• 14. November 2018

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Wenn man nicht weiter weiß: Farbe über den Kopf. - © S. Einzenberger

Theaterkritik

Eheschlacht mit Farbtopf2

  • Tomas Schweigen inszeniert Martin Crimp als Aktionismus-Farce.

"Also: Welchen Grund gab es, ein Kind zu kriegen?", so schroff fängt Martin Crimps jüngstes Stück "Schlafende Männer" an. Vera von Gunten rotzt den Satz in ein Mikrofon und nimmt in größtmöglicher Entfernung von ihrem Mann (Sebastian Schindegger) Platz... weiter




Theaterkritik

Kinder, Karriere, Klamauk1

  • Kosmos Theater eröffnet mit Stück über Mütter.

Regisseurin Milena Michalek, Tochter der neuen künstlerischen Leiterin des Kosmos Theaters, Veronika Steinböck, läutet ihre Eröffnungsinszenierung "Mütter. Eine ekstatisch-matriarchalische Kosmologie" mit einem Ritual ein, bei dem die Darstellerinnen, bekleidet mit Ganzkörperkunststofftrikots... weiter




Alexandra Henkel im tapferen Kampf gegen die Klischees des Textes. - © Reinhard Werner/Burgtheater

Theaterkritik

So sind sie, die Mädels und Jungs1

  • Im Vestibül findet Dennis Kelly Erklärungen für den neuen Maskulinismus.

Ab März 2019 zeigt das Burgtheater "Waisen" von Dennis Kelly. 2009 in Edinburgh uraufgeführt, ist der Text ein Hansdampf in allen Theatern. Schnelle Dialoge, sozialrealistisches Setting. Kellys neuestes Stück heißt "Girls & Boys". Premiere war am Mittwoch, und zwar auch an der Burg... weiter




Ein Prosit aufs Dorfleben. Von links: Willy Mutzenpachner, Stefanie Sourial, Johannes Scheutz, Pamina Puls, Sophie Wegleitner. - © Alexandra Thompson

Theaterkritik

Totentanz4

  • Das Performancekollektiv Nesterval führt mit anarchischer Wucht ins Dorfleben anno 1964.

"Grias di, scheen, dass’d do bist", so werden die Theaterbesucher begrüßt. Freundlich wird man gebeten, in der heimeligen Wirtstube der Buschenschank Stift St. Peter Platz zu nehmen. Gefüllte Weingläser stehen schon griffbereit. Das Wiener Performancekollektiv Nesterval lädt in seiner jüngsten szenischen Auseinandersetzung "Das Dorf"... weiter




Strategiebesprechung: Sabine Haupt und Gregor Bloéb. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Die Kugel rollt5

  • Gregor Bloéb glänzt in der Politkomödie "Der Kandidat" im Akademietheater.

Ein steinreicher Unternehmer, der beschließt, aus Langeweile in die Politik zu gehen? Kommt einem bekannt vor. Aber Carl Sternheim, der das Stück "Der Kandidat" 1913/14 nach einer Vorlage von Gustave Flaubert geschrieben hat, konnte Donald Trump noch gar nicht kennen... weiter




"Familie ist seltsam": Michaela Eisold-Pernthaller, Shabnam Chamani, Luciana Siegenthaler, Alexandra Yildiz (v.li.). - © Christine Miess

Theaterkritik

Gegenerzählungen zur Kleinfamilie2

  • Regisseurin und Stückentwicklerin Jessica Glause und ihr Ensemble suchen im Volx/Margareten nach dem Potenzial von Familie.

Familie sagen, heißt Vater, Mutter, Kind, Kind, Kind sagen? Nein. Sagt "Werte Familie", eine Stückentwicklung von Jessica Glause im Volx/Margareten. Gemeinsam mit vier nicht-professionellen Schauspielerinnen und einer Schauspiel-Studentin des DiverCitylab hat die Regisseurin einen Abend voller Gegenerzählungen erarbeitet... weiter




Theaterkritik

Kampftanz

  • Tanz der Freiheit: IYASA-Gastspiel im Dschungel.

Welcher Nummer eins Hit vermag die Welt zu verändern? Welche Macht wohnt der Musik inne? Rund um diese Fragen entwickelt der Theaterabend "Radio Freedom" eine energiegeladene Polit-Revue. Die 75-minütige Aufführung ist im Dschungel Wien, dem Theaterhaus für junges Publikum im Museumsquartier zu sehen... weiter




- © A. Friess

Theaterkritik

Eine Million Dinge, um das Leben zu leben15

Sie ist sieben Jahre alt, als die Mutter zum ersten Mal versucht, sich das Leben zu nehmen. Sie ist 17 beim zweiten Mal und 27 beim letzten. "Every brilliant thing", so der Originaltitel von Duncan Macmillans 2013 uraufgeführtem Monolog "All das Schöne", das sind all die Dinge, für die es sich "zu leben lohnt"... weiter




Martin Wuttke verausgabt sich in Simon Stones "Griechischer Trilogie". - © Thomas Aurin

Theaterkritik

Wege in die Katastrophe1

  • Berliner Ensemble und Hamburger Schauspielhaus starten mit Simon Stone und Karin Beier in die neue Spielzeit.

In Berlin und in Hamburg kann man heuer zwei recht unterschiedliche Versuche besichtigen, ein szenisches Ausrufezeichen an den Anfang einer Spielzeit zu setzen. An dem sich beharrlich in der Nach-Peymann Ära einrichtenden Berliner Ensemble hat Multitalent Simon Stone seine eigene "Griechische Trilogie" geschrieben und inszeniert... weiter




Katharina Klar als quirlige Treuherzige.

Theaterkritik

Hans Kelsen und seine Feinde8

  • "Verteidigung der Demokratie" als Politshow von Christine Eder im Volkstheater.

Zwei Schulstunden Verfassungsrecht, Nationalökonomie, Österreich- und Weltgeschichte seit dem Jahr 1920. Christine Eder, verantwortlich für Text und Regie, presst im Volkstheater zu viel Buchwissen in ihre Politshow "Verteidigung der Demokratie". Zur Alarmierung der Demokraten werden Proseminartexte aus dem Juridicum zitiert... weiter




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