• 22. Januar 2019

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(v.l.) Jakob Elsenwenger, Okan Cömert, hinten Claudia Waldherr. - © Rita Newman

Theaterkritik

Jenseits von Gut und Böse

  • Das Theater der Jugend zeigt Dostojewskis "Schuld und Sühne".

"Bist du schon als junger Mann angepasst?", diese Frage stellt der Schauspieler Jakob Elsenwenger zu Beginn der Vorstellung von "Schuld und Sühne" im Theater im Zentrum. Mit geschorenem Kopf, absichtsvoll zerfleddertem Mantel, abgewetzten Hosen, fahrigen Gesten und wirren Reden ist er es gewiss nicht... weiter




Empört euch: Julia Urban, Florian Carove, Suse Lichtenberger beim Protest der Kinderkrankenschwestern. - © Andreas Friess

Theaterkritik

Bleierner Aufruhr

  • "Tag des Zorns" im Theater Drachengasse prangert Ungarns Gesundheitswesen an.

Éva Zabezsinszkij gehört derzeit zu den profiliertesten ungarischen Dramatikerinnen. Die 40-Jährige packt mit Vorliebe gesellschaftspolitisch brisante Themen an und spitzt diese als bizarre Farce zu. Bekannte ungarische Regisseure wie Kornél Mundruczó und Árpád Schilling arbeiten mit ihr zusammen... weiter




Theaterkritik

Sinnloses Schlachten5

  • Shakespeares "Troilus und Cressida" in der Scala.

Ein rotes Herz, das später erlöschen wird, leuchtet über der - von Marcus Ganser gestalteten - Bühne mit Mauerteilen, Säulen, Tonnen und Stacheldraht. Damit ist schon die nicht neue Kernaussage der aktuellen Produktion der Wiener Scala getroffen: Krieg zerstört Liebe, im Waffenlärm verschwindet die Humanität... weiter




Ungleiches Match: (v. l.) Karel Dobrý, Lukas Holzhausen. - © Lupispuma

Theaterkritik

Parizek inszeniert König Ottokar am Volkstheater6

  • Dušan David Pařizek inszeniert das Trauerspiel "König Ottokars Glück und Ende" am Volkstheater als Farce.

Während das Publikum Platz nimmt, geht es auf der Bühne des Volkstheaters bereits hoch her. Für die Vorstellung von "König Ottokars Glück und Ende" schleppen sich die Darsteller mit langen Holzlatten ab, quer über die Bühne hinweg errichten sie eine Art Burgmauer oder leeren Wasser in ein Becken... weiter




Finaler Rosenkrieg, moderne Ehehölle: Steven Scharf und Caroline Peters. - © Reinhard Maximilian Werner

Theaterkritik

Medea als Vorstadtweib am Burgtheater16

  • Simon Stone schickt "Medea" im Burgtheater in die Psychiatrie.

Die weitläufige Bühne des Burgtheaters ist erbarmungslos grell ausgeleuchtet, schneeweiß und leer geräumt, aseptisch geradezu. Bühnenbildner Bob Cousins entwarf eine Art albtraumhaftes Vakuum, in dem die Schauspieler seltsam verloren wirken; nicht das kleinste Requisit wird ihnen gegönnt, sie sind ganz auf sich allein gestellt... weiter




Theaterkritik

Nina Kusturica inszeniert Shumona Sinhas "Erschlagt die Armen" im Werk X.

  • Nina Kusturica zeigt die Erstaufführung des Skandalromans "Erschlagt die Armen".

Der Schauspieler Oliver Huether, bekleidet mit grellorangem Sportdress, zupft an der Gitarre und gibt den Schmachtfetzen "Volare" zum Besten. Kaum singt er eine Silbe, wird er von seinen Mitspielerinnen Zeynep Buyraç und Veronika Glatzner unterbrochen und harsch korrigiert. Die beiden triezen den bemitleidenswerten Sänger, es ist kaum zu ertragen... weiter




Theaterkritik

Rabtaldirndln im brut

Sie sollten pflegen, aber sie töteten. Vier Krankenschwestern füllten 1989 die Spalten im Sensationsboulevard, als aufgedeckt wurde, dass sie im Lainzer Spital über 200 Patienten mit Wasser erstickt hatten ("Mundpflege"). Fasziniert lasen die Berichte damals auch Barbara Carli... weiter




Miriam Fussenegger, Caroline Frank. - © Sophie Menegaldo

Theaterkritik

Blutrache von Jethro Compton im Rabenhof Theater7

  • Der Alpenwestern "Blutrache", uraufgeführt im Rabenhof Theater.

Theaternebel wabert über die Bühne des Rabenhof Theaters. Eine Schauspielerin in bodenlanger tiefschwarzer Tracht schlängelt sich über die mit Baumstämmen vollgestellte Bühne, positioniert sich an der Rampe, legt die Schrotflinten-Attrappe an und feuert frontal ins Publikum. Peng... weiter




Theaterkritik

Unschärfe-Beziehungen bei "Heisenberg" auf Volkstheater-Bezirkstournee2

  • "Heisenberg" von Simon Stephens auf Volkstheater-Bezirkstournee.

Wo bleibt Werner Heisenberg, werden sich in Simmering und Floridsdorf bildungsbeflissene Abonnenten des Volkstheaters fragen. In der Zwei-Personen-Beziehungskomödie "Heisenberg" ist der 75 Jahre alte Hagestolz in London, dem eine 42 Jahre junge Amerikanerin zuläuft, kein Nobelpreisträger. Sondern Fleischhauer im eigenen Laden... weiter




Jan Hutter als König Artus. - © Pertramer

Theaterkritik

"König Artus" im Rabenhof Theater8

  • "König Artus" im Rabenhof Theater.

Historiker bezweifeln, ob es ihn jemals gegeben hat, was seinen lebhaften Interpretationen in ungezählten Ritter- und Heldengeschichten keinen Abbruch tut: Die Rede ist von König Artus. Der Herrscher Britanniens, der das Schwert Excalibur aus dem Stein zog... weiter




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