• 25. Februar 2018

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Konzertkritik

Ein Ring, der inspiriert5

Richtig übermütig, wie rasant Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst Mozarts C-Dur Symphonie KV 200 anging. Kein Wunder, die Freude musste groß sein: Immerhin war er einige Stunden zuvor von den Wiener Philharmonikern mit deren höchster Auszeichnung, mit dem philharmonischen Ehrenring bedacht worden - an dem Tag... weiter




Michael Schade

Der Sinn des Lebens2

Auf den ersten Blick war es bis zur Pause schlicht ein Abend der Klassik: Mozart, Beethoven, Haydn. Damit ein jeder die Intention des Programms versteht, erläuterte Michael Schade zu Beginn des Liederabends im Konzerthaus die Idee dahinter. Lebensweisheit wollte er verströmen... weiter




Musikverein

Struktur und Opulenz

Zwei Komponisten, die in der Spätphase ihres Schaffens zu einer gemäßigteren Tonsprache zurückkehrten. Und: zwei Tonkünstler, deren Verstrickung in totalitäre Regime den Wunsch nach moralischer Eindeutigkeit zwangsläufig frustrieren muss. Der eine, Richard Strauss, schrieb 1945 unter dem Eindruck zerbombter Städte ein Ensemblestück... weiter




Konzertkritik

Friedrich Cerha oder die Wiener Schule der Fasslichkeit4

Die Ungerechtigkeit des Konzertlebens besteht darin, dass den Toten mehr Beifall zufällt als den Lebenden - zumindest, sofern es sich um schöpferische und nicht bloß um nachschöpfende Künstler handelt. Umso beachtlicher, wenn ein Komponist dieses Gesetz wenigstens teilweise außer Kraft setzt - zumal... weiter




Konzertkritik

Holpriger Parforceritt

Das RSO ist derjenige unter den Wiener Klangkörpern, der sich jenseits von Lippenbekenntnissen für die Moderne zuständig fühlt. Dabei wird dieser Begriff durchaus breit gefasst: Neben der unmittelbaren Gegenwart präsentiert das Orchester häufig gemäßigt Modernes - und das mit Recht, ist doch das symphonische Schaffen des 20... weiter




Konzertkritik

Viel Titel für so wenig Takte

(krie) Ein zeitgenössischer Komponist als Programmschwerpunkt muss sein. Dazu Jahresregenten. Und Mozart. Ja, der natürlich auch, es ist schließlich Mozartwoche in Salzburg. Herauskommen kann dann so etwas wie am Mittwoch im Großen Festspielhaus. Marc Minkowski und die Wiener Philharmoniker: Letztere können mit Arvo Pärt nichts anfangen... weiter




Konzertkritik

Lied-Advokatin im Kampf gegen die Schnupfen-Viren

Wenn die Erkältungswelle bei doch noch erfolgtem Wintereinbruch große Teile des Saalpublikums zu explosivem Ausstoßen von Atemluft veranlasst, ist das schlimm genug. Greifen die Viren dann auch noch auf das Podium über, heißt es neben Hustenzuckerln eine Notreserve Nachsicht einpacken... weiter




Konzertkritik

Die Elektronik knarzt mit Absicht, der Hocker nicht

(irr) Woran kann ein wagemutiger Pianist noch schrauben, wenn er seinem Arbeitsgerät neue Klänge entlocken will? Nun - er könnte das Klavier mal Klavier sein lassen und sich dem Hocker zuwenden. Im Sinne eines John Cage präpariert und zum Zweitinstrument geadelt, würde es dem Klavier eine, nun, sagen wir einmal... weiter




Konzertkritik

Aus der Welt geflohen

Gerade, weil so wenig Gesichertes über die Aufführungspraxis jener Zeit überliefert ist, beflügelt das Mittelalter wie kaum eine Epoche der Musikgeschichte die Fantasie der Nachgeborenen. Dass die wechselnden Mittelalter-Moden mindestens ebenso viel über die jeweilige Gegenwart wie über das 13. oder 14... weiter




Konzertkritik

Wucht und Demut

Ein Zusammenhang zwischen den Programmbestandteilen lässt sich bei symphonischen Konzerten oft nur mit Mühe herstellen. Eine wohltuende Ausnahme bildete am Mittwoch der Auftritt der Wiener Symphoniker im Musikverein: Ob aus der Feder von Roussel, Ravel oder Prokofjew - alle Werke erblickten im Abstand von nur fünf Jahren das Licht des... weiter




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