• 22. Oktober 2018

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Zubin Mehta ist nach langer krankheitsbedingter Pause zurück am Pult. - © afp/Getty

Konzertkritik

Der Publikumsliebling ist zurück

  • Zubin Mehta gastierte mit dem Israel Philharmonic Orchestra im Musikverein.

Der Applaus und die Standing Ovations am Ende galten klar Zubin Mehta und seinem Lebenswerk. Nach einigen abgesagten Konzerten aus Krankheitsgründen stand er nun wieder auf der Bühne des Wiener Musikvereins - und das Publikum dankte es ihm ausgiebig. Zwar kann man den Einschnitt der überstandenen Chemotherapie an seiner reduzierten Gestik ablesen... weiter




Konzertkritik

Die Musik hinter den Noten

  • Philippe Herreweghe mit Mozart im Konzerthaus.

Philippe Herreweghe hat seine Karriere mit Barock begonnen und allmählich ausgeweitet. Seine Gemeinde nimmt er auf diesem Weg mit, und so kommt es wohl, dass bei diesem Mozartabend zahlreiche Barockliebhaber im Publikum sitzen. Und die wissen, was sie wollen. Das ist nicht in jedem Genre so. Manchmal zählt die Show mehr als der Inhalt... weiter




Juan Diego Flórez, bei der Zu- gabe selbst an der Gitarre. - © Flórez

Konzertkritik

Corazón ist Trumpf9

  • Fulminant: Juan Diego Flórez mit lateinamerikanischen Schlagern im Konzerthaus.

(irr) Die Galakonzerte der Opernstars genießen einen zwiespältigen Ruf - zu Recht. Begleitet von einem Orchester, das so unbekannt ist wie leicht verfügbar, setzt es meist ein - freundlich gesagt - kunterbuntes Programm. Der Erfolg ist dennoch bombensicher. Immerhin hat der Fan für die Sängerhoheit tief ins Börserl gegriffen... weiter




Konzertkritik

Fast schon Kitsch4

  • Das RSO spielte im Musikverein Poulenc und Korngold.

Da hatte man etwas zu verarbeiten nach diesem Konzert des RSO im Musikverein: Nicht nur, was das Hörerlebnis angeht, hatte das Programm nämlich mit Prokofiev, Poulenc und Korngold Vielfältiges zu bieten. Auch fürs Auge war diesmal so einiges dabei: Khatia Buniatishvili war gemeinsam mit ihrer Schwester Gvantsa Buniatishvili angereist... weiter




Konzertkritik

Keine Liebesgrüße3

  • Die St. Petersburger Philharmonie im Musikverein.

Es waren keine Liebesgrüße, und sie kamen auch nicht aus Moskau. Die Klänge, die von den St. Petersburger Philharmonikern aus Russland zu uns hereinwehten, ähnelten eher einem Kniff in die Wange und einem freundlichen Faustschlag an die Schulter. Denn Prokofjews zweites Konzert für Klavier und Orchester wird von Yefim Bronfman eher harsch... weiter




Konzertkritik

Geschönte Spielwiese2

  • Symphoniker unter Stéphane Denève im Musikverein.

Wie das Dirigat des französischen Dirigenten Stéphane Denève gestaltete sich das Programm, in dem vorwiegend Werke des 20. Jahrhunderts standen, betont energisch. Im Hinblick auf die musikalische Interpretation gab es zweierlei: Einerseits viel betonter Kitsch und Pomp... weiter




Konzertkritik

Imposante Naturgewalt zum Auftakt14

Er holt die Partitur nur zu speziellen Ereignissen hervor; dirigiert den Giganten nur aus gutem Grund, erklärte er im Vorfeld. Diesen Anlass, Mahlers Symphonie Nr. 3 in d-Moll aufzuführen, hat Teodor Currentzis aktuell gefunden. Er hat den knapp zweistündigen Klangkosmos für sein Antrittskonzert als Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters... weiter




Jonas Kaufmann begeisterte sein Publikum. - © apa/Georg Hochmuth

Konzertkritik

Romantik auf Knopfdruck25

  • Jonas Kaufmann begeisterte das Publikum im Konzerthaus routiniert.

"Vergiftet sind meine Lieder" beginnt Jonas Kaufmann mit Franz Liszts Vertonung von Heinrich-Heine-Texten. Ein Lied, in dem sich die Verzweiflung über eine enttäuschte Liebe in den dissonanten Harmonien prächtig widerspiegelt. Verzweiflung, die Jonas Kaufmann sängerisch, rein technisch gesehen, einwandfrei vermittelt... weiter




Auch Wien darf die Auferstehung der Sonderklasse bezeugen: Jeff Lynne (hier in New York) performte mit ELO in der ausverkauften Stadthalle. - © Getty/Dimitrios Kambouris/WireImage

Konzertkritik

Damals, als alles einfacher war20

  • Jeff Lynnes revitalisiertes Electric Light Orchestra begeisterte in der Wiener Stadthalle.

Angeblich hat vor ein paar Jahren einmal ein Electric Light Orchestra beim Stadtfest von Purkersdorf gespielt. Doch da war Jeff Lynne nicht dabei. Und ein Electric Light Orchestra ohne Jeff Lynne ist ungefähr so echt wie ein Gulasch ohne Paprika. Somit also gab zum Herbstbeginn in der Wiener Stadthalle eine echte Legende ihr Österreich-Debüt... weiter




Konzertkritik

Strahlen in Bescheidenheit1

  • Herbert Blomstedt dirigierte die Wiener Philharmoniker.

Ein Stück Heimat brachte Herbert Blomstedt, der ja selbst in den nordischen Weiten Schwedens zuhause ist, in den Musikverein. Franz Berwald stand auf dem Programm, ein Komponist dessen Werk man nur selten zu hören bekommt und dessen heutiges Konzert-Außenseitertum jenes zu seinen Lebzeiten widerspiegelt... weiter




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