro-Skalen oder Blue Notes um sich. Skeptiker ärgern sich über die einlullende Musik im Fahrstuhl. Und Pop-Sternchen behaupten Jazz-Anklänge in ihren Songs, um sich interessanter zu machen. Einer, der die Genre-Vielfalt in Personalunion zelebriert, ist Norbert Schneider... weiter




- © Horst Kneidinger

Konzertkritik

Neues von der Casali-Insel2

  • Caro Emerald, vor sieben Jahren Sängerin eines Hits, war beim Jazz Fest.

Journalismus ist Wiederholung, sagen manche. Pop ist das ganz gewiss. Fast 100 Jahre ist es her, dass der Swing erstmals über die Welt kam und dem Jazz die ertragreichste Ära bescherte. Wie viele Revivals folgten, ist schwer zu sagen, sie waren so kurzatmig wie vielzählig... weiter




Fulminantes Saisonfinale mit Teodor Currentzis. - © Julia Wesely

Konzertkritik

Vom Himmel umarmt38

  • Teodor Currentzis beendete seinen Konzerthaus-Zyklus fulminant beseelt mit Mahler.

Die fein schwebende und doch tief im Klang verwurzelte Sphäre, in die Teodor Currentzis den Beginn des dritten Satzes anheben lässt, sie gibt einen Vorgeschmack auf das finale "himmlische Leben": Absolute Klangschönheit, die jedoch nicht in Eleganz erstarrt, sondern von einer absoluten Lebendigkeit durchzogen ist. Mahlers Symphonie Nr... weiter




Befreiungstanz mit Kunstdiplom: David Byrne bei der Arbeit in Wien. - © APA / HERBERT NEUBAUER

Pop

Der Heilsbringer mit der Glücksformel8

  • David Byrne euphorisierte sein Publikum im Wiener Museumsquartier mit einem Konzert des Jahres.

Es beginnt mit einem auf die Bühne gestellten Küchentisch und David Byrne in der Rolle als Dichter und Denker. Der hält zwar ein künstliches Gehirn in der Hand, nützt diese Beinahe-Analogie zum Auftakt mit dem in sich ruhenden neuen Stück "Here" dann aber doch nicht dazu, den Hamlet zu geben... weiter




Konzertkritik

Die Becher hoch!5

  • Die Singakademie feierte mit Carl Orff Geburtstag.

"Wo man singt, da lass dich ruhig nieder / böse Menschen haben keine Lieder." Der Kalenderspruch, den Hausherr Matthias Naske zu Beginn zitierte, lässt sich zwar mit Ausnahmefällen widerlegen (Stichwort NS-Zeit). Er erwies sich am Sonntagabend aber als würdige Einleitung... weiter




Friede und Gaudi: Ringo Starr in Wien. - © apa/Hans Klaus Techt

Konzertkritik

Sie wollen nur spielen2

  • Ringo und seine All Starr Band beehrten Wien: ein Abend der Phantomstimmen, aber auch mit etwas Ironie und Lichtblick Graham Gouldman.

Die großen Tennisturniere gehören nicht nur den Spielern von heute. Als Randerscheinung haben hier auch die "Legends" eine Bühne. Größen von gestern wie Henri Leconte und John McEnroe: Sie pferchen sich noch einmal in die kurzen Hosen. Mancher ist grauer geworden, mancher fester; der Paradeschlag will nicht mehr so recht aus dem Handgelenk... weiter




Konzertkritik

Seelenhygiene mit Mahler2

  • Die Wiener Philharmoniker mit Elina Garanča.

Was für ein Moment: Stringent zog Elina Garanča die Wiener Philharmoniker hinein in Gustav Mahlers "Urlicht" aus der Sammlung "Des Knaben Wunderhorn". Die fünf Rückert-Lieder davor hatten den Weg bereitet zu diesem einmaligen, von der Vokalstimme geführten Beginn mit den Worten "O Röschen rot!"... weiter




Konzertkritik

Meisters Adieu6

  • RSO-Chef verabschiedet sich mit Furrer und Mahler.

Über 60 Uraufführungen und 50 Erstaufführungen - allein zahlenmäßig ist das eine mehr als ansehnliche Bilanz. In den vergangenen acht Jahren konnte das ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit dem Chefdirigenten und künstlerischen Leiter Cornelius Meister besonders im Bereich der zeitgenössischen Musik sein Profil markant schärfen... weiter




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