• 22. Februar 2018

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Theaterkritik

Time’s up - Kopf ab

  • Julia Burger gießt Monologe von Sibylle Berg in Gips.

In Zeiten wie diesen kann eine Portion Sibylle Berg nur guttun. Die deutsche Autorin ist beliebt wie nie, weil sie mit unerbittlichem Humor genüsslich in die wunden Stellen der Gegenwart hineinbeißt. Wie als Kommentar zu aktuellen Sexismusdebatten hat die Regisseurin Julia Burger (Verein reschen... weiter




Im Partyfieber: v. l. Jasmin Bettstein, Larissa Kiers, Florian Klingler, Alexandra Schmidt, Sarah Pritchard-Smith, Ida Golda. - © Alexi Pelekanos

Theaterkritik

Erste Küsse, letzte Worte

  • Im Volx/Margareten stellt ein Laienensemble den Jugendthriller "Concord Floral" dar.

Seit Anna Badora das Wiener Volkstheater leitet, steht alljährlich eine Aufführung von jungen Laiendarstellern auf dem Spielplan. In diesem Jahr wird "Concord Floral" gezeigt, ein preisgekrönter JugendThriller des kanadischen Theatermachers Jordan Tannahill, 29... weiter




Tochter und Mutter träumen von besseren Zeiten. - © Reinhard Werner

Theaterkritik

Glück und Glas

  • Wackelig-poetisches Mobile der geplatzten Träume: "Die Glasmenagerie" im Akademietheater.

Der Regen trommelt auf das Dachschrägenfenster und Laura fummelt mit ihrem Akkuschrauber behutsam an ihrem fragilen Mobile aus Glasfiguren herum. So einfach und berührend kann man die Einsamkeit einer Figur gleich in den ersten Minuten eines Bühnenstücks illustrieren... weiter




Im Minenfeld der Asylpolitik: (v.l.) S ebastian Klein, Katharina Klar, Knut Berger, Birgit Stöger. - © Lupispuma

Theaterkritik

Helfer real im TV-Spiegel1

  • Mehrbödige Wirklichkeiten bei Yael Ronens "Gutmenschen" im Volkstheater.

Alles schief, windschief auf dieser Bühne! Zimmergrundrisse, aufgemalt und ausgeschnitten, hängt Wolfgang Menardi in die Bühnenhalle. Als Overhead-Paneele dienen sie dem Skype-Traffic, als schräge Böden dem Drüberturnen. Tischen und Stühlen droht das Abrutschen... weiter




Georg Schubert und Elisa Seydel in dem finsteren schottischen Stück. - © Anna StöcherVideo

Theaterkritik

Im Blutrausch1

  • Gernot Plass zeigt eine gelungene "Macbeth"-Bearbeitung im TAG.

Der erste Auftritt gehört den Hexen. Lisa Schrammel, Raphael Nicholas und vor allem ein Georg Schubert in Bestform legen eine wunderbar trashige Travestienummer hin. Wer diesen Hexen nur ein Wort glaubt, ist von allen guten Geistern verlassen, daran lässt Gernot Plass’ "Macbeth"-Inszenierung von Anfang an keinen Zweifel... weiter




Bettina Ernst und Rainer Galke im Stück "Anderthalb Stunden zu spät". - © www.lupispuma.com / Volkstheater

Theaterkritik

Pingpong zwischen Tür und Angel7

  • "Anderthalb Stunden zu spät" von Gérald Sibleyras in Wiens Außenbezirken.

Aufbruch ist angesagt zum Abendessen bei einem befreundeten Ehepaar. Pierre wartet schon im Mantel. Doch seine Laurence probiert noch unschlüssig Kleider, Accessoires. Heute donnerte die volle Macht des Schicksals auf sie nieder: In der Ferne gebar eine Tochter eine Enkelin, und als letztes ihrer drei Kinder verließ ein Sohn das Familiennest... weiter




Erst Konfettiregen, dann Katerstimmung: Nentwich, MacDonald, Lohner und Schüsseleder in Schampuslaune. - © Herwig Prammer

Theaterkritik

Na dann prost11

  • Nur ein leichter Kater: Uraufführung von Thomas Vinterbergs "Suff" in den Kammerspielen.

Regina, ja Regina hat wirklich zu viel getrunken. Das ist ein Running Gag zu Beginn von Thomas Vinterbergs und Mogens Rukovs neuem Stück "Suff". Regina ist nämlich jetzt tot. Zu ihrem Begräbnis schaffen es ihre vier Freundinnen leider nicht. Zu besoffen... weiter




Theaterkritik

Von der Kunst, Freunde zu bleiben5

Ein weißes Gemälde mit kaum sichtbaren weißen Diagonallinien wird zum Streitobjekt zwischen drei langjährigen Freunden. Der kunstbegeisterte Dermatologe Serge hat es um 100.000 Euro gekauft und ist begeistert davon. Dem Luftfahrtingenieur Marc fehlt dafür jedes Verständnis... weiter




Willkommen im "Hotel Strindberg": Der Bühnenausschnitt zeigt im Zimmer unten Caroline Peters, Martin Wuttke im Bademantel und Roland Koch, im Stiegenhaus ist Franziska Hackl. - © Reinhard Maximilian Werner

Theaterkritik

Krisenindustrie1

  • Regisseur Simon Stone verwandelt August Strindbergs Werk in eine beliebige Soap-Opera.

Johan August Strindberg galt als aufbrausender Mann. Er kritisierte, was der bürgerlichen Gesellschaft des Fin de Siècle heilig war, und verwarf sich mit den Reformern der Zeit. Dass Strindberg im Widerstreit mit allem und jedem lag, war wohl auch seinem exzentrischen Charakter... weiter




- © Matthias Heschl

Theaterkritik

Rasender Stillstand

  • Mehdi Moradpours Stück wird im Schauspielhaus stocksteif uraufgeführt.

Ein großes Betonbecken gefüllt mit Wasser, jeder freie Zentimenter mit Graffiti beschmiert. Ausstatter Davy van Gerven hat im Schauspielhaus den Reuterplatz in Berlin-Neukölln nachgebaut. In dieser urbanen Rauminstallation bringt ein Darstellerquartett Mehdi Moradpours jüngstes Stück "Ein Körper für jetzt und heute" zur Uraufführung... weiter




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