• 16. Januar 2019

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Intensiv: Vladimir Fedosejev als Honegger-Dirigent. - © Nachinkin

Musikverein

Pompöse Psalmen1

  • Der selten gehörte "König David" erwachte im Musikverein zu neuem Leben.

Bombastische Posaunen, altertümliche Schalmeien, innige Psalmen, göttliche Chöre - und das Ganze verpackt in impressionistischem bis expressionistisch-tonalem Gewand, garniert mit so mancher Prise Bach-Choral, Wagner-Lust und Debussy-Wolke. Die Rede ist von Arthur Honeggers überbordendem "König David", einem dreiteiligen Psalm-Epos... weiter




The Spring Quartet

Ein Möglichkeitsstau1

  • Prominent besetztes Jazzquartett im Konzerthaus.

Das Licht war erloschen, das Publikum erwartungsfroh, doch dann - zwei, drei Minuten keine Spur von einer Band. Waren die Jazzstars hinter der Bühne womöglich noch nicht vertragsgemäß aufgereiht? Von einer solchen Konstellation hat man ja gelesen: Als unlängst nicht Jack DeJohnette, sondern Esperanza Spalding zuerst die Bühne betrat... weiter




Konzertkritik

Geschmackvolle Frucht der Vertrautheit

Seit mehr als 40 Jahren bildet die Matthäus-Passion ein Kernstück der Interpretationsarbeit von Nikolaus Harnoncourt. Beinahe von Beginn an steht ihm dabei der Arnold Schoenberg Chor zur Seite - und diese Verbindung manifestiert sich in einer Vertrautheit mit dem Werk, die dem Chor ein größtmögliches Spektrum an Ausdrucksmitteln gestattet... weiter




Konzertkritik

Das Gefühl als verzeihbares Missverständnis2

Daniil Trifonov, dem der Ruf eines der bemerkenswertesten Pianisten der jungen Generation vorauseilt, war erstmals im Konzerthaus zu hören. Dabei zeigte sich, dass der 23-Jährige mehr als bloß das technische Vermögen besitzt, das die Eintrittskarte für die Aufnahme in die Spitzenliga darstellt... weiter




Konzertkritik

Die pralle Pracht1

  • Das "Philharmonische" unter Zubin Mehta.

Man kennt das: Weil moderne Musik im Konzertsaal nicht gerade eine Cash Cow ist, wird sie selten an die große Glocke gehängt. Man bekommt sie eher im verschämten Sandwichpaket serviert: Oben eine Scheibe Klassik, unten auch - und dazwischen die herbe Füllung... weiter




Konzertkritik

Wechselbad der Extreme2

  • Der Pianist Ivo Pogorelich polarisiert.

Er spielt mithilfe der Notenbücher und betrachtet Tempoangaben dennoch als unverbindliche Empfehlungen: Seit mehr als drei Jahrzehnten erntet der Pianist Ivo Pogorelich mit exzentrischen Interpretationen gleichermaßen Verehrung wie Ablehnung. Sein geniales Fingerwerk ist dabei unbestritten... weiter




Konzertkritik

Ein Beethoven der kleinen Unterschiede

Gewiss hat die Showbühne Konzertpodium schon spektakulärere Beethoven-Interpretationen gesehen - gewiss ließe sich ein Abend mit Sonaten des Bonner Meisters exzentrischer, klangprächtiger, rauschhafter anlegen, als dies Leif Ove Andsnes tut. Der 43-Jährige, der sich erst spät Beethoven zuwandte, nähert sich dessen Werk mit großer Gelassenheit... weiter




Konzertkritik

Kunst der Contenance2

Es war ein Konzertabend im Zeichen der Balance - ein ausgewogenes Vermitteln zwischen kulturellen Sphären, wie es der diplomatischen Zunft alle Ehre machen würde: Das San Francisco Symphony begann den ersten Abend seiner Konzerthaus-Residenz mit dem Amerikaner Henry Brant, ging zu Prokofjew über und endigte mit Berlioz... weiter




Konzertkritik

Lyrisch lockende Bedrohung

Vor zweieinhalb Jahren war Brittens Geisteroper "The Turn of the Screw" im Theater an der Wien zu sehen, wo Regisseur Robert Carsen die Gespenstererscheinungen in der Psyche der Gouvernante verortete. Solche interpretatorischen Klärungen lieferte die Aufführung im Konzerthaus freilich nicht, wodurch die Ambivalenzen der Handlung unaufgelöst blieben... weiter




Mal weinerlich, mal schmusig: James Blunt. - © Zolles/Markus Wache

Konzertkritik

Der Astronaut mit dem vielen Gefühl5

  • James Blunt, Schmusesänger und Formatradio-Held, beglückte sein Wiener Konzertpublikum.

Den Anfang macht ein Raketenstart. Zu entsprechenden Superzeitlupen-Bildern auf der Videowall beginnt in der Wiener Stadthalle auch der Boden zu beben. Feuer züngelt hoch. Mit mächtig Schub geht es ab in den Orbit. Nach Eintritt in die den Heimatplaneten umgebende Umlaufbahn setzt sich die Reise zwischen Space-Night-Ästhetik, Georges Méliès... weiter




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