• 20. September 2018

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Schlagwortsuche

Das Bühnenhaus im Hof von Schloss Rothmühle - © Hans Haider

Theaterkritik

Bote vom Bundes-Asylamt5

  • "Zu ebener Erde und erster Stock" bei den 46. Nestroy-Spielen Schwechat.

Peter Gruber kennt seinen Dichtergott wie kein zweiter. Seit 1973 inszeniert er Jahr für Jahr in Schwechat mit Laien und Semiprofis Nestroy unterm freien Himmel und der Luftverkehrsschneise. Wie dafür geschaffen ist heuer das hohe Bühnenhaus im Hof von Schloss Rothmühle für "Zu ebener Erde und erster Stock"... weiter




Dandy-Flirt im Yuppie-Stil in Perchtoldsdorf. - © Lalo Jodlbauer

Theaterkritik

Es gibt nichts Ernstes, außer du lernst es3

  • Geschlechterverwirrung in Perchtoldsdorf: Oscar Wildes "Ernst ist das Leben" in Frauenhand bei den Sommerspielen.

Man muss es der Landeshauptfrau verzeihen. Das Wetterpech verscheuchte die Premiere der diesjährigen Sommerspiele Perchtoldsdorf in die Ausweichhalle - und die ist zwar ein passabler Theaterraum, der aber, so ganz ohne majestätische Burg im Hintergrund, durchaus auch in Purkersdorf stehen könnte... weiter




Spaß ist Trumpf, wenn Doris Hindinger und Daniel Keberle in Stockerau Shakespeare spielen. - © Lalo Jodlbauer

Theaterkritik

Viele Späßchen um wenig Tiefgang

  • Shakespeare ist immer bühnenwirksam: "Viel Lärm um nichts" in Stockerau.

In Ferdinand Raimunds "Alpenkönig und Menschenfeind" gesteht schließlich der Diener Habakuk, der "zwei Jahre in Paris" verbracht haben will, wo er in dieser Zeit wirklich war: in Stockerau. Dass es auch dort humorig zugeht, beweisen alljährlich die Festspiele Stockerau, die heuer die Komödie "Viel Lärm um nichts" präsentieren... weiter




Gehen oder bleiben? - © Andromedatheater

Theaterkritik

"Mit den Lippen gegen den Asphalt"10

  • Stationen-Theater rund um Flucht und Ankommen.

Arash lebt im zweiten Bezirk in einer Wohngemeinschaft, deren Mitbewohner und ihre alltäglichen Sorgen der junge Asylwerber wie kein anderer zu kennen scheint. Arash liebt sein Leben hier, das sich abspielt zwischen Liebeskummer, Shoppingnöten, "radical inspirations" und Feiertagen - Ostern und Weihnachten werden während des in großen Teilen im... weiter




- © Stefan Hauer

Theaterkritik

Wann ist ein Mann ein Mann?6

  • Performance über Abgründe und Ambivalenzen des Mannseins.

"Männer haben’s schwer, nehmen’s leicht", heißt es bei Herbert Grönemeyer, diese Zeile könnte gleichsam das Motto sein für die jüngste Bühnenarbeit des Aktionstheater Ensembles "Die wunderbare Zerstörung des Mannes", die nun im Wiener Kosmos Theater gastierte... weiter




Ärger im Mädchenpensionat (v.l.): Claudia Waldherr, Katharina Stadtmann, Rebekka Reinholz und Ivana Nikolic. - © Rita Newman

Theaterkritik

Verwöhnte Fratzen

  • Das Theater der Jugend zeigt den tiefen Fall eines reichen Mädchens.

Der Knecht wird über Nacht stinkreich, der Herr bettelarm, dieses Wechselbad der Lebensläufe ist bekanntlich ein beliebtes Märchenmotiv. Auch die Autorin Frances Hodgson Burnett (1949-1924) bediente sich gern dieses Kniffs. Ihre Kindheit im Slum von Manchester hat sie bestens auf drastische Schilderungen der Klassenunterschiede vorbereitet... weiter




- © Daniel Wolf

Theaterkritik

Stadt der Kinder

  • "Gaudiopolis": Performativer Museumsrundgang für Besucher ab 12 Jahren.

Die Stadt mit dem herrlichen Namen Gaudiopolis gab es tatsächlich: Gegen Kriegsende besetzte Pastor Gábor Sztehlo mit seinen Schützlingen eine verlassene Villa am Stadtrand von Budapest. Mit den Kriegswaisen rief er dort die Stadt der Freude aus. Von 1945 bis 1951 währte die selbstverwaltete Kinderidylle inmitten einer vom Krieg verwüsteten... weiter




Kurzfristige Harmonie in Wien Ottakring. - © Bettina Frenzel

Theaterkritik

Kalauer und Knackwurstschwaden19

  • Der Tschaunerbühne gelingt mit "Hotel Tschauner" eine manierliche Modernisierung der Stegreiftradition.

Es gibt nicht viele Theater in Wien, in denen man verlässlich von Knackwurstduftschwaden umhüllt wird. Eigentlich nur eins: die Tschaunerbühne. Am Dienstag wurde die heurige Saison der Stegreif-Freiluftbühne eröffnet. Und zwar mit einer neuen Reihe, die das Genre aus dem Staub der Theatergeschichte ins Heute holen will... weiter




Theaterkritik

Das Lob des Nichts: Das war wohl nichts2

"Wer is gsturbn?" ist ein derbwienerischer Ausdruck, wenn es ungewohnt still ist. So konnte man auch auf den Beginn von "La Plaza" im Theater Akzent reagieren: Die Bühne war geschmückt mit einem Blumenmeer und Grablichtern. Bis auf Tröpfel-Sound war nichts zu hören, minutenlang... weiter




Der Krieg zerstört auch die Leben derer, die nicht eingerückt sind: Jasmin Reif. - © Bettina Frenzel

Theaterkritik

Vom Elend des Krieges

  • Die Wiener Scala grub Sean O’Caseys Tragikomödie "Der Preispokal" aus.

Musik und Projektionen entführen in eine andere Zeit, ehe in der Wiener Scala der Vorhang aufgeht: "Der Preispokal" ("The Silver Tassie") des Iren Sean O’Casey spielt gegen Ende des Ersten Weltkrieges. Junge Iren, die gerade noch mit ihrem Fußballteam den Meisterschaftspokal errungen haben, ziehen mit der britischen Armee ins Feld, übermütig... weiter




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