• 18. Januar 2019

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- © Bettina Frenzel

Theaterkritik

"Nicht immer ist Liebe dabei"2

  • "Begehren": eine berückende Feldforschung im Kosmos Theater.

Gesine Schmidts "doku-fiktionale Feldforschung" "Begehren", deren österreichische Erstaufführung nun im Wiener Kosmos Theater ihre Premiere hatte, ist in der Inszenierung der vor kurzem mit dem Nestroy-Preis ausgezeichneten jungen österreichischen Regisseurin von Sara Ostertag ein fährtenreicher text-choreografischer Bekenntnisabend geworden... weiter




Niklas Doddo als kleiner Lord. - © Rita Newman

Theaterkritik

"Der kleine Lord" im Theater der Jugend1

  • Er gehört ins fixe Fernsehprogramm zu Weihnachten. Das Theater der Jugend bringt ihn auf die Bühne.

"Der kleine Lord" gehört in der Verfilmung aus 1980 mit Alec Guiness zur Vorweihnachtszeit wie Punsch und Christkindlmarkt. Folgerichtig bringt nun das Theater der Jugend Frances Hodgson Burnetts gleichnamigen Kinderbuchklassiker aus 1886 auf die Bühne... weiter




Bierseligkeit. - © Alex Gotter

Theaterkritik

"Zum wilden Mann" im Werk X-Petersplatz20

  • Raufbrüder

Sechs Akteure, die Gesichter schwarz-weiß geschminkt, als würden sie in einem expressionistischen Film der 1930er Jahre mitwirken, stehen an der Bühnenrampe und brüllen irgendetwas Haarsträubendes über Werte, Heimat, Ehre und Vaterland. Wie eine Maschinengewehrsalve kommt der Redeschwall über die Rampe... weiter




Mehr St. Pauli als Prater: (v. l.) Tim Breyvogel, Wiltrud Schreiner. - © Alexi Pelekanos

Theaterkritik

"Liliom" von Franz Molnár im Landestheater St. Pölten6

  • "Liliom" von Franz Molnár im Landestheater St. Pölten: entkernte Rummelplatzseligkeit.

"Liliom", eine Koproduktion des NÖ Landestheaters mit dem Stadttheater Bozen, verkümmert in ideologisch gebundenen Regiehänden. Keine Gnade gönnt Rudolf Frey dem Frauen-den-Kopf-Verdreher und Lebensversager "Liliom": Er staffiert ihn zur schrägen Disco-Figur aus, eher St. Pauli als Prater. Dazu Tim Breyvogels kalter, toter Blick... weiter




Spaß mit Kleidung: Michael Maertens mit Kinderschürze, Nicholas Ofczarek mit Werkzeuggürtel über Strickware. Humordetails einer Weihnachtsentgleisung. - © Reinhard Werner

Theaterkritik

Leise rieselt der Schmäh in der Weihnachtskomödie5

  • Barbara Frey inszeniert die Weihnachtskomödie "Schöne Bescherungen" gar matt an der Burg.

Der Baum steht. Immerhin. Gut, seine Spitze ist sich nicht ganz ausgegangen. Deswegen ist er oben ein bisschen reingequetscht in das Wohnzimmer. In diesem britischen Mittelstandshäuschen, das auf der Burgtheaterbühne (von Bettina Meyer) trügerisch gemütlich mitsamt hyggeligem Fenster-Leuchtkranz aus der aktuellen Ikea-Adventkollektion ausgestattet... weiter




Regisseur Rudolf Frey gönnt dem Frauen-den Kopf-Verdreher und Lebensversager "Liliom" keine Gnade: Er staffiert ihn zur schrägen Disco-Figur aus, eher St. Pauli als Prater. So das Urteil von WZ-Theaterkritiker Hans Haider. - © Alexi Pelekanos

Theaterkritik

Vom Zauber befreit6

  • Das Landestheater St. Pölten zeigt das Stück "Liliom" von Franz Molnár, Regie führte Rudolf Frey.

"Liliom", eine Koproduktion des NÖ Landestheaters mit dem Stadttheater Bozen, verkümmert in ideologisch gebundenen Regiehänden. Keine Gnade gönnt Rudolf Frey dem Frauen-den Kopf-Verdreher und Lebensversager "Liliom": Er staffiert ihn zur schrägen Disco-Figur aus, eher St. Pauli als Prater. Dazu Tim Breyvogels kalter, toter Blick... weiter




Jedermann ist alle: Philipp Hochmair in seinem "Jedermann (reloaded)"-Projekt. - © Heike Blenk

Theaterkritik

Einzelmann rockt sich zu Tode41

  • Philipp Hochmair triumphiert in "Jedermann (reloaded)" im Burgtheater

Jedermann im Military-Anzug: Lässig, selbstsicher, Zigarette im Mund, steht Philipp Hochmair auf der Burgtheater-Bühne inmitten eines Trios: Gitarre, Schlagzeug, ein Arsenal elektronischer Instrumente, Mikrophone, vorne, klein, verloren, ein Kreuz. Scheinwerfer erzeugen kubistische Lichteffekte. Irgendwann regnet es goldenen Flitter... weiter




Frau Grollfeuer (Barbara Petritsch, vorne) lädt ihre Nachbarn zum echt letzten Abendmahl. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Werner Schwab als Puppentheater4

  • Mozartkugelduft im Schritt: Nikolaus Habjan verfremdet im Akademietheater "Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos" bis zur Kenntlichkeit.

"Die ganze Wirklichkeit ist in Wirklichkeit nicht so wirklich fesch", heißt es treffend in Werner Schwabs "Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos". Und fesch sind auch die Puppen nicht, denen Nikolaus Habjan in seiner Fassung des Stücks im Akademietheater das Schwabsche Elend antut... weiter




Theaterkritik

Hundert Jahre Pubertät1

  • Wenig mitreißend: das Jugendstück "Gestochen und weg" im Dschungel Wien.

Ein blutender Finger als Symbol für die Geschlechtsreife, 100 Jahre Schlaf als Schutzraum vor den Wirren der Pubertät? Nicht nur Bruno Bettelheim interpretierte "Dornröschen" als psychoanalytische Coming-of-Age-Story - auch die Komponistin Elisabeth Schimana ließ sich von dem Märchen der Brüder Grimm inspirieren: Mit "Gestochen und weg" hat sie ein... weiter




Theaterkritik

Es ist immer das Gleiche mit der Liebe

  • Burgtheater zeigt Fassbinders Homosexuellen-Stück

Gleichgeschlechtliche Beziehungen, das zeigt "Tropfen auf heiße Steine", laufen auch nicht anders ab als heterosexuelle: Verführung - Stockholm-Syndrom - Alltagstrott - Psychokrieg - Eifersucht - irgendein Ende. In den 60ern, als der junge Rainer Werner Fassbinder sein Drama schrieb, verstörte das wahrscheinlich noch... weiter




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