• 17. August 2018

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Gewagt - gewonnen: Einspringer Philipp Hochmair prägt auf eigene Weise den "Jedermann". - © apa/Gindl

Theaterkritik

Jedermann ist ein Partytiger20

  • Das Salzburger Festspielpublikum bejubelt den Titelrollen-Einspringer Philipp Hochmair.

Schafft er’s, oder schafft er’s nicht? Erst einmal, 1932, ist es in der Geschichte der Salzburger Festspiele passiert, dass Ersatz für einen Jedermann gefunden werden musste. Damals sprang Raul Lange für Paul Hartmann ein. Am Donnerstagabend war der historische Einzelfall notgedrungen Geschichte: Philipp Hochmair sprang für Tobias... weiter




Wenn die Psyche in Schieflage gerät: Samuel Finzi und Mavie Hörbiger. - © Salzburger Festspiele/Bernd UhligVideo

Theaterkritik

Kampf gegen Windmühlen2

  • Samuel Finzi verzettelt sich in David Grossmans "Kommt ein Pferd in die Bar".

Während das Publikum die Plätze im Republic einnimmt, einer Nebenspielstätte der Salzburger Festspiele, erklingt Barmusik. "Que será, será". Am Bühnenrand steht ein Pianino ohne Verschalung, man blickt in das Innenleben, die nackte Mechanik, symptomatisch für die bevorstehende Innenschau des Stand-up-Comedian Dov Grinstein aus David Grossmans Roman... weiter




Essen oder Nicht-Essen? Josef Ostendorf, Sophie Rois und Marc Hosemann bei McDonalds. - © apa/B. Gindl

Theaterkritik

Krankheit Leben15

  • Frank Castorf arbeitet sich auf der Perner-Insel grandios an Knut Hamsuns Roman "Hunger" ab.

"Swastika" ist das erste Wort, das an diesem Abend fällt. Swastika benennt jenes jahrtausendealte religiöse Symbol, das die Nationalsozialisten zum Hakenkreuz entstellten. Der Schauspieler Marc Hosemann brüllt das Wort ein ums andere Mal, wie von der Tarantel gestochen tigert er über die Bühne... weiter




Gutenstein-Intendantin Andrea Ecker. - © Joachim Kern

Theaterkritik

Verjuxtes Vermögen

  • Veronika Glatzner zeigt "Der Verschwender" bei den Raimundspielen Gutenstein.

In einer Welt, in der das Ansehen fast ausschließlich auf wirtschaftlichem Erfolg beruht, ist ein Stück wie Raimunds "Der Verschwender" ein wahrer Glücksfall. Das Zauberspiel handelt vom Millionär Flottwell, der sein ganzes Vermögen verjuxt, nur sein Diener Valentin hält dann noch zu ihm... weiter




- © Monika Rittershaus

Theaterkritik

Körper von Gewicht4

  • Johan Simons eröffnet das Salzburger Schauspielprogramm mit "Penthesilea" als Zweikampf.

Dafür, dass Kleists Trauerspiel "Penthesilea" als unspielbar gilt, weil es über weite Strecken aus Botenberichten besteht, wird es recht häufig angesetzt. Auffallend ist dabei eine Tendenz zur Verdichtung. Das Gegenwartstheater arbeitet sich offenbar am Kleist-Destillat ab... weiter




Heiratssachen: (v. l.) Constanze Passin, Adriana Zartl, Tanja Raunig, Angelika Niedetzky. - © Stöcher

Theaterkritik

Schwiegersöhne, vereinigt euch!2

  • "Monsieur Claude und seine Töchter" als Sommernachts-Komödie auf der Rosenburg.

Mit Woody Allens "Mittsommernachts-Sex-Komödie" startete 2015 das Sommerfestival auf der Rosenburg im Kamptal unter Nina Blum neu. Nigel Coles "Kalendergirls" und Ayckbourns "Schlafzimmergäste" folgten. Marcus Ganser gewann als Regisseur mit diesen Filmkomödien ein Publikum, das allemal keusche Laszivität zu goutieren weiß - ein Erfolgsrezept... weiter




Kluge und gefasste Verbindung: Tobias Moretti und Buhlschaft Stefanie Reinsperger. - © apa/Gindl

Theaterkritik

Und Gott sprach vom Band19

  • Michael Sturmingers zweiter Anlauf bei den Salzburger Festspielen zu Hofmannsthals "Jedermann".

Regen statt Wettersegen über Salzburg. Auch im zweiten Anlauf verfehlte der neue "Jedermann"-Regisseur Michael Sturminger bei der Premiere die Domfassade. Im Großen Festspielhaus leiden Hofmannsthals altertümelnde Knittelverse unter einer Tonverstärkung von Wanderkinoqualität... weiter




Mit viel Rauch- und Feuerzauber: "Die letzten Tage der Menschheit" in der Wiener Neustädter "Serbenhalle". - © Sebastian Kreuzberger

Theaterkritik

Im Waggon zum Schützengraben19

  • Paulus Manker zeigt "Die letzten Tage der Menschheit" in Wiener Neustadt als bejubeltes Spektakel.

Paulus Manker am Ziel nach einem Rennen um Geld und Raum, das länger dauerte als der Erste Weltkrieg. Sein Mahler-Werfel-Drama "Alma - A Show Biz ans Ende" war nur ein leichtgewichtiges Vorspiel, will man nun meinen, vor den "Letzten Tagen der Menschheit"... weiter




Alexander Jagsch in den Fängen von Wolf Bachofner. - © apa

Theaterkritik

Süßes Ableben

  • "Arsen und Spitzenhäubchen" bei den Schloss-Spielen Kobersdorf.

Seit 15 Jahren leitet Wolfgang Böck die Schloss-Spiele Kobersdorf. Die burgenländische Bühne hat sich unter seiner Intendanz zu einem erfolgreichen Sommertheaterbetrieb entwickelt mit fast 100-prozentiger Auslastung. Böck scheint hier etwas richtig zu machen... weiter




Tanz ins Unglück: Julia Stemberger, Sascha Oskar Weis. - © Dimo Dimov

Theaterkritik

Blauäugig in den Abgrund2

  • Reichenaus starker Erinnerungsbeitrag zum Jahr 1938: Franz Werfels "Cella" als Drama.

Man würde sie schon gerne kennenlernen, diese "Cella", aber Nicolaus Hagg lässt die Titelfigur in seiner Dramatisierung von Franz Werfels Romanfragment für die Festspiele Reichenau nie auf die Bühne. Die 14-jährige hochbegabte Pianistin bleibt geheimnisvoll im Hintergrund... weiter




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