• 19. Februar 2019

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Konzertkritik

Philharmoniker glänzten mit Kirill Petrenko6

  • Ein Konzert zwischen Kraftentfaltung und Bescheidenheit.

Rudi Stephan zählt womöglich zu den bekanntesten unter den vergessenen Komponisten. Bereits zu seinen Lebzeiten, die nur 28 Jahre andauerten (1887-1915), galt er als großes Talent. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Wiener Philharmoniker präsentierten am Wochenende seine "Musik für Orchester in einem Satz": Das Stück positioniert sich... weiter




Konzertkritik

Grigory Sokolov: Vom Schmerz im Ebenmaß13

Hätte das Konzerthaus nicht am Mittwoch bekanntgegeben, dass es seine Schulden gemeinsam mit der öffentlichen Hand tilgt - man hätte meinen können, das Problem sei bereits am Dienstagabend in Eigenregie aus der Welt geschafft worden. Und zwar auf einen Schlag... weiter




Konzertkritik

Das Budapest Festival Orchester begeistert im Musikverein19

Das Budapest Festival Orchestra betritt die Bühne, gefolgt von Iván Fischer. Allesamt die Fliege adrett um den Hals gebunden - und bald steht fest: Es dürfte sich dabei um ein Erfolgsmascherl handeln. Denn während das Budapest Festival Orchestra in Dvořáks "Legende" noch sehr breitflächig und weich einsteigt... weiter




Konzertkritik

Eine Frage der Zeit5

  • Die Deutsche Kammerphilharmonie im Musikverein.

Dass Paavo Järvi mit einem reinen Wiener-Klassik-Programm im Musikverein gastiert, ist erfrischend und hat den einfachen Grund, dass er von Hausherr Thomas Angyan darum gebeten wurde. Der Dirigent erzählte es der "Wiener Zeitung" jüngst in einem Interview... weiter




Konzertkritik

Im Geratter der Machtmaschine

  • Gottfried von Einems "Prozess" in einer Modellaufführung, nun auch in Wien.

Dass sich "Jubiläum" vom "Jubel" herleitet, ist im Kunstbetrieb nicht immer nachvollziehbar. Im Grunde hat man es mit einem rechnerischen Ritual zu tun: Jährt sich das Geburts- oder Todesjahr eines kreativen Kopfes in ansprechender Weise, also zum 100. oder 250. Mal, schreitet die Allgemeinheit zur Neusichtung von ausgewählten Werken... weiter




Agata Zubel komponierte und sang selbst ihre "Cleopatra". - © Jakub Pajewski

Konzertkritik

Eine unprätentiöse Tragödin1

  • Johannes Kalitzke dirigierte das Klangforum Wien im Rahmen von Wien modern.

"Die Rede sei die Herrin der Harmonie, nicht ihre Dienerin" - mit diesen Worten hatte Claudio Monteverdi im Vorwort zu seinem fünften Madrigalbuch die zentrale Rolle des gesungenen Wortes festgeschrieben. Dasselbe ließe sich über die Musik von Agata Zubel sagen, die den diesjährigen Kompositionspreis der Erste Bank zuerkannt bekam... weiter




Konzertkritik

Lohengrin trifft Julia4

  • Andreas Schager und Lidia Baich an der Staatsoper.

Das jüngste Solistenkonzert an der Wiener Staatsoper war wohl das bislang ungewöhnlichste der Reihe. Seit Februar 2017, wir erinnern uns an den Opernball desselben Jahres, sind Tenor Andreas Schager und Geigerin Lidia Baich Mann und Frau. Nun gestalteten die beiden ein Programm, in dem sich ihre "Instrumente" mehrmals berührten... weiter




Konzertkritik

Begegnung mit Schubert5

  • Pianistin Mitsuko Uchida brillierte im Musikverein.

Am Dienstag, dem Tag nach Franz Schuberts 190. Todestag, setzte Mitsuko Uchida ihre im Vorjahr begonnene Sonaten-Aufführungsserie fort. Die Beziehung der Musikerin zu Schubert reicht bis in ihre Kindheit zurück. Zu ihm hatte Uchida eher eine Verbindung als zu anderen Komponisten. Mit ihm teilte sie die Einsamkeit... weiter




Die Legende als Entertainer: Chick Corea. - © Toshi Sakurai

Konzertkritik

Heitere Pärchenbildung2

  • Meisterpianist Chick Corea als Showmaster eines warmherzigen Konzertabends.

Der Star trumpft auf, das Sitzvolk staunt still: Chick Corea hält wenig von einer solchen Rollenverteilung im Konzertsaal. Dabei hätte die lebende Legende Anrecht auf ein denkbar hohes Podest: Der 77-Jährige stand einst neben Miles Davis an der Wiege des Fusion Jazz... weiter




Wütendes Saitenschrammen: Calvi, hier bei einem Konzert in Wales. - © Richard Gray/PA/picturedesk

Konzertkritik

Musikalisches Manifest gegen Machismo4

  • Die britische Musikerin Anna Calvi ist mit ihrem Album "Hunter" auf Tour und machte am Donnerstag Halt in Wien.

Langsam füllt sich der Veranstaltungsraum SIMMCity über dem Simmeringer Einkaufszentrum mit Publikum jeden Alters. Vier Jahre mussten ihre Fans darauf warten, dass Anna Calvi sich wieder auf einer Bühne blicken lässt. Nun tourt die britische Musikerin mit ihrem neuen, starken Album "Hunter" durch die Clubs und Mehrzweckhallen Europas... weiter




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