• 24. April 2018

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Konzertkritik

Kontrollierte Freiheit

  • Piotr Anderszewskis Klavierabend im Konzerthaus.

Ein Tag am Meer. Das Licht nicht gleißend hell, eher milchig trüb, ein bisschen diesig. Dieses Bild erzeugte Piotr Anderszewski mit seinem Klavierklang zu Beginn des Soloabends im Konzerthaus. Eine herrliche Atmosphäre, die die Anwesenden im Mozart-Saal bis zum letzten Ton fesseln sollte... weiter




Geschmeidiger Klang: Christian Gerhaher. - © Sony/Gregor Hohenberg

Konzertkritik

Aus düsteren Zeiten3

  • The Orchestra of the Royal Opera House mit Weltkriegs-Raritäten in Wien.

Vielleicht lag es am strahlenden Wetter, vielleicht aber auch am düsteren Programm: Als das Orchestra of the Royal Opera House am Samstag das Wiener Konzerthaus besuchte, klafften Lücken im Parkett des Großen Saals. Schade, denn die gebotenen Werke aus den Gräueljahren rund um den Zweiten Weltkrieg hätten sich geschlossene Sitzreihen verdient... weiter




Andris Nelsons dirigiert das Gewandhausorchester Leipzig. - © APAweb, afp, dpa, Jan Woitas

Konzertkritik

Ein reißender Fluss4

  • Das Gewandhausorchester Leipzig im Musikverein.

Dass Andris Nelsons gerne brachial ans Werk geht, ist nichts Neues. Die linke Hand wie üblich hinter sich ans Pult geschnallt, den Dirigierstab wie ein Florett in der rechten, kämpft er sich regelrecht durch die Musik. "Allez!" Ungestüm ist auch diesmal seine Spielart bei Beethovens Fünftem Klavierkonzert und Brahms’ Vierter Symphonie... weiter




Betörender Bariton: Matthias Goerne. - © Wiener Staatsoper/Pöhn

Konzertkritik

Eine Frage der Spannung15

  • Matthias Goerne und einige Unruhe bei einem Liederabend an der Staatsoper.

Kaum hatte der Liederabend begonnen, war es auch schon geschehen. Matthias Goerne unterbrach und machte, verärgert und fassungslos, darauf aufmerksam, dass das so nicht ginge: fotografieren mit Blitz, und das beim ersten Lied. Es ließe sich an dieser Stelle ausführlich über die Herkulesaufgabe eines Liederabends heutzutage diskutieren... weiter




Konzertkritik

Beethoven in der Manege8

  • Teodor Currentzis im Wiener Konzerthaus.

Die Dramaturgie wirkte befremdlich. Warum eine Programmierung, die einen Bühnenumbau so kurz vor der Pause notwendig macht für eine gerade einmal fünfminütige Komposition? Jedoch: Nach besagten fünf Minuten war jegliche Verwunderung vergessen. Gespielt vom Orchester MusicAeterna, war Mozarts "Figaro"-Ouvertüre durch den Saal gefegt... weiter




Konzertkritik

Ritter der Extreme7

  • Ivo Pogorelich begeistert im Wiener Konzerthaus.

Tatsächlich ist es Pogorelich, der da bereits vor Konzertbeginn am Klavier sitzt und die Finger über die Tasten gleiten lässt. Pogorelich in Wohlfühlhose und mit Haube. Als überlege er sich gerade, was er mit den Stücken denn heute anstellen könne. Erst zwei Minuten vor Beginn wird er von der Bühne geholt... weiter




Ein Traum, der zerrinnt, ein Mythos, der bleibt: Bob Dylan (hier bei einem Auftritt in Los Angeles) gastierte in Wien. - © REUTERS/Mario Anzuoni

Pop

Du sollst dir kein Bildnis machen17

  • Bob Dylan machte im Rahmen seiner Never Ending Tour in der Wiener Stadthalle Halt.

"Something is happening / but you don’t know what it is." Längst hat es sich herumgesprochen: Konzerte von Bob Dylan können außer unberechenbar sehr gerne auch rätselhaft sein. Wobei sich die vermutlich auch deshalb, also aufgrund von Erfahrungswerten nur 8500 in die Wiener Stadthalle gepilgerten Jünger seit einigen Jahren zumindest auf eine... weiter




Konzertkritik

Kurioses Menü

  • Sakari Oramo dirigierte die Wiener Philharmoniker.

Es ist schon eine seltsame Mischung, die man sich für dieses Konzert überlegt hat. Erst Jean Sibelius’ "Pohjolas Tochter", dann Rued Langgaards sechste Symphonie, ein Komponist der dänischen Moderne, den es noch zu entdecken gilt, und schließlich Edward Elgars Konzert für Violoncello und Orchester. Das ist wie Schweinsbraten mit Vanilleeis... weiter




Konzertkritik

Klangforum: Ein Abend der offenen Grenzen

Die oftmals erbittert verteidigten Grenzen puristischer Neuer Musik - sie fransen aus und werden selbst in den Hochburgen traditionsbewusster Kulturpflege beherzt überschritten. So etwa am Donnerstag durch das Klangforum Wien: Beginnend mit einem Stück aus Bernhard Langs nicht enden wollendem Zyklus "Differenz und Wiederholung" verband sich... weiter




Konzertkritik

Lodernde Nachtschatten3

  • Liederabend von Elina Garanča im Musikverein.

Ihr Weg zum Ton ist ein sehr direkter. Auf Umwege oder üppige Verzierungen verzichtet sie. Das klangliche Umgarnen ist ihre Sache nicht. Die Stimmführung von Elina Garanča ist dabei geradlinig. Ihr warm abgerundeter Mezzosopran ist mit einem zarten Vibrato durchzogen, das Garanča bei Bedarf in feinen Nuancen zu intensivieren versteht... weiter




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