• 18. Juli 2018

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Mit viel Rauch- und Feuerzauber: "Die letzten Tage der Menschheit" in der Wiener Neustädter "Serbenhalle". - © Sebastian Kreuzberger

Theaterkritik

Im Waggon zum Schützengraben10

  • Paulus Manker zeigt "Die letzten Tage der Menschheit" in Wiener Neustadt als bejubeltes Spektakel.

Paulus Manker am Ziel nach einem Rennen um Geld und Raum, das länger dauerte als der Erste Weltkrieg. Sein Mahler-Werfel-Drama "Alma - A Show Biz ans Ende" war nur ein leichtgewichtiges Vorspiel, will man nun meinen, vor den "Letzten Tagen der Menschheit"... weiter




Alexander Jagsch in den Fängen von Wolf Bachofner. - © apa

Theaterkritik

Süßes Ableben

  • "Arsen und Spitzenhäubchen" bei den Schloss-Spielen Kobersdorf.

Seit 15 Jahren leitet Wolfgang Böck die Schloss-Spiele Kobersdorf. Die burgenländische Bühne hat sich unter seiner Intendanz zu einem erfolgreichen Sommertheaterbetrieb entwickelt mit fast 100-prozentiger Auslastung. Böck scheint hier etwas richtig zu machen... weiter




Tanz ins Unglück: Julia Stemberger, Sascha Oskar Weis. - © Dimo Dimov

Theaterkritik

Blauäugig in den Abgrund1

  • Reichenaus starker Erinnerungsbeitrag zum Jahr 1938: Franz Werfels "Cella" als Drama.

Man würde sie schon gerne kennenlernen, diese "Cella", aber Nicolaus Hagg lässt die Titelfigur in seiner Dramatisierung von Franz Werfels Romanfragment für die Festspiele Reichenau nie auf die Bühne. Die 14-jährige hochbegabte Pianistin bleibt geheimnisvoll im Hintergrund... weiter




Wilde Jahre: Joseph Lorenz, David Jakob und Regina Fritsch (v.l.n.r.) in Reichenau. - © apa/Robert Jäger

Theaterkritik

Angst vorm Absturz6

  • "Das Vermächtnis" von Arthur Schnitzler bei den Festspielen Reichenau.

Ausritt in den Prater. Sturz vom Pferd. Ein junger Herr wird in die Villa zurückgeschleppt. Er wankt in den Salon, wird aufs Kanapee gebettet. Die letzte Stunde von Hugo Losatti ist die große Stunde der Mutter. Ein verständiges, gütiges Leuchten huscht über Regina Fritschs unergründliches Gesicht, als David Jakob in dieser Kurzzeitrolle sie bittet... weiter




Südstaaten-Dramatik mit Petra Morzé und Daniel Jesch. - © Dimo Dimov

Theaterkritik

Absturz im Morgenmantel10

  • New Orleans an der Rax: "Endstation Sehnsucht" bei den Festspielen Reichenau.

Frauenschicksale stehen schon seit einigen Jahren auf der Agenda der Festspiele Reichenau. Heuer hat man sich eines besonders schillernden Loses der Theatergeschichte angenommen: das der Blanche DuBois aus Tennessee Williams’ "Endstation Sehnsucht"... weiter




Theaterkritik

Die Widerspenstige bleibt gezähmt

Mit einem dreitägigen Gastspiel machte das Londoner Globe-Theater unter der neuen künstlerischen Leiterin Michelle Terry beim niederösterreichischen Welt-Theater-Festival Station. Shakespeares frühe Komödie "Der Widerspenstigen Zähmung" wurde - nach "Der Kaufmann von Venedig" und der Komödie "Was ihr wollt"... weiter




Das Bühnenhaus im Hof von Schloss Rothmühle - © Hans Haider

Theaterkritik

Bote vom Bundes-Asylamt5

  • "Zu ebener Erde und erster Stock" bei den 46. Nestroy-Spielen Schwechat.

Peter Gruber kennt seinen Dichtergott wie kein zweiter. Seit 1973 inszeniert er Jahr für Jahr in Schwechat mit Laien und Semiprofis Nestroy unterm freien Himmel und der Luftverkehrsschneise. Wie dafür geschaffen ist heuer das hohe Bühnenhaus im Hof von Schloss Rothmühle für "Zu ebener Erde und erster Stock"... weiter




Dandy-Flirt im Yuppie-Stil in Perchtoldsdorf. - © Lalo Jodlbauer

Theaterkritik

Es gibt nichts Ernstes, außer du lernst es

  • Geschlechterverwirrung in Perchtoldsdorf: Oscar Wildes "Ernst ist das Leben" in Frauenhand bei den Sommerspielen.

Man muss es der Landeshauptfrau verzeihen. Das Wetterpech verscheuchte die Premiere der diesjährigen Sommerspiele Perchtoldsdorf in die Ausweichhalle - und die ist zwar ein passabler Theaterraum, der aber, so ganz ohne majestätische Burg im Hintergrund, durchaus auch in Purkersdorf stehen könnte... weiter




Spaß ist Trumpf, wenn Doris Hindinger und Daniel Keberle in Stockerau Shakespeare spielen. - © Lalo Jodlbauer

Theaterkritik

Viele Späßchen um wenig Tiefgang

  • Shakespeare ist immer bühnenwirksam: "Viel Lärm um nichts" in Stockerau.

In Ferdinand Raimunds "Alpenkönig und Menschenfeind" gesteht schließlich der Diener Habakuk, der "zwei Jahre in Paris" verbracht haben will, wo er in dieser Zeit wirklich war: in Stockerau. Dass es auch dort humorig zugeht, beweisen alljährlich die Festspiele Stockerau, die heuer die Komödie "Viel Lärm um nichts" präsentieren... weiter




Gehen oder bleiben? - © Andromedatheater

Theaterkritik

"Mit den Lippen gegen den Asphalt"10

  • Stationen-Theater rund um Flucht und Ankommen.

Arash lebt im zweiten Bezirk in einer Wohngemeinschaft, deren Mitbewohner und ihre alltäglichen Sorgen der junge Asylwerber wie kein anderer zu kennen scheint. Arash liebt sein Leben hier, das sich abspielt zwischen Liebeskummer, Shoppingnöten, "radical inspirations" und Feiertagen - Ostern und Weihnachten werden während des in großen Teilen im... weiter




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