• 17. Januar 2019

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Grazer Schauspielhaus

Rabenschwarze Abgründe

  • Elfriede Jelineks Rechnitz

Eine ganze Herde Schafe blökt auf der Bühne des Grazer Schauspielhauses. Trotzdem lieber nicht Schäfchenzählen, denn Elfriede Jelineks Text "Rechnitz (Der Würgeengel)" braucht die ganze Wachheit des Publikums. Im burgenländischen Rechnitz ereignete sich unmittelbar vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein Massaker an ungarisch-jüdischen... weiter




Halblustige Finanzkrisenkomödie: (v.l.n.r.): Markus Kiepe (Der Analyst), Alexandra Henkel (Frau Merkel), Dietmar König (Herr Bond) ringen im Burgtheater-Vestibül um Pointen. - © REinhard Werner

Theaterkritik

Ein utopisches Krisenmanagement2

Die globale Finanzkrise ist ausgestanden. Die Banken sind wieder saniert. Doch es bedarf neuer Strategien, um auch die misstrauisch gewordenen Kunden davon zu überzeugen. Man trifft sich also zum Beratungsgespräch nicht mehr in der Bank, sondern ganz privat auf einer Bank unter einer Ulme bei einem oder auch mehreren Gläschen schäumenden Biers... weiter




Kroetz

Unfassbare Taten und keinerlei Schuldbekenntnis

Mehr als zehn Jahre lang zeigte kein Theater Interesse an dem Stück "Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind". Warum nur? Es ist wohl einer der besten Texte, die Franz Xaver Kroetz je geschrieben hat. Kroetz verarbeitet darin den Tod des fünfjährigen Pascal im Jahr 2001... weiter




Hitverdächtig: (v.l. n.r.) Bernhard Majcen, Sonja Romei, Paul König und Markus Kofler.

Freigaßner

Stars mit Mission

  • Auftritt im Rabenhof

Castingshows, die mit ihrer Wegwerfmusik die Fernsehbildschirme zumüllen, sind nun auch im Kindertheater angekommen. Bei der Castingshow "Erdberg sucht den Superstar" (ESDS) haben "Die prima Stadtmusikanten" mit ihrem Hit "Wir sind vier" die Juroren Hannes Eder, Roman Gregory und Robert Palfrader überzeugt... weiter




Gleich fällt der Reichsadler:Slapstick mit Nina Proll, Siegfried Walther, Gregor Bloéb. - © Rita Newman

Kammerspiele

Zur Not ein "Heil Hitler!"

Es gibt wohl kaum einen anderen Film, in dem es so lustig ist, wenn jemand "Heil Hitler" sagt. In Ernst Lubitschs "Sein oder Nichtsein" wird der Diktatorengruß gründlich lächerlich gemacht, indem er als universale Konfliktlösungsstrategie eingesetzt wird. Wenn es brenzlig wird: einfach den Arm gereckt und unvermittelt "Heil Hitler... weiter




Verpfuschtes Leben: Kirsten Dene und Martin Schwab bringen sich in Ibsens "Gespenster" um ein erfülltes Dasein. - © Reinhard Werner.Burgtheater.Presse: Fotos bei Nennung des Fotografen für die aktuelle Berichterstattung freigegeben

David Bösch

Am Leben vorbeigelebt1

  • David Bösch inszeniert "Gespenster" von Henrik Ibsen

David Bösch zeigt in seiner Inszenierung der "Gespenster" gleich zu Beginn, dass im Gutshaus des verstorbenen Kammerherrn Alving längst eine Entrümpelung fällig ist. Im düsteren, an ein unbewohntes Spukschloss gemahnenden Raum (Bühne: Patrick Bannwart) führt das Hausmädchen Regine einen aussichtslosen Kampf gegen Spinnweben und Staubschichten... weiter




Kosmos Theater

Valentin geschüttelt und gerührt

Gleich zu Beginn wird das Publikum ins Jenseits entführt, in das Haus Valentin. Komikergenie Karl Valentin steigt aus dem Himmel herab, um die Frauen seines Lebens in der Hölle zu besuchen und mit seiner früheren Bühnenpartnerin Liesl Karlstadt Geburtstag zu feiern. Er wird 130, sie 120 Jahre alt... weiter




Theater

Cocktail mit Lebensweisheiten

Rainer ist beruflich erfolgreich, verheiratet, hat Kinder, die er liebt. Dennoch ist er nicht glücklich, denn er gehört zu jenen, denen es schwer fällt, selbständig zu denken und zu handeln. Er richtet sich nach Modetrends, nach Klischees, nach Schlagzeilen und Binsenweisheiten, und so kommt er ganz schön ins Schleudern, ist nahe dem Absturz... weiter




GeballteHeiterkeit:K. Jochum, V. Schreyer. Landestheater St. Pölten

Theaterkritik

Heiterer Ausklang einer erfolgreichen Ära

Mit einer beschwingten Inszenierung von George Feydeaus Boulevard-Komödie "Einer ist der Dumme" setzte Isabella Suppanz den Schlusspunkt unter ihre Intendanz am Niederösterreichischen Landestheater: zweieinhalb Stunden geballte Heiterkeit. Georges Feydeau, Meister des klassischen Lachtheaters... weiter




Die Katastrophe im Blick: Andrea Jonasson und Helmuth Lohner. - © erichreismannphotography

Ibsen

Im Angesicht des Abgrunds

Die Bühne der Josefstadt ist leer, düstere Stimmung. Ein Mann trifft letzte Vorkehrungen für einen lang ersehnten Besuch. Der Gastgeber zerrauft sein schlohweißes Haar, der Hemdkragen lässt sich nicht schließen, die Krawatte baumelt nachlässig um den Hals, das Jackett schlottert... weiter




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