• 24. Februar 2018

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Mit Gags und Tanz versucht "Swing", der österreichischen Politik beizukommen. - © Werk X

Theaterkritik

Ein bisschen was Freches7

  • Im Werk X gastiert das aktionstheater ensemble mit "Swing: Dance to the Right".

Was Trauriges, was Progressives. Ein bisschen was Freches oder vor allem nichts Kompliziertes. Was für ein Theaterabend darf es heute sein? Das aktionstheater ensemble lässt dem Publikum die Wahl. Und nach der Wahl? Kommt so oder so: "Swing: Dance to the Right". Das heißt: Es wird traurig und frech und nicht so kompliziert... weiter




Theaterkritik

Wem passt der Stiefel?

  • Theater der Jugend zeigt Cinderella-Adaption.

In Berlin gelten sie als Dreamteam des "Neuen Deutschen Musicals": Librettist Peter Lund und Komponist Thomas Zaufke. Mit Bühnenhits wie "Babytalk" haben sie die übliche Kombination aus Gesang, Schauspiel und Tanz neu aufgemischt. Auch im Kinder- und Jugendmusical geben die beiden den Ton an... weiter




Theaterkritik

Selbstfinden mit (T)Inder

  • Katie La Folle zwischen Yoga, Partnersuche, Webinaren.

Es ist mehr Cabaret als Kabarett, was Katrin Immervoll alias Katie La Folle zu Beginn ihres neuen Soloprogramms "Finden" auf die Bühne bringt. Um nicht zu sagen: Burlesque. Und so freizügig, wie die mitteljunge Dame über die Bühne tänzelt, ist sie auch verbal... weiter




Randgruppentheater, knallbunt: (v. l. n. r.) Günther Wiederschwinger, Kaspar Locher, Sebastian Pass, Isabella Knöll, Günter Franzmeier, Oktay Güne . - © Alexi Pelekanos/Volkstheater

Theaterkritik

Heim ins Grab im Dorf

  • Ibrahim Amirs kurdische Politsatire "Heimwärts" im Volx/Margareten.

Wohl schon jedem wurde diese makabre Wanderlegende als pure Wahrheit angedient: Urlauber im Süden, Opa stirbt, wird aus Kostengründen an den Rücksitz geschnallt heimwärts gefahren, doch von Zöllnern an der Grenze entdeckt. Der Kurde Ibrahim Amir lebt seit 2002 in Wien als Arzt... weiter




Ein Achtel des Texts verstehen in der Volkstheater-Außenstelle "Volx" in Margareten nur Türken. Ihre Community ist gespalten. Den Applaus holt sich Amir bei der säkularen linken kurdischen Fraktion. - © Alexi Pelekanos

Theaterkritik

Heim ins Grab im Dorf13

  • Ibrahim Amirs kurdische Politsatire "Heimwärts" im Volx: Ein sich selbst genügendes Randgruppentheater.

Wohl schon jedem wurde diese makabre Wanderlegende als pure Wahrheit angedient: Urlauber im Süden, Opa stirbt, wird aus Kostengründen an den Rücksitz geschnallt heimwärts gefahren, doch von Zöllnern an der Grenze entdeckt. Der Kurde Ibrahim Amir lebt seit 2002 in Wien als Arzt... weiter




Ägyst und Klytaimnestra frühstücken Toast. - © Matthias Heschl

Theaterkritik

Ungeschmeidig vong Mythos her4

  • "Elektra - Was ist das für 1 Morgen" im Schauspielhaus: ein zerfasertes Singspiel ohne Ziel.

Es ist schon eine kesse Horrorgeschichte, wie es dereinst zum Tantalidenfluch gekommen ist: Mann setzt Göttern seinen eigenen Sohn als Snack vor. Nicht cool, Tantalos. Deswegen wird in jeder Generation seiner Nachfahren ein Familienmitglied ein anderes slashen. Krass vong ewiger Schuld her... weiter




Philosophische Schweinereien . Philip Dechamps in Pier Paolo Pasolinis Stück "Der Schweinestall" im Werk X. - © Matthias Horn

Theaterkritik

Spitzt’s eure Schweinsohren!5

  • Pasolinis "Der Schweinestall" als disparates Gastspiel im Werk X.

Bei Pier Paolo Pasolini denkt man oft an Schweinereien, aber stets gepaart mit Hochphilosophischem übers Anderssein und Menschsein. Ivica Buljan hat sein Drama "Der Schweinestall" aus 1967 am Münchner Residenztheater inszeniert. Zweimal war der Abend nun im Werk X zu sehen. Und ja, auch die drei Schweine kamen, wenn auch erst nach der Pause... weiter




Johanna Rehm, Regis Mainka

Theaterkritik

Den Nächsten wie sich selbst lieben5

  • Sehenswerter Brecht im Theater Scala: "Der gute Mensch von Sezuan".

Bertolt Brecht, Paradeautor der politischen Linken im 20. Jahrhundert, kann heute nach wie vor sehr aktuell wirken. Das beweist gerade Bruno Max in der Scala Wien mit einer eindrucksvollen Inszenierung des 1943 uraufgeführten Dramas "Der gute Mensch von Sezuan", das Brecht mit der Hilfe von zwei Frauen, Ruth Berlau und Margarete Steffin... weiter




v. l.: Markus Meyer, Dörte Lyssewski, Michael Maertens, Marie-Luise Stockinger. - © R. Werner

Theaterkritik

Der Aufprall von Planeten9

  • Ewald Palmetshofer adaptiert Gerhart Hauptmanns "Vor Sonnenaufgang" - und gewinnt dem Klassiker Reiz und Relevanz ab.

Die Bühne als Provisorium. An der Rampe links sitzt Markus Meyer vor einem Garderobentisch. Sein Glatzkopf-Haarersatz wird von einer Mitarbeiterin fixiert; im Vordergrund steht ein viereckiges Raumgerüst, das die endlose Renovierung der Familienvilla versinnbildlichen soll. Im Hintergrund eine Holztreppe, ein Kühlschrank, Tische, Stühle... weiter




Tanz am Abgrund: v. l. Peter Fasching, Jan Thümer, Anja Herden, Lukas Holzhausen, Jutta Schwarz, Nadine Quittner, Gábor Biedermann.

Theaterkritik

Schrecken auf Speed3

  • Stephan Kimmigs "Die Zehn Gebote" für eine von allen Geistern verlassene Gegenwart.

Was ist wichtig? Was heißt Glück? Was Liebe? Mit Fragen dieser Art sehen sich die Zuschauer gleich zu Beginn des Abends konfrontiert. Im Wiener Volkstheater geht es in "Die Zehn Gebote" weniger um Nuancen - vielmehr um das große Ganze. Um vulkanartige Gefühlsausbrüche, um Katastrophen in X-Large... weiter




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