• 23. Juni 2018

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Schlagwortsuche

- © Stefan Hauer

Theaterkritik

Wann ist ein Mann ein Mann?6

  • Performance über Abgründe und Ambivalenzen des Mannseins.

"Männer haben’s schwer, nehmen’s leicht", heißt es bei Herbert Grönemeyer, diese Zeile könnte gleichsam das Motto sein für die jüngste Bühnenarbeit des Aktionstheater Ensembles "Die wunderbare Zerstörung des Mannes", die nun im Wiener Kosmos Theater gastierte... weiter




Ärger im Mädchenpensionat (v.l.): Claudia Waldherr, Katharina Stadtmann, Rebekka Reinholz und Ivana Nikolic. - © Rita Newman

Theaterkritik

Verwöhnte Fratzen

  • Das Theater der Jugend zeigt den tiefen Fall eines reichen Mädchens.

Der Knecht wird über Nacht stinkreich, der Herr bettelarm, dieses Wechselbad der Lebensläufe ist bekanntlich ein beliebtes Märchenmotiv. Auch die Autorin Frances Hodgson Burnett (1949-1924) bediente sich gern dieses Kniffs. Ihre Kindheit im Slum von Manchester hat sie bestens auf drastische Schilderungen der Klassenunterschiede vorbereitet... weiter




- © Daniel Wolf

Theaterkritik

Stadt der Kinder

  • "Gaudiopolis": Performativer Museumsrundgang für Besucher ab 12 Jahren.

Die Stadt mit dem herrlichen Namen Gaudiopolis gab es tatsächlich: Gegen Kriegsende besetzte Pastor Gábor Sztehlo mit seinen Schützlingen eine verlassene Villa am Stadtrand von Budapest. Mit den Kriegswaisen rief er dort die Stadt der Freude aus. Von 1945 bis 1951 währte die selbstverwaltete Kinderidylle inmitten einer vom Krieg verwüsteten... weiter




Kurzfristige Harmonie in Wien Ottakring. - © Bettina Frenzel

Theaterkritik

Kalauer und Knackwurstschwaden16

  • Der Tschaunerbühne gelingt mit "Hotel Tschauner" eine manierliche Modernisierung der Stegreiftradition.

Es gibt nicht viele Theater in Wien, in denen man verlässlich von Knackwurstduftschwaden umhüllt wird. Eigentlich nur eins: die Tschaunerbühne. Am Dienstag wurde die heurige Saison der Stegreif-Freiluftbühne eröffnet. Und zwar mit einer neuen Reihe, die das Genre aus dem Staub der Theatergeschichte ins Heute holen will... weiter




Im Museum ausgeträumter und ewiger Träume. - © Nurith Wagner-Strauss

Gegenmacht

Black Panther auf dem Kreuzweg

  • "L’habitude": eine Polit-Performance von Jean Michel Bruyère bei den Wiener Festwochen.

Gehörschutz empfiehlt ein Schild. Wo Jean Michel Bruyère mit der umwerfenden Post-Hardcore-Band "The Fourth is Bearded" überlaut und stumm mit Spruchbandsprüchen sein Memento an Aufstände und Befreiungskämpfe vor 50, 60 Jahren zelebriert. Er rückt das Leidensmaß der Wiener Heldengeneration aus 1968 zurecht... weiter




Theaterkritik

Das Lob des Nichts: Das war wohl nichts2

"Wer is gsturbn?" ist ein derbwienerischer Ausdruck, wenn es ungewohnt still ist. So konnte man auch auf den Beginn von "La Plaza" im Theater Akzent reagieren: Die Bühne war geschmückt mit einem Blumenmeer und Grablichtern. Bis auf Tröpfel-Sound war nichts zu hören, minutenlang... weiter




Der Krieg zerstört auch die Leben derer, die nicht eingerückt sind: Jasmin Reif. - © Bettina Frenzel

Theaterkritik

Vom Elend des Krieges

  • Die Wiener Scala grub Sean O’Caseys Tragikomödie "Der Preispokal" aus.

Musik und Projektionen entführen in eine andere Zeit, ehe in der Wiener Scala der Vorhang aufgeht: "Der Preispokal" ("The Silver Tassie") des Iren Sean O’Casey spielt gegen Ende des Ersten Weltkrieges. Junge Iren, die gerade noch mit ihrem Fußballteam den Meisterschaftspokal errungen haben, ziehen mit der britischen Armee ins Feld, übermütig... weiter




- © Judith BussVideo

Theaterkritik

Komm, süßer Tod1

  • Susanne Kennedys verrätselte und zuckerlbunte Todesfuge als Festwochen-Gastspiel.

Es gibt Theaterprojekte, die sich zu viel vornehmen und den eigenen Ansprüchen kaum mehr gerecht werden können. Ein Beispiel dafür ist das Festwochen-Gastspiel von Susanne Kennedys Version der "Selbstmord-Schwestern". Das Stück basiert auf Jeffrey Eugenides gleichnamigem Roman. Sein 1993 erschienenes Debüt wurde ein Bestseller... weiter




Zukunftsskepsis und Superintelligenz: Roboterhund Aibo on Stage.

Theaterkritik

Roboterhund Aibo ratlos

  • Jisun Kim mit der Performance "Deep Present" bei den Wiener Festwochen.

Totale Finsternis. Dann Licht auf ein Podium, darauf Aibo, der weiße Roboterhund, schon 1999 im Programm von Sony - dribbelnd, sich räkelnd, aufmerksam zuhörend. Mit diesem Auto-Motion-Aibo, das japanische Wort für Partner und ein Akrostichon von Artificial Intelligence roBOt... weiter




Schuld und Sühne: Burghart Klaußner und Maria Happel. - © R. WernerVideo

Theaterkritik

Ungeheuer Armut13

  • Dürrenmatts Klassiker "Der Besuch der alten Dame" schwankt im Burgtheater zwischen Pathos und Kitsch.

"Dies ist ein böses Stück", so Friedrich Dürrenmatt einst über seinen Klassiker "Der Besuch der alten Dame". Der Schweizer Schriftsteller (1921-1990) hatte dem "bösen Stück" viel zu verdanken: Die Uraufführung 1956 schlug kometenhaft ein, bis heute wird es auf vielen Bühnen gespielt... weiter




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