• 22. November 2018

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Seligkeit mit Starglanz: Angelika Kirchschlager. - © apa/Neubauer

Konzertkritik

Bachsplitter und Riesentannen

Noch bevor das Christkindl zum weihnachtlichen Finale gerufen hatte, strömten die feierwütigen Massen ins Wiener Konzerthaus. Alle kamen sie zu "Christmas in Vienna", dem Galakonzert mit dem gewohnt opulenten Dekor: Heuer flankierten sechs monströs weiß glitzernde Riesentannen das Radio-Symphonieorchester Wien... weiter




Weihnachtsoratorium

Alle sechse3

Weltlicher wie geistlicher Jubel hört sich ident an, zumindest bei Johann Sebastian Bach: "Jauchzet, frohlocket", singt der Chor zu Beginn - statt dem "Tönet, ihr Pauken" zum deckungsgleichen Klangbild einer Kantate für eine polnische Königin. Für sein Weihnachtsoratorium verband der Tonsetzer mehrere damals bereits bestehende Kompositionen... weiter




Konzertkritik

Höllenritt im Crescendo1

Der Abend begann im Geiste pianistischer Brillanz und endete bei den frenetischen Zuckungen der Holzpuppe in Strawinskys modernistischer Collage "Petruschka": Khatia Buniatishvilis Auftritt im Wiener Konzerthaus glich einem stetig crescendierenden Höllenritt, in dem die junge Pianistin weder sich noch ihrem Publikum eine Atempause gönnte... weiter




Konzertkritik

Das Konzertleben, für den Virtuosen ein Spiel

Gewiss ist technische Meisterschaft nicht alles. Virtuosität, gerne der Oberflächlichkeit geziehen, ist allerdings die unabdingbare Voraussetzung einer hervorragenden Interpretation. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Bei kaum einem Pianisten scheint die Aussage, er "spiele" Klavier, so ins Schwarze zu treffen wie bei Rudolf Buchbinder... weiter




Konzertkritik

Alles hat ein Ende, nur dieses Konzert hat zwei2

(irr) So schließt er sich, der Kreis des Lebens: Die Sonne durchflutet den alten Wald, die Fliegen schwirren auf, und ein Jungfuchs huscht vorbei. Ja, er ist der Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten, erkennt der Förster noch, dann schläft er selig ein... weiter




Wiener Konzerthaus

Von Rosen und Rossen

Es ist zweifellos erfreulich, dass das Wiener KammerOrchester Klassisches mit Zeitgenössischem kombiniert. Da wäre es gewiss sehr unbescheiden, noch weitere Wünsche zu äußern - zum Beispiel nach einem Zusammenhang zwischen den historischen und den aktuellen Programmbestandteilen... weiter




Konzertkritik

Zügellose Explosionen

Seit mehr als einem halben Jahrhundert treibt Nikolaus Harnoncourt eine Mission um: den musikalischen Meisterwerken den Stuck abzuschlagen und das ungeschönte, nackte, mitunter verstörende Gerippe freizulegen. Bereits 1991 schrieb er sich mit seiner Gesamteinspielung der Beethoven-Symphonien (damals auf modernen Instrumenten) in die... weiter




Musikverein

Blendendes Gewitter

Es versprach ein Ereignis zu werden: Die großen Künstlerfreunde Claudio Abbado und Maurizio Pollini vereinigen ihre Kräfte im Zeichen von Beethoven. Noch dazu mit dem Orchestra Mozart, jener Gruppe von Abbado handverlesener Nachwuchsmusiker und Stimmführer der besten Orchester... weiter




Konzertkritik

Haydn-Vorspeise und Strauss-Festmahl

Zuerst eine Haydn-Symphonie, dann ein Konzert des klassisch-romantischen Repertoires und nach der Pause ein symphonisches Werk: So lauten die Zutaten eines philharmonischen Konzertnachmittags, so althergebracht, so wohlvertraut. Doch auch angesichts unumstößlicher Selbstverständlichkeiten muss es möglich sein... weiter




Wiener Symphoniker

Vierergespann lässt im November den Flieder blühen

Robert Schumann, Richard Wagner, die Wiener Symphoniker und Chefdirigent Philipp Jordan - welch schönes Gespann für ein Abonnementkonzert, das absolut das Zeug zum Festkonzert hatte. Wie sonst sollte man ein "Best of" aus Wagners "Meistersingern" sonst nennen... weiter




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