• 20. Juni 2018

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Konzertkritik

Softes Halligalli bis zum Gipfel des Pathos2

  • Der britische Soul-Sänger Sam Smith riss das Publikum mit viel Energie von den ausverkauften Sitzen.

Kopfstimme, chorisches Dröhnen, Herzschmerz. Durchforstet man Radio-Sender oder Streaming-Dienste, muss man sich erst einmal um die kleine Schmalzspur herumlavieren, die der wimmernde Soul-Versuch des einen oder anderen Interpreten dort hinterlässt. Inbrünstiges Raunzen ist momentan eben in... weiter




Die Star-Pianistin Khatia Buniatishvili begeisterte im Konzerthaus. - © APAweb, Herbert Pfarrhofer

Konzertkritik

Die Tasten-Orgiastin13

  • Ein Rausch: die Pianistin Khatia Buniatishvili im Konzerthaus.

Spitzenpianisten gibt es viele; nur wenige aber erreichen die Weltspitze. Technik und Feingefühl reichen nicht aus für einen Platz an der Klassik-Sonne. Aussehen und Aura muss man haben, ein unverkennbarer Typ sein, kurz: ein Phänomen. Khatia Buniatishvili ist ein solches... weiter




Konzertkritik

Freude für Liebhaber des Großen und Kleinen

Es war wieder einmal so weit. Daniel Barenboim und Martha Argerich beehrten Wien. Mit im Gepäck ein Programm bestehend aus Debussy, Debussy und noch mehr Debussy. Zum 100. Todestag des Komponisten wurde dieser ausgiebig gefeiert - völlig zu Recht, versteht sich, und auf eine Weise, die ihm gerecht wurde... weiter




Konzertkritik

Bongos im Nebel5

  • Das RSO begeistert mit Avantgarde, die in die Beine geht.

Ein Warnhinweis hängt für Kenner über dem Namen Bernd Alois Zimmermann: "Achtung, kompliziert!" Der deutsche Komponist, 1918 geboren und nach 1945 Teilnehmer der berüchtigten Darmstädter Ferienkurse, hat seiner Denklust nicht nur in Theorien die Zügel schießen lassen (die "Kugelgestalt" der Zeit)... weiter




Mehr Primus inter pares als Prinzipal: Harding. - © Hargreaves

Konzertkritik

Philharmonische Strahlkraft

  • Eine Glanzleistung: Bernsteins "Jeremiah"-Symphonie im Musikverein.

Groß und leuchtend ist die Strahlkraft der Person Leonard Bernstein. "Lennys" in den August zu datierender 100. Geburtstag durchzieht aktuell die Programme im Wiener Musikverein - erfreulicherweise, haben doch gerade die symphonischen Werke bisher nur vereinzelt Eingang in die Konzertspielpläne gefunden... weiter




Konzertkritik

Ein lebendes Lehrbuch1

  • Klavierabend von Kenny Barron im Konzerthaus.

Würde man Jazzpianisten nicht nach Können, sondern Körpereinsatz sortieren, wer weiß: Vielleicht stünde am einen Ende der Skala Jamie Cullum. Das Energiebündel aus England, 38, bespringt noch heute gern die Klavierdeckel dieser Welt. Am anderen Ende wäre womöglich Kenny Barron anzusiedeln, am Dienstag solo im Mozartsaal des Konzerthauses zu sehen... weiter




Ein Abend für den verstorbenen Ehemann: Petibon. - © Bernard Martinez

Konzertkritik

Singen für den wahrhaftigen Moment10

  • Patricia Petibon mit einem sehr persönlichen Auftritt im Wiener Musikverein.

Für die Informierten war es offenkundig. Die Texte der ausgewählten Lieder ließen kaum einen Zweifel. Immer wieder war von Abschied, Trennung, Melancholie, Kummer und Einsamkeit die Rede - auch wenn dazwischen mehrfach der Spaß vorbeischaute, den Patricia Petibon so gut wie immer zu ihren Programmen mitbringt... weiter




Konzertkritik

Kontrollierte Freiheit4

  • Piotr Anderszewskis Klavierabend im Konzerthaus.

Ein Tag am Meer. Das Licht nicht gleißend hell, eher milchig trüb, ein bisschen diesig. Dieses Bild erzeugte Piotr Anderszewski mit seinem Klavierklang zu Beginn des Soloabends im Konzerthaus. Eine herrliche Atmosphäre, die die Anwesenden im Mozart-Saal bis zum letzten Ton fesseln sollte... weiter




Geschmeidiger Klang: Christian Gerhaher. - © Sony/Gregor Hohenberg

Konzertkritik

Aus düsteren Zeiten3

  • The Orchestra of the Royal Opera House mit Weltkriegs-Raritäten in Wien.

Vielleicht lag es am strahlenden Wetter, vielleicht aber auch am düsteren Programm: Als das Orchestra of the Royal Opera House am Samstag das Wiener Konzerthaus besuchte, klafften Lücken im Parkett des Großen Saals. Schade, denn die gebotenen Werke aus den Gräueljahren rund um den Zweiten Weltkrieg hätten sich geschlossene Sitzreihen verdient... weiter




Andris Nelsons dirigiert das Gewandhausorchester Leipzig. - © APAweb, afp, dpa, Jan Woitas

Konzertkritik

Ein reißender Fluss6

  • Das Gewandhausorchester Leipzig im Musikverein.

Dass Andris Nelsons gerne brachial ans Werk geht, ist nichts Neues. Die linke Hand wie üblich hinter sich ans Pult geschnallt, den Dirigierstab wie ein Florett in der rechten, kämpft er sich regelrecht durch die Musik. "Allez!" Ungestüm ist auch diesmal seine Spielart bei Beethovens Fünftem Klavierkonzert und Brahms’ Vierter Symphonie... weiter




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