• 15. November 2018

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Konzertkritik

Lied-Advokatin im Kampf gegen die Schnupfen-Viren

Wenn die Erkältungswelle bei doch noch erfolgtem Wintereinbruch große Teile des Saalpublikums zu explosivem Ausstoßen von Atemluft veranlasst, ist das schlimm genug. Greifen die Viren dann auch noch auf das Podium über, heißt es neben Hustenzuckerln eine Notreserve Nachsicht einpacken... weiter




Konzertkritik

Die Elektronik knarzt mit Absicht, der Hocker nicht

(irr) Woran kann ein wagemutiger Pianist noch schrauben, wenn er seinem Arbeitsgerät neue Klänge entlocken will? Nun - er könnte das Klavier mal Klavier sein lassen und sich dem Hocker zuwenden. Im Sinne eines John Cage präpariert und zum Zweitinstrument geadelt, würde es dem Klavier eine, nun, sagen wir einmal... weiter




Konzertkritik

Aus der Welt geflohen

Gerade, weil so wenig Gesichertes über die Aufführungspraxis jener Zeit überliefert ist, beflügelt das Mittelalter wie kaum eine Epoche der Musikgeschichte die Fantasie der Nachgeborenen. Dass die wechselnden Mittelalter-Moden mindestens ebenso viel über die jeweilige Gegenwart wie über das 13. oder 14... weiter




Konzertkritik

Wucht und Demut

Ein Zusammenhang zwischen den Programmbestandteilen lässt sich bei symphonischen Konzerten oft nur mit Mühe herstellen. Eine wohltuende Ausnahme bildete am Mittwoch der Auftritt der Wiener Symphoniker im Musikverein: Ob aus der Feder von Roussel, Ravel oder Prokofjew - alle Werke erblickten im Abstand von nur fünf Jahren das Licht des... weiter




Eindringlich und konzentriert: die Dänin Agnes Obel. - © epa

Konzertkritik

Ganz schön leiden6

Gefühle sind eine gute Sache - zumindest, wenn es sich nicht um die schlechten handelt. Schließlich könnte man die Welt ja auch so betrachten, dass das Leben im Endeffekt tödlich und der Weg bis zum Schluss sicher kein leichter ist. Heute ist ein solches Denken nicht schwer... weiter




Auch Spaß muss sein: Daniel Barenboim am Ende eines exemplarischen Neujahrskonzerts. - © apa/Neubauer

Konzertkritik

Ein wenig Schabernack muss sein28

  • Die Wiener Philharmoniker spielten unter Daniel Barenboim ein formidables Neujahrskonzert.

Auch das gehört zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker: Ein wenig Schabernack muss sein. Also dirigiert Daniel Barenboim den "Radetzkymarsch" bewusst nicht. Er schlendert stattdessen durch die Reihen des Orchesters, drückt jedem einzeln die Hand, streichelt da eine weibliche Wange, wirft dort einem fernab Sitzenden eine Grußhand zu... weiter




Seligkeit mit Starglanz: Angelika Kirchschlager. - © apa/Neubauer

Konzertkritik

Bachsplitter und Riesentannen

Noch bevor das Christkindl zum weihnachtlichen Finale gerufen hatte, strömten die feierwütigen Massen ins Wiener Konzerthaus. Alle kamen sie zu "Christmas in Vienna", dem Galakonzert mit dem gewohnt opulenten Dekor: Heuer flankierten sechs monströs weiß glitzernde Riesentannen das Radio-Symphonieorchester Wien... weiter




Weihnachtsoratorium

Alle sechse3

Weltlicher wie geistlicher Jubel hört sich ident an, zumindest bei Johann Sebastian Bach: "Jauchzet, frohlocket", singt der Chor zu Beginn - statt dem "Tönet, ihr Pauken" zum deckungsgleichen Klangbild einer Kantate für eine polnische Königin. Für sein Weihnachtsoratorium verband der Tonsetzer mehrere damals bereits bestehende Kompositionen... weiter




Konzertkritik

Höllenritt im Crescendo1

Der Abend begann im Geiste pianistischer Brillanz und endete bei den frenetischen Zuckungen der Holzpuppe in Strawinskys modernistischer Collage "Petruschka": Khatia Buniatishvilis Auftritt im Wiener Konzerthaus glich einem stetig crescendierenden Höllenritt, in dem die junge Pianistin weder sich noch ihrem Publikum eine Atempause gönnte... weiter




Konzertkritik

Das Konzertleben, für den Virtuosen ein Spiel

Gewiss ist technische Meisterschaft nicht alles. Virtuosität, gerne der Oberflächlichkeit geziehen, ist allerdings die unabdingbare Voraussetzung einer hervorragenden Interpretation. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Bei kaum einem Pianisten scheint die Aussage, er "spiele" Klavier, so ins Schwarze zu treffen wie bei Rudolf Buchbinder... weiter




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