• 12. November 2018

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Schlagwortsuche

"Oam is oam, reich is reich": Ursula Strauss-Bühnencomeback mit Nöstlinger-Poesie. Rabenhof/pertramer - © www.pertramer.at

Christine Nöstlinger

Ohne Illusionen

"Iba de gaunz oamen Leit" schrieb in den siebziger, achtziger Jahren Christine Nöstlinger neben ihren Kinderbüchern wunderschön wahre Gedichte in der wienerischen Mundart. Näher bei H.C. Artmann als bei Trude Marzik, selbstverständlich näher den "gaunz oamen Frauen" als den "gaunz oamen Männern", und ohne Illusion... weiter




Theaterkritik

Fremdbestimmte Selbstanbeter und Komödianten

Sie tun, was im Trend liegt: Sie sind gegen den Krieg und für die Freiheit der Kunst, sie sagen ihren Kindern, dass sie sie lieben, doch alles nicht aus Überzeugung, sondern weil irgendjemand es irgendwann einmal so als richtig bezeichnet hat. "Eine Frage der Einstellung" heißt die entlarvende Komödie von Evelyne de la Cheneliére und Daniel Briére... weiter




Ahnenkulttheater des Schauspielhaus-Ensembles als Festspiele der Bezirkskultur.

Winterwanderung

Gurke gegen Rettich

Franz Schubert mit Nickelbrille unterm Wuschelkopf mal fünf und die Schöne Müllerin: Mit dem Vorspiel "Der Doppelgänger" im geheizten Theater begann im Wiener Schauspielhaus die diesjährige Erkundungsserie "Schubert - eine Winterwanderung". Die Adressen aus Heimito von Doderers "Strudlhofstiege" sowie von Sigmund Freud waren schon dran... weiter




Forced Entertainment

Wettstreit der utopischen Zukunftsprognosen

Werden wir uns in der Zukunft gegenseitig essen? Oder leben wir in einer Glaskugel unter Wasser? Oder unter der Erde? Vielleicht gibt es in der Zukunft nur Kinder, die mit 13 Jahren sterben? Oder es gibt in der Zukunft nur glückliche Menschen, denn jeder, der nicht glücklich ist, nimmt einfach eine Pille und bringt sich damit um... weiter




Mythos vom ewigen Soldaten (Peter Maertens, vorne).

Draußen vor der Tür

Lärmendes Rock-Musical vor der Tür

Ein Kriegsheimkehrer 1945, traumatisiert, todkrank. Wie Unzählige wurde er um seine Jugend betrogen. Soldat Beckmann taumelt durch Hamburgs Bombenruinen. Kein Weg ins normale Leben zurück. Wo endet der Verzweifelnde? Im Gefängnis Fuhlsbüttel, in der Irrenanstalt Alsterdorf, im Friedhof Ohlsdorf... weiter




Bonjour, Tristesse: In Stockmanns Stücken treffen sich Alkoholiker, Depressive, Huren und andere Elendsgestalten.

Schauspielhaus

Kein Ausbruch ins Leben

Nis-Momme Stockmann, geboren 1981, seit der Spielzeit 2009/10 Hausautor am Schauspiel Frankfurt, gilt seit etwa zwei Jahren als Shooting-Star unter den deutschen Jungdramatikern. Mit Steffen Hölds Inszenierung von "Das blaue blaue Meer" feierte er nun am Schauspielhaus seine Österreich-Premiere... weiter




Verpasste Chance: Michael Maertens und Sunnyi Melles. - © APA/ANDREAS PESSENLEHNER

Theaterkritik

Woody Allen am Burgtheater: Giftgrüne Affären

  • Matthias Hartmann inszeniert "Mitsommernachts-Sex-Komödie" .

Der Bühnenboden ist mit giftgrünem Kunstrasen ausgelegt, Plastik-Farne und Schlingpflanzen vermauern Wege, und meterhohe Grünpflanzen aus Kunststoff verwandeln die Bühne des Burgtheaters in einen unübersichtlichen Kunststoffwald. In diesem botanischen Alptraum (Bühne: Stéphane Laimé) soll nun Woody Allens luftige Wald-und-Wiesen-Farce "Eine... weiter




Übertreibungskunstfiguren Jana Schulz und Philipp Hauß in "Froschfotzenlederfabrik". - © Reinhard Werner.Burgtheater.Presse

Kritik

Deutsches Problemsoufflé

Erich Honegger lächelnd, rote Pimpfe jubelnd im Hintergrundvideo, aus dem Lautsprecher Werbung für Bier und Babycreme. Das war die DDR. In Deutschland heute schlängelt sich ein Fabrikantentöchterl supersteil die Kletterstange hoch, von einem polnischen Jungunternehmer ins Pornogeschäft gelockt... weiter




Brutale Kälte: Marcello de Nardo (Macheath) mit Katharina Straßer (Polly) im Volkstheater. - © APA/HANS KLAUS TECHT

Volkstheater

Heutige Abgründe

Wie sich die Stilmittel des epischen Theaters wirkungssicher für die Bühne von heute adaptieren lassen, ohne in brechtianisches Epigonentum zu verfallen, demonstriert Michael Schottenberg in seiner präzisen Inszenierung der "Dreigroschenoper". Und das exzellente Orchester (Leitung: Imre Lichtenberger-Bozoki) macht vom Anfang bis zum Ende in... weiter




Auf Pointenjagd: Robert Meyer (Pseudolus) mit Jennifer Kossina (Gymnasia, vorne) und Sigrid Hauser (Lycus).

Theaterkritik

Ulk mit Potenzial

Ernst ist hier nur der Spaß: Stephen Sondheims Musical "A Funny Thing Happened on the Way to the Forum" aus dem Jahr 1962 ist perfekt gemachter Klamauk mit Handlungswirrnissen und ebenso vertrackter Musik und fetten Ohrwürmern. Kurz: ein perfektes Vorweihnachtsstück... weiter




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