• 24. Mai 2018

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Große Vortragskunst: Waltraud Meier. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Konzertkritik

Charismatische Gestaltungskraft6

  • Waltraud Meier begeisterte mit einem Liederabend an der Staatsoper.

Wenn Waltraud Meier sich an die Arbeit macht, dann mit vollem Einsatz. Kopfüber stürzte sie sich auch in der Wiener Staatsoper in ihr Solistenkonzert. Zunächst Lieder von Johannes Brahms: Die große Vortragskunst von Waltraud Meier, am Mittwoch gehüllt in ein wehendes Kleid voller roter Blumen, trat in jedem einzelnen Stück zutage... weiter




Konzertkritik

In der Ruhe liegt die Kraft

  • Elisabeth Leonskaja mit Beethovens letzten Sonaten.

Die Abende werden milder, die Garderoben in den Konzerthäusern zunehmend leerer: Hinweise darauf, dass sich die Saison langsam dem Ende zuneigt. Mit Beethovens letzten drei Sonaten findet auch der Klavier-Zyklus im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses ein vorläufiges Aus... weiter




Gewohnt klangmächtig: Mariza sang in Wien. - © Joao Portugal

Konzertkritik

Im Namen der Rose5

  • Mariza begeisterte, trotz mäßiger neuer Lieder, mit alten Stärken im Konzerthaus.

Wer den Song Contest ungefähr so sehr verachtet wie Literaturkenner das Werk von Paulo Coelho, wird bei der Eröffnung des heurigen Finales gestutzt haben. Immerhin hörte man da aus Lissabon nicht den üblichen Eurotrash. Vor dem Sängerkrieg der Paradiesvögel durfte der portugiesische Gesangsstar Mariza den sehnsuchtsprallen, herzblutigen... weiter




Feinde lauern innen und außen: Roger Waters im Rahmen der "Us + Them"-Tour in Wien. - © apa/Klaus Techt

Pop

Das Böse ist immer und überall22

  • Ex-Pink-Floyd-Kopf Roger Waters demonstrierte in Wien die Schrecken von gestern und heute.

Dass der Abend eher ungemütlich werden würde, stand bereits im Vorfeld außer Frage. Mit dem aktuellen Album "Is This The Life We Really Want?", von dem es am Mittwoch in der Wiener Stadthalle dann aber eh nur Auszüge setzt, erinnerte Roger Waters schließlich schon im Vorjahr daran... weiter




Konzertkritik

Absolute Meisterschaft3

  • Igor Levit mit den Wiener Symphonikern.

Im Dezember 2011 musizierte Igor Levit erstmals mit den Wiener Symphonikern. Im Münchner Gasteig, anstelle des erkrankten Radu Lupu. Seither war es aus dispositorischen Gründen zu keiner Zusammenarbeit mehr gekommen. Dieser Tage war es nun endlich wieder soweit, abermals mit Beethovens Fünftem Klavierkonzert - einem Werk... weiter




Stimmlich blüht Jonas Kaufmann im zweiten Teil auf. - © apa/Hochmuth

Konzertkritik

Französisch schmachten13

  • Jonas Kaufmann begeisterte mit Arien im Wiener Konzerthaus.

Die französische Oper des späten 19. Jahrhunderts in all ihren Facetten zu zeigen: Das war Ziel dieses Konzerts, das im Rahmen des "L’Opéra"-Zyklus im Wiener Konzerthaus zur Aufführung kam. Versteht sich von selbst, dass dies nicht ohne eine Portion Schmachten über die Bühne gebracht werden kann. "Ah! Lève-toi, soleil... weiter




Konzertkritik

Taumelnde Begeisterung2

  • Die Wiener Philharmoniker mit Andris Nelsons.

Es ist dieses kollektive Lächeln, dieses besondere Gefühl der Gemeinsamkeit. Es entsteht, sobald die berühmte "Ode an die Freude" durch die Celli und die Bässe eingeführt wird. Wie ein halbvergessenes Lied, das man sich im Vor-sich-hin-Summen wieder zusammensucht - meinte der Musikschriftsteller Adolph Bernhard Marx... weiter




Melancholie im Erdgeschoß, Sportgymnastik in den Stöcken: New Order live.
- © Joel Chester Fildes

Wiener Festwochen

Ein Taktstock für die Dose38

  • Die britische Band New Order gastierte samt Keyboardorchester an zwei Abenden bei den Wiener Festwochen.

Die Bühne ist natürlich imposant. Während im Erdgeschoß die britischen Dancefloor-Melancholiker New Order selbst ihr Tagwerk verrichten, wird die Kulisse optisch von zwölf auf zwei Stockwerken erbauten Kojen bestimmt, in denen man je einen Keyboard-Beauftragten beim Händeklatschen oder bei der rhythmischen Sportgymnastik beobachten kann... weiter




Konzertkritik

Softes Halligalli bis zum Gipfel des Pathos2

  • Der britische Soul-Sänger Sam Smith riss das Publikum mit viel Energie von den ausverkauften Sitzen.

Kopfstimme, chorisches Dröhnen, Herzschmerz. Durchforstet man Radio-Sender oder Streaming-Dienste, muss man sich erst einmal um die kleine Schmalzspur herumlavieren, die der wimmernde Soul-Versuch des einen oder anderen Interpreten dort hinterlässt. Inbrünstiges Raunzen ist momentan eben in... weiter




Die Star-Pianistin Khatia Buniatishvili begeisterte im Konzerthaus. - © APAweb, Herbert Pfarrhofer

Konzertkritik

Die Tasten-Orgiastin11

  • Ein Rausch: die Pianistin Khatia Buniatishvili im Konzerthaus.

Spitzenpianisten gibt es viele; nur wenige aber erreichen die Weltspitze. Technik und Feingefühl reichen nicht aus für einen Platz an der Klassik-Sonne. Aussehen und Aura muss man haben, ein unverkennbarer Typ sein, kurz: ein Phänomen. Khatia Buniatishvili ist ein solches... weiter




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