• 25. September 2018

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Schlagwortsuche

Fernseh-Köpfe und Synchrontanz-Phalanx: Katy Perry gastierte in Wien. - © APA/Georg Hochmuth

Katy Perry

Reizüberflutung mit Riesenlippe9

  • Katy Perry lenkte in der Wiener Stadthalle mit großem Klimbim von ihrem Album "Witness" ab.

Das Kernsujet des Abends um eine Pop-Art-Pupille, die wahlweise auch auf gut und gerne sechs Meter hohen Puppen in Gestalt von Vorstandsvorsitzenden in einen als Kopfersatz gebrauchten Fernseher montiert wird (der dazugehörige Song heißt "Chained To The Rhythm" und übt sich im Fachbereich Kaugummipop an beinharter Kapitalismuskritik - Stichwort... weiter




Sir Simon Rattle

Letzter Tanz auf dem Vulkan7

  • Simon Rattles Berliner Abschiedsprogramm in Wien.

16 Jahre lang lenkte Sir Simon Rattle die Geschicke der Berliner Philharmoniker. Am Wochenende trat der Brite zum letzten Mal als Chefdirigent des deutschen Vorzeigeorchesters im Wiener Musikverein auf. Rattle wendet sich dem London Symphony Orchestra zu, und Berlin wartet gespannt auf Kirill Petrenko... weiter




Konzertkritik

Ein Gastspiel ohne Protest - und Erfolg3

Etwas verloren stehen vor dem Musikverein vereinzelte Demonstranten. "Cultural boykott of Israel" fordern diese. Es könnte während des Konzerts zu Protesten kommen, heißt es dann auch zu Beginn, aufgrund der bevorstehenden Reise des Philadelphia Orchestras nach Israel. Doch es bleibt, abgesehen von einem ziemlich aufbrausenden Orchester, ruhig... weiter




Konzertkritik

Luft oder: Der Atem der Musik1

Die Stille vor Beginn eines Konzerts ist kostbar. Jedes noch so kleine Geräusch zieht da unwillkürlich die Aufmerksamkeit auf sich. Ironie des Schicksals, wenn der Motors eines Vibrafons sein rhythmisches Pulsieren gerade vor dem Ensemblewerk "temA" hören lässt - jener Komposition... weiter




Konzertkritik

Auferstehung, ein Wunderwerk an Präzision11

Die schlimmsten Patienten, heißt es, seien erkrankte Ärzte. Könnte wahr sein: Mediziner besitzen nicht nur enormes Fachwissen, sie kennen auch die Fehleranfälligkeit des Systems. Aus dem Grund würden sie sich lieber selbst therapieren als einem Fremden zu trauen. Eine ähnliche Skepsis steckt in den Partituren von Gustav Mahler... weiter




Dirigent Christoph Eschenbach und die Wiener Philharmoniker. - © APAweb, Hans Punz

Konzertkritik

Neu- und Volltönendes

  • Die Philharmoniker unter Christoph Eschenbach.

An Bruckners Erster Symphonie ermisst sich der Wandel, den dieser eigenwillige Komponist im Laufe seiner Entwicklung vollzogen hat. Während er sich in seinen späteren Genrewerken von jeglichem Alteingesessenen lossagt und seinen eigenen Stil entwickelt, steht "die Erste" noch hörbar unter klassischen Einflüssen, etwa eines Beethoven... weiter




Konzertkritik

Vom Feuer des Titanen12

  • Start für das "Prometheus-Projekt" im Musikverein.

Wie die Welt wohl aussah, bevor ihr der mythische Prometheus das Feuer brachte? Ein frühes Beethoven-Ballett malt ein düsteres Bild davon: Ohne freie Wissenschaft war sie, ohne Kunst, ohne sittliche, selbstbestimmte Freuden. Gut möglich, dass sich Ludwig van Beethoven, dieser Visionär der Musikgeschichte und Verfechter bürgerlicher Tugenden... weiter




Große Vortragskunst: Waltraud Meier. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Konzertkritik

Charismatische Gestaltungskraft26

  • Waltraud Meier begeisterte mit einem Liederabend an der Staatsoper.

Wenn Waltraud Meier sich an die Arbeit macht, dann mit vollem Einsatz. Kopfüber stürzte sie sich auch in der Wiener Staatsoper in ihr Solistenkonzert. Zunächst Lieder von Johannes Brahms: Die große Vortragskunst von Waltraud Meier, am Mittwoch gehüllt in ein wehendes Kleid voller roter Blumen, trat in jedem einzelnen Stück zutage... weiter




Konzertkritik

In der Ruhe liegt die Kraft2

  • Elisabeth Leonskaja mit Beethovens letzten Sonaten.

Die Abende werden milder, die Garderoben in den Konzerthäusern zunehmend leerer: Hinweise darauf, dass sich die Saison langsam dem Ende zuneigt. Mit Beethovens letzten drei Sonaten findet auch der Klavier-Zyklus im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses ein vorläufiges Aus... weiter




Gewohnt klangmächtig: Mariza sang in Wien. - © Joao Portugal

Konzertkritik

Im Namen der Rose6

  • Mariza begeisterte, trotz mäßiger neuer Lieder, mit alten Stärken im Konzerthaus.

Wer den Song Contest ungefähr so sehr verachtet wie Literaturkenner das Werk von Paulo Coelho, wird bei der Eröffnung des heurigen Finales gestutzt haben. Immerhin hörte man da aus Lissabon nicht den üblichen Eurotrash. Vor dem Sängerkrieg der Paradiesvögel durfte der portugiesische Gesangsstar Mariza den sehnsuchtsprallen, herzblutigen... weiter




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