• 14. August 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Konzertkritik

Dem Kirchenraum weit entwachsen1

Eigentlich verwunderlich: Warum wird Franz Schuberts geistlicher Schwanengesang, die Messe Es-Dur D 950, gar so selten gespielt? Sie ist neben Mozarts c-Moll-Messe und der Missa solemnis von Beethoven ein herausstechendes Beispiel für Musik, die Kirchenraum und Liturgie weit hinter sich lässt. Und sie ist ein Solitär ihrer Gattung im 19... weiter




Gläserne Unheilsrufe: Sopran Christiane Karg. - © Gisela Schenker

Konzertkritik

Der Abgrund unter der Blumenwiese1

  • Christiane Karg mit Liedern von Tod und Verzweiflung in Salzburg.

Um das Publikum zu erschrecken, muss man nicht unbedingt auf die Pauke hauen. Es kann auch eine plötzliche Todesstille ins Mark fahren. "Warum", tönt der Sopran von Christiane Karg, "singt denn mit so kläglichem Laut / die Lerche in der Luft? / Warum steigt denn aus dem Balsamkraut / hervor ein Leichen . . ... weiter




Werken spanischer Komponisten widmete Rolando Villazón seinen Liederabend. - © apa/hkt/Neumayr/Leo

Konzertkritik

Spanischzüngige Liederfürsten6

  • Rolando Villazóns Liederabend bei den Salzburger Festspielen.

Lässt ein Sänger die "Deutschen Volkslieder" von Brahms in Madrid, Buenos Aires oder Lima hören, könnte es leicht sein, dass das Verständnis seitens der Zuhörer an Grenzen kommt. Nicht viel anders geht es uns mit dem Spanischen "aus der alten und der neuen Welt", dem Rolando Villazón seinen Festspiel-Liederabend widmete... weiter




Konzertkritik

Intime Zeichnungen

  • Starpianist Evgeny Kissin gastierte in Salzburg.

Vor 30 Jahren debütierte der damals siebzehnjährige Evgeny Kissin mit den Moskauer Virtuosen an der Salzach. Rasch zu einem Fixstern am Klavierhimmel geworden, ist er seitdem regelmäßig zu Gast im ausverkauften Großen Festspielhaus, das bei seinem Spiel zu einem intimen Konzertsaal zu schrumpfen scheint... weiter




Konzertkritik

Zu groß für das Kleine - und umgekehrt1

Arcadi Volodos reitet ein gar seltsames Steckenpferd. Er hat sich der Musik von Federico Mompou verschrieben, ihm sogar eine CD gewidmet. Volodos ist mit dieser abseitigen Vorliebe immerhin nicht ganz allein. Wikipedia weiß sogar von zwei weiteren CD-Einspielungen der "Música callada", einer Sammlung von 28 Klavierstücken... weiter




Konzertkritik

Lauterkeit allein ist nicht genug2

Von protestantischer theologischer Erbsenzählerei zu sinnlich erlebbarem Katholizismus: So könnte man den Eindruck der Aufführung von Bachs h-Moll-Messe bei den Salzburger Festspielen beschreiben. Ob’s aber so gemeint war? Das Collegium Vocale Gent, 1970 von Philippe Herreweghe gegründet... weiter




Joan Baez bleibt mit ihren Liedern politisch. - © APA/HERBERT PFARRHOFER

Konzertkritik

Joan Baez: Wenn eine Legende erzählt22

  • Die US-Sängerin machte mit ihrer Abschiedstour im Konzerthaus Halt. Sie klang anders als früher.

Als die 77-jährige Dame unter tosendem Applaus auf die Bühne kommt, nimmt sie erst einmal einen Schluck aus ihrem Becher und lächelt ins Publikum. Erst als sie den ersten Ton anstimmt, wächst sie wieder zu der Woodstock-Legende, die in einem Atemzug mit ihrem Ex-Freund Bob Dylan oder Janis Joplin genannt werden kann... weiter




Melody Gardot begleitet sich am Klavier. - © Rainer Rygalyk

Konzertkritik

Und immer wieder "Auf Wiedersehen"10

  • Melody Gardot schuf beim Jazz Fest in der Staatsoper intime Momente, Louie Austen fand es "leiwand".

Die Gerti konnte leider nicht kommen. Die Gesangslehrerin von Louie Austen ist aber auch schon 96, und er hat ihr halt gesagt: "Mocht nix, i schick dir a Postkortn." Der Sänger mit der untadeligen Garderobe - weißer Anzug, weißer Hut, weiße Schuhe - war beim Jazz Fest Wien in der Staatsoper angetreten, um sein neues Projekt vorzustellen... weiter




Charmanter Stammgast: Thomas Quasthoff in Wien. - © Horst Kneidinger

Konzertkritik

Die Freuden der Oberfläche3

  • Ein durchwachsener Auftritt: Thomas Quasthoff und die Big Band der Vereinigten Bühnen Wien beim Jazz Fest in der Staatsoper.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne; einem Quereinstieg manchmal noch mehr. 13 Jahre ist es her, dass Thomas Quasthoff erstmals als Jazzsänger in Wien auftrat. Der Opernstar vollzog den Sprung über die Genregrenze vergleichsweise grandios. Während damanch anderer Kollege mit üppiger Stimme einen Bauchfleck hinlegt... weiter




Vom Blues bis zum Radio-Hit: Norbert Schneider. - © RygalykVideo

Konzertkritik

Jazz zum Mitklatschen12

  • Norbert Schneider in der Staatsoper beim Jazz Fest Wien.

Was zum Bebop ist eigentlich Jazz? Kenner schmeißen mit Impro-Skalen oder Blue Notes um sich. Skeptiker ärgern sich über die einlullende Musik im Fahrstuhl. Und Pop-Sternchen behaupten Jazz-Anklänge in ihren Songs, um sich interessanter zu machen. Einer, der die Genre-Vielfalt in Personalunion zelebriert, ist Norbert Schneider... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung