• 19. November 2018

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Konzertkritik

Keine Liebesgrüße3

  • Die St. Petersburger Philharmonie im Musikverein.

Es waren keine Liebesgrüße, und sie kamen auch nicht aus Moskau. Die Klänge, die von den St. Petersburger Philharmonikern aus Russland zu uns hereinwehten, ähnelten eher einem Kniff in die Wange und einem freundlichen Faustschlag an die Schulter. Denn Prokofjews zweites Konzert für Klavier und Orchester wird von Yefim Bronfman eher harsch... weiter




Konzertkritik

Geschönte Spielwiese2

  • Symphoniker unter Stéphane Denève im Musikverein.

Wie das Dirigat des französischen Dirigenten Stéphane Denève gestaltete sich das Programm, in dem vorwiegend Werke des 20. Jahrhunderts standen, betont energisch. Im Hinblick auf die musikalische Interpretation gab es zweierlei: Einerseits viel betonter Kitsch und Pomp... weiter




Konzertkritik

Imposante Naturgewalt zum Auftakt15

Er holt die Partitur nur zu speziellen Ereignissen hervor; dirigiert den Giganten nur aus gutem Grund, erklärte er im Vorfeld. Diesen Anlass, Mahlers Symphonie Nr. 3 in d-Moll aufzuführen, hat Teodor Currentzis aktuell gefunden. Er hat den knapp zweistündigen Klangkosmos für sein Antrittskonzert als Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters... weiter




Jonas Kaufmann begeisterte sein Publikum. - © apa/Georg Hochmuth

Konzertkritik

Romantik auf Knopfdruck25

  • Jonas Kaufmann begeisterte das Publikum im Konzerthaus routiniert.

"Vergiftet sind meine Lieder" beginnt Jonas Kaufmann mit Franz Liszts Vertonung von Heinrich-Heine-Texten. Ein Lied, in dem sich die Verzweiflung über eine enttäuschte Liebe in den dissonanten Harmonien prächtig widerspiegelt. Verzweiflung, die Jonas Kaufmann sängerisch, rein technisch gesehen, einwandfrei vermittelt... weiter




Auch Wien darf die Auferstehung der Sonderklasse bezeugen: Jeff Lynne (hier in New York) performte mit ELO in der ausverkauften Stadthalle. - © Getty/Dimitrios Kambouris/WireImage

Konzertkritik

Damals, als alles einfacher war20

  • Jeff Lynnes revitalisiertes Electric Light Orchestra begeisterte in der Wiener Stadthalle.

Angeblich hat vor ein paar Jahren einmal ein Electric Light Orchestra beim Stadtfest von Purkersdorf gespielt. Doch da war Jeff Lynne nicht dabei. Und ein Electric Light Orchestra ohne Jeff Lynne ist ungefähr so echt wie ein Gulasch ohne Paprika. Somit also gab zum Herbstbeginn in der Wiener Stadthalle eine echte Legende ihr Österreich-Debüt... weiter




Konzertkritik

Strahlen in Bescheidenheit1

  • Herbert Blomstedt dirigierte die Wiener Philharmoniker.

Ein Stück Heimat brachte Herbert Blomstedt, der ja selbst in den nordischen Weiten Schwedens zuhause ist, in den Musikverein. Franz Berwald stand auf dem Programm, ein Komponist dessen Werk man nur selten zu hören bekommt und dessen heutiges Konzert-Außenseitertum jenes zu seinen Lebzeiten widerspiegelt... weiter




Konzertkritik

Wo die Natur mit Dampf überwältigen will1

Nicht weniger als den Schöpfungsprozess wollte Mahler mit seiner Dritten Symphonie klanglich abbilden. Dass das Ergebnis dabei nicht bescheiden ausfallen kann, versteht sich. Dass das Vorhaben jemanden wie Nelsons reizt - auch klar. Denn Nelsons sieht sich gerne als Mann der Extreme. Als jemand, der an die Grenzen geht und gerne auch darüber hinaus... weiter




Konzertkritik

Trio in Rage1

  • Kavakos, Ma und Ax mit Kammermusik von Brahms.

Das Spannende an Brahms H-Dur-Trio ist, dass es zugleich sein frühestes und sein spätestes Klaviertrio ist. Wie das? - Brahms selbst war seiner Frühwerke relativ rasch überdrüssig. Das veranlasste ihn dazu, dieses opus 8 später noch einmal herauszuholen und grundlegend zu überarbeiten... weiter




Konzertkritik

Nachsommer mit Bruckner3

  • Wiener Philharmoniker unter Welser-Möst in Grafenegg.

Anton Bruckner hat seine Fünfte Symphonie nie gehört. Der Aufführung in Graz - Franz Schalk dirigierte eine von ihm selbst verfasste, arg korrumpierte (um nicht zu sagen: verschandelte) Version - musste der Komponist krankheitsbedingt fernbleiben. Erst 1935 spielten die Münchner Philharmoniker unter Siegmund von Hausegger die Originalfassung... weiter




Ein Cellist von hohen Gnaden: Nicolas Altstaedt. - © M. Borggreve

Konzertkritik

Ein Pyrrhussieg für das Cello7

  • Das Musik-Festival Herbstgold, zum zweiten Mal auf Schloss Esterházy in Eisenstadt.

"Ich hab zwar ka’ Ahnung, wo ich hinfahr, aber dafür bin ich gschwinder durt", heißt es in einem alten Schlager Gerhard Bronners. Das Lied konnte einem am Mittwoch recht unvermutet einfallen - bei einem Klassiktermin auf Schloss Esterházy. Dort hat zum zweiten Mal der Konzertreigen Herbstgold begonnen, veranstaltet vom Hausherren... weiter




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